Berlin - Die Koalitionsarbeitsgruppe unter Leitung des designierten Bundesverbraucherschutzministers Horst Seehofer (CSU) und der Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) habe sich auf entsprechende Maßnahmen verständigt, berichtet die "Berliner Zeitung". Demnach wollen die Koalitionäre den Verkauf von Lebensmitteln unter Einstandspreis künftig grundsätzlich untersagen.
Discounter-Kundin: Kein Verkauf unter Einstandspreis
Zwar verbietet das Kartellrecht schon heute den dauerhaften Verkauf von Produkten unter dem Einstandspreis. Doch gegen kurzfristige Aktionen, die zum Teil nur wenige Tage dauern, gibt es bislang keine Handhabe.
Unter dem sogenannten Einstandspreis versteht das Bundeskartellamt den Herstellerpreis abzüglich aller Rabatte und Vergünstigungen. Verbraucherschützer und Erzeuger fordern schon lange ein schärferes Vorgehen gegen solche Billigangebote bei Lebensmitteln.
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