04. Mai 2007, 11:22 Uhr

Bewerbungspannen

Auszeiten als "Familienhase", Fotos im Tigertanga

Bewerbungen schreiben ist eine Kunst für sich - und die beherrscht nicht jeder. Manchmal werden sogar Fotos in Tigerunterhosen beigelegt oder auch eine Liste mit den abonnierten Zeitschriften. SPIEGEL ONLINE hat die kuriosesten Pannen zusammengestellt, die Leser uns zugesandt haben.

Hamburg - Die Top-Ten der Bewerbungs-Pannen stellte kürzlich die US-Zeitschrift "Fortune" auf - leider nur für den US-Raum. Doch auch in Deutschland werden Lebensläufe oft unfreiwillig komisch, wie zahlreiche SPIEGEL-ONLINE-Leser uns berichteten. Vor allem in ihrem Versuch, Kreativität zu beweisen, schießt so mancher Bewerber weit über das Ziel hinaus.

Eine Leserin bekam in ihrer Zeit bei diversen Werbeagenturen beispielsweise so manche kuriose Bewerbung in die Finger: So sei bei einer das Bild eines jungen Mannes beigelegt gewesen, der in Tiger-Unterhose kniend auf einem Bett posierte, vor dem Hintergrund einer Glasbausteinwand.

Auch ein ehemaliger Mönch habe sich einmal für eine Stelle als Werbefachmann beworben - und vor allem seine Hebräisch- und Aramäischkenntnisse betont. Ein anderer Bewerber schickte - passend zu seinem komplizierten Adelstitel - ein Bild von sich in einem Ritter-Outfit, auf ein Langschwert gestützt. Ihm zu Füßen posierte ein blondes junges Mädchen, das ihn schmachtend anblickte.

Doch auch in weniger ausgefallenen Branchen gibt es bei Bewerbungen so manchen Anlass zum Schmunzeln.


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