19. Juli 2007, 19:09 Uhr

Umfrage

36 Prozent der Deutschen geht es schlechter als 2006

Die Wirtschaft brummt - aber bei den Bürgern kommt nichts an. Das ist zumindest die Wahrnehmung der Menschen in Deutschland. Einer Umfrage zufolge geht es 36 Prozent sogar schlechter als im letzten Jahr.

Köln - In der Umfrage stellten 51 Prozent der Bürger im Vergleich zum Vorjahr keine Veränderung ihrer wirtschaftlichen Lage fest, 12 Prozent geht es heute besser als 2006. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv. forsa hatte am Montag und Dienstag insgesamt 1003 Bürger befragt.

Kaufhaus in Mainz: Kaum Geld für größere Anschaffugen
DDP

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Der Umfrage zufolge gaben vor allem Arbeiter mit 51 Prozent überdurchschnittlich häufig an, es gehe ihnen finanziell schlechter als vor einem Jahr. Bei den Selbständigen sagten dies nur 25 Prozent.

In Bezug auf die persönliche finanzielle Situation im kommenden Jahr erwarten 50 Prozent der Bevölkerung keine Veränderung. 19 Prozent rechnen mit einer Verbesserung. 27 Prozent gingen davon aus, dass ihre wirtschaftliche Situation schlechter sein wird als heute. Besonders positiv schauten Selbstständige in die Zukunft: 45 Prozent rechneten mit einer Verbesserung ihrer finanziellen Lage in einem Jahr.

Gleichzeitig bleibt die Anschaffungsbereitschaft der Deutschen weiter auf einem niedrigen Niveau. Oft kommen größere Einkäufe aus finanziellen Gründen überhaupt nicht in Frage: 55 Prozent der Befragten gaben an, kein Geld für neue Anschaffungen zur Verfügung zu haben. In den beiden Vorjahren lag der Wert mit 57 und 53 Prozent ähnlich hoch.

wal/ddp


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