Helsinki - Der finnische Handy-Hersteller knüpft dort an, wo er 2007 aufgehört hat: Trotz sinkender Verkaufspreise legte der Umsatz von Nokia im ersten Quartal 2008 um 28 Prozent auf rund 12,7 Milliarden Euro zu. Der Nettogewinn kletterte um 25 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Der Gewinn je Aktie lag bei 0,32 Euro - Analysten hatten jedoch mit 0,35 Euro gerechnet.
Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo: Aktien verlieren nach Bekanntgabe der Zahlen
Davon war in den ersten drei Monaten des Jahres noch nichts zu spüren: Konzern-Angaben zufolge verkaufte der finnische Weltmarktführer insgesamt 115,5 Millionen Mobiltelefone und lag damit leicht über den erwarteten 112,8 Millionen Geräten.
Der durchschnittliche Preis eines Geräts betrug 79 Euro. Seinen weltweiten Marktanteil bei Mobiltelefonen bezifferte Nokia auf 39 Prozent - die Prognose lag bei 39,7 Prozent. Für den Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks nannte der Handy-Konzern einen Quartalsverlust von 74 Millionen Euro.
Nach Bekanntgabe der Zahlen brach die Nokia-Aktie um mehr als fünf Prozent ein. Zudem drückten sie die freundlich gestarteten deutschen Aktienindizes auf ihr Vortagesniveau.
Der Dax stand zweitweise mit 0,05 Prozent im Plus bei 6706,10 Punkten. Der MDax rutschte mit 0,07 Prozent auf 9059,80 Zähler ins Minus. Der Technologieindex TecDax fiel um 0,09 Prozent auf 822,88 Punkte.
sil/Reuters/dpa-AFX
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