20-Euro-Schein So sieht der neue Zwanziger aus

Die Europäische Zentralbank hat den neuen 20-Euro-Schein vorgestellt. Ende November wird die blaue Banknote in Umlauf gebracht. Ein neues Merkmal macht sie sicherer.


Frankfurt am Main - Neun Monate wird es noch dauern, bis Verbraucher ihn in den Händen halten, ihn knittern, falten und damit bezahlen dürfen, aber sie können sich schon einmal an das Aussehen des neuen 20-Euro-Scheins gewöhnen. Vom 25. November an wird die überarbeitete Banknote in Umlauf gebracht, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Dienstag bei der Vorstellung des neu gestalteten Zwanzigers in Frankfurt mitteilte.

20-Euro-Schein (Vorderseite): Alt und neu
Die zweite Generation von Euroscheinen soll sicherer und haltbarer sein. Mit neuen Sicherheitsmerkmalen wollen es die Notenbanker Kriminellen schwerer machen, Scheine zu fälschen. Nach und nach werden alle Euronoten neu gestaltet und als "Europa-Serie" in Umlauf gebracht. Den Anfang machte der Fünf-Euro-Schein im Jahr 2013, der Zehner folgte im vergangenen Jahr.

Auf den ersten Blick unterscheiden sich neue und alte Banknoten nicht gravierend, die Optik wurde, wie es heißt, "modernisiert". Neben den bekannten neuen Sicherheitsmerkmalen wie Porträtwasserzeichen und Smaragdzahl enthält der Zwanziger ein neues Sicherheitsmerkmal: das sogenannte Porträt-Fenster. Hält man die Banknote gegen das Licht, erkennt man im oberen Teil des Hologrammstreifens ein durchsichtiges Fenster. In diesem findet sich - wie auch im Wasserzeichen - die Namensgeberin der neuen Banknoten-Serie wieder: die mythologische Gestalt Europa. Außerdem lässt sich auf der Vorderseite des Scheins am linken und rechten Rand jeweils eine Reihe kurzer erhabener Linien ertasten.

20-Euro-Schein (Rückseite): Alt und neu
Bevor der neue Zwanziger an Geldautomaten und Ladenkassen zu haben ist, müssen Banken und Einzelhandel ihre Geräte vorbereiten und ihr Personal schulen. Die bisherigen Euro-Banknoten bleiben selbstverständlich gültig und werden im Laufe der Zeit aus dem Verkehr gezogen.

nck/dpa

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insgesamt 25 Beiträge
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Seite 1
coyote38 24.02.2015
1. Schön ...
Noch ein bißchen bunter als vorher schon. Nach 5er und 10er nähert sich jetzt auch der 20er dem Spielgeld-Design an, zu dem der Euro zusehends mutiert. Wenigstens DAS ist "konsequent" ...^^
hubert heiser 24.02.2015
2.
Zitat von coyote38Noch ein bißchen bunter als vorher schon. Nach 5er und 10er nähert sich jetzt auch der 20er dem Spielgeld-Design an, zu dem der Euro zusehends mutiert. Wenigstens DAS ist "konsequent" ...^^
Ich werde die sammeln und später meinen Enkeln vermachen. Dann können die damit genauso spielen, wie ich mit dem Inflationsgeld, dass meine Oma noch in der Kommode hatte... :-)
pluuto 24.02.2015
3. Optimisten
Immerhin, es ist noch der griechische Schriftzug drauf.
artusdanielhoerfeld 24.02.2015
4. Könnte man eine Banknote...
...hässlicher, unästhetischer und würdeloser gestalten? Kein graphisches Element passt zu anderen: 4x die Zahl 20 (warum so oft?) in unterschiedlichem Design, generell blasse, verwaschene Farben, in die ohne erkennbaren Grund Elemente von kräftigen Farben hineingestückelt werden, an den seitlichen Rändern kurze Schrägstriche in Gruppen, die völlig zusammenhanglos im Nichts schweben, ein graphisches Übergewicht auf der rechten Seite, das das linke Viertel der Banknote wie einen Fehldruck erscheinen lässt. Und was zum Teufel sollen die hineingesprenkelten Sterne, die zu nichts Anderem passen?!
enni3 24.02.2015
5.
Zitat von artusdanielhoerfeld...hässlicher, unästhetischer und würdeloser gestalten? Kein graphisches Element passt zu anderen: 4x die Zahl 20 (warum so oft?) in unterschiedlichem Design, generell blasse, verwaschene Farben, in die ohne erkennbaren Grund Elemente von kräftigen Farben hineingestückelt werden, an den seitlichen Rändern kurze Schrägstriche in Gruppen, die völlig zusammenhanglos im Nichts schweben, ein graphisches Übergewicht auf der rechten Seite, das das linke Viertel der Banknote wie einen Fehldruck erscheinen lässt. Und was zum Teufel sollen die hineingesprenkelten Sterne, die zu nichts Anderem passen?!
Bei einer Banknote geht es nicht um Ästhetik. Das ist ein Nebenprodukt, wenn es dann noch möglich ist. Für eine Banknote zählt zu 90% die Fälschungssicherheit. Und wenn Sie Kunstwerke sehen wollen, dann schauen Sie nicht in Ihr Portemonaie sondern bei der nächsten Galerie vorbei. Aber typisch deutsch. Der Ästhetik des Gottes Geld wird mehr Wert beigmessen als der Praktikabilität.
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