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Die mögliche maximale Stromproduktion aller Atom-, Kohle-, Gas- und Ölkraftwerke entspricht der sogenannten gesicherten Leistung. Diese berücksichtigt, dass stets einige Kraftwerke wegen Wartung, Reparatur oder anderen Ausfällen stillstehen; sie berücksichtigt außerdem, dass Kraftwerke zum Teil heruntergeregelt werden müssen, um die Stromnetze zu entlasten.

Die Leistung der Kohle- und Gaskraftwerke für die kommenden Jahre wurde wie folgt bestimmt: Für das Jahr 2012 hat die Bundesnetzagentur detaillierte Ausbauprognosen veröffentlicht. Für das Jahr 2022 wurde angenommen, dass die Ausbaupläne der Bundesregierung umgesetzt werden: Demnach gehen bis Ende des Jahrzehnts zusätzliche Kohle- und Gaskraftwerke mit einer Leistung von insgesamt 20 Gigawatt ans Netz. Gleichzeitig werden nach Berechnungen des Ökoinstituts ältere Kraftwerke mit einer Leistung von 8500 Megawatt stillgelegt.

Die Stromproduktion der erneuerbaren Energien wurde wie folgt bestimmt: Das Institute for Sustainable Solutions and Innovations (ISUSI) verfügt über eine Datenbank, in der alle Anlagen aufgelistet sind, die in Deutschland Ökostrom produzieren. Um die Stromproduktion an Beispieltagen zu erheben, wurden diese Daten mit detaillierten Wetterdaten kombiniert. Die Kurven für die Jahre 2012 und 2022 basieren auf Prognosewerten, die eine höhere Stromproduktion aus erneuerbaren Energien annehmen. 2012 beträgt der Anteil an der Stromproduktion laut Leitstudie des Bundesumweltministeriums 22,6 Prozent. Für das Jahr 2020 erwartet die Regierung einen Anteil von 35 Prozent.

Der Stromverbrauch wurde wie folgt bestimmt. Im Jahr 2010 lag der Nettoverbrauch laut Entso-E bei rund 530 Terawattstunden. Für 2012 wird von demselben Wert ausgegangen. Für 2022 wird angenommen, dass Pläne der Bundesregierung realisiert wurden, denenzufolge der Verbrauch um zehn Prozent sinkt.

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