Angst vor der Pleite Wir sind Schlecker

Die 30.000 Mitarbeiter des Drogeriemarkt-Riesen Schlecker wurden jahrelang nur als Unterdrückte wahrgenommen. Drei von ihnen erzählen, wie es in den Filialen wirklich zugeht und warum sie trotz allem für ihre Firma kämpfen.

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Schlecker-Betriebsrätin Katharina Klose: Kampf um die Drogeriemarktkette
DPA

Schlecker-Betriebsrätin Katharina Klose: Kampf um die Drogeriemarktkette

Hamburg - Lohndrückerei, schlechte Arbeitsbedingungen, verkommene Läden: Mit diesem Image hat Schlecker in den vergangenen Jahren Kunden verschreckt und rutschte schließlich in die Pleite.

Das Mitleid mit der Unternehmerfamilie hält sich in Grenzen - doch die Insolvenz betrifft auch 30.000 Mitarbeiter. Trotz aller schlechten Schlagzeilen: Schlecker ist für sie vor allem ein Arbeitgeber, der sich schwer ersetzen lässt. Viele Schlecker-Läden liegen dort, wo es sonst kaum Jobs gibt. Vor allem nicht für die typischen Schlecker-Beschäftigten: meist Frauen, oft ohne Berufsabschluss. Häufig Mütter, die in Teilzeit Geld für ihre Familie hinzuverdienen. Wegen der Präsenz in der Fläche fordert der Schlecker-Betriebsrat jetzt auch Staatshilfe für die Drogeriekette - schließlich sichere sie die Grundversorgung auf dem Land.

Gewerkschafter rechnen der Firma an, dass sie Tariflöhne zahlt und offener für Gespräche mit den Arbeitervertretern geworden ist. Und darum kämpfen sie jetzt für Schlecker: Katharina Klose, Marianne Thomas und Andrea Davis. Frauen, die seit vielen Jahren für die Drogeriemarktkette arbeiten. Alle drei sind Betriebsräte. Weil sie sich durch ihr Amt geschützt fühlen, gehen sie nun an die Öffentlichkeit.

Auf SPIEGEL ONLINE berichten sie, wie es bei Schlecker wirklich zuging. Sie zeichnen das Bild eines Konzerns, der sich im eigenen Kontrollwahn verfangen hatte - und für dessen Erhalt es sich dennoch einzustehen lohnt.



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vrdeutschland 24.02.2012
1. Die DDR ist zurück
Zitat von sysopDPADie 30.000 Mitarbeiter des Drogeriemarkt-Riesen Schlecker wurden jahrelang nur als Unterdrückte wahrgenommen. Drei von ihnen erzählen, wie es in den Filialen wirklich zugeht und warum sie trotz allem für ihre Firma kämpfen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,816090,00.html
Staatsknete für Hr. Anton Schlecker (Vermögen 2011 lt. Manager magazin 1,9 Mrd EUR), man fasst es nicht, was im Kopf eines Gewerkschafters umhergeht, solche Gedanken überhaupt zu haben. Ach, ich vergaß: das Vermögen ist ja anscheinend futsch. Vielleicht mal nicht nur auf den deutschen Konten schauen...
sinasina 24.02.2012
2. Keine Steuergelder für Schlecker - siehe Müller-Milch
Zitat von vrdeutschlandStaatsknete für Hr. Anton Schlecker (Vermögen 2011 lt. Manager magazin 1,9 Mrd EUR), man fasst es nicht, was im Kopf eines Gewerkschafters umhergeht, solche Gedanken überhaupt zu haben. Ach, ich vergaß: das Vermögen ist ja anscheinend futsch. Vielleicht mal nicht nur auf den deutschen Konten schauen...
Sie sind nicht der einzige, der es nicht fassen kann. Deshalb: Schreiben oder Mail an die Gewerkschaft verdi, Herrn Nils Schmid (SPD), Frau Manuela Schwesig (SPD) (Adressen weiter unten) und vielleicht gibt es auch noch andere Ansprechpartner? Sehr geehrte Damen und Herren, bei allem Verständnis für die Nöte und Sorgen der Schlecker-Mitarbeiter: Es kann doch wohl nicht Ihr Ernst sein, einen Konzern mit Steuergeld unterstützen zu wollen, der Jahrzehntelang seine Mitarbeiter dermaßen schlecht behandelt hat und auch auf diesem Wege zu einem gigantischen Vermögen gekommen ist. Dieses wäre ein absolut falsches Signal. Wir müssen endlich davon weg kommen, immer nur Fehlverhalten (egal ob von Unternehmern oder im privaten Bereich) durch Subventionen und Maßnahmen zu unterstützen, während Menschen, die sich beruflich oder privat engagieren, kaum oder keine Unterstützung erfahren. Wenn Sie davon überzeugt sind, kleine Ortschaften bedürfen eines Drogeriemarktes, dann unterstützen Sie die Firma dm oder Menschen, die sich gerne mit einem Laden selbstständig machen würden. dm hat seine Mitarbeiter immer gut behandelt und wäre mit Sicherheit bereit, mit Hilfe des Staates und entsprechender Subventionen auch in kleinen Orten dm Läden zu etablieren. Dort könnten dann die ehemaligen Schlecker-Mitarbeiter übernommen werden. Dies wäre dann endlich auch einmal ein positives Signal für die vielen Menschen, für die Mitverantwortung und Engagement kein Fremdwort ist. Zudem: Wie weisen Sie dem Steuerzahler nach, dass Herr Schlecker sein Privatvermögen nicht im Ausland „geparkt“ hat? Hat Politik und Gewerkschaft anhand von Müller-Milch immer noch nicht gelernt, wie der Steuerzahler verladen wird? Mit freundlichen Grüßen ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Bundesvorstand Paula-Thiede-Ufer 10 10179 Berlin ver.di: Einzelhandel (http://einzelhandel.verdi.de/.kontakt) Herrn Nils Schmid (SPD) SPD Baden- Württemberg Nils Schmid Wilhelmsplatz 10 70182 Stuttgart Kontakt - Nils Schmid - Minister für Finanzen und Wirtschaft | Landesvorsitzender der SPD-Baden-Württemberg | MdL für Reutlingen (http://www.nils-schmid.de/index.php?mod=formular&op=show&menu=5&page_id=1377) Twitter (http://twitter.com/#!/NilsSchmid) Frau Manuela Schwesig (SPD) Tobias Dünow Sprecher des Parteivorstandes SPD-Parteivorstand Willy- Brandt-Haus Wilhelmstraße 141 10963 Berlin Manuela Schwesig | Facebook (http://de-de.facebook.com/ManuelaSchwesig)
spony 25.02.2012
3. Bauernschlaue
Zitat von vrdeutschlandStaatsknete für Hr. Anton Schlecker (Vermögen 2011 lt. Manager magazin 1,9 Mrd EUR), man fasst es nicht, was im Kopf eines Gewerkschafters umhergeht, solche Gedanken überhaupt zu haben. Ach, ich vergaß: das Vermögen ist ja anscheinend futsch. Vielleicht mal nicht nur auf den deutschen Konten schauen...
Lieber "VorDeutschland". Sie sollten erstmal vor der eigenen Haustüre kehren. Allein Ihre Gedanken zeigen wie unehrlich Sie in so einer Situation agieren würden: Sie würden also Geld ins Ausland schaffen. Zum Glück ist nicht jeder so unethisch wie sie. Wahrscheinlich haben sie einen gute bezahlten Job und egal wie große FEhler sie machen, sie bekommen am Ende des Monats ihr festes Gehalt.... Ich habe mit Anton Schlecker nichts gemein... Aber trotzdem muss ich Herrn Schlecker verteidigen. Herr Schlecker hat über Jahre hinweg zehntausenden ARbeit gegeben, Steuern in Deutschland gezahlt, auch die Region gefördert durch die lokalen läden. Ich bin in einer Stadt zur Schule gegangen, da gab es lange Zeit ausser Schlecker nichts. Schade, dass Sie so groß den Mund aufmachen, wenn Sie von Wirtschaft anscheinend keine Ahnung haben. wie diese zitierte Liste im Manager Magazin zustande kommt. Um es mit einem Wort zu sagen, das sind Schätzungen von Journalisten (und ggf ein paar "Finanzexperten", die Bankenkrise sagt ja alles über diese...). Wenn Sie sich mit Betriebswirtschaftslezre etwas auskennen würden, dann wüssten Sie auch, wie diese Schätzungen erstellt werden. Um es kurz zu machen, die Schätzung von 1,9 Mrd basiert auf der Annahme eines prosperierenden Schlecker Konzerns, das es zu dem Zeitpunkt bereits seit langen nicht mehr gab. Es ist kein Liquides Vermögen auf der Bank sondern basiert auf dem renien Wert seines Unternehmens, also Schlecker selbst. Aber bereits 2011 war Schlecker massiv angeschlagen (das war nur nicht bekannt) und das Vermögen wäre, wäre dies Publik gewesen ,wohl nur noch deutlich unter 100 Mio gelegen. Da Herr Schlecker die Firma als Eingetrager Kaufmann geführt hat, haftet er mit seinem ganzen Kapital. Sprich er dürfte zwar sicherlich noch ein paar Millionen haben, aber die sind nun wirklich nicht geeignet das Unternehmen zu retten. Und das muss ich auch sagen jemand der sein ganzen leben lang hart arbeitet und so ein Unternehmen aufbaut der darf auch noch ein paar Millionen haben. Das ist der große Unterschied zu ihnen. Sie machen die Fehler und bekommen trotzdem Ihr gehalt, ein Unternehmen büsst sein gesamtes Vermögen und Lebenswerk ein! Kaufen Sie ruhig bei Rossmann ein. Das Unternehmen gehört inzwischen einem Chinesen und die Gewinne fließen nach China ab. So wie sie sicherlich auch Chinesische AUtos kaufen, Chinesische Elektrogeräte usw. Aber der Boomerang kommt eines Tages zurück! Ich hoffe sie haben keine Kinder, denen wird es bestimmt eines Tages mal mit dieser Einstellung richtig dreckig gehen.
Dr. Fuzzi 25.02.2012
4. Och Joh!
Zitat von vrdeutschlandStaatsknete für Hr. Anton Schlecker (Vermögen 2011 lt. Manager magazin 1,9 Mrd EUR), man fasst es nicht, was im Kopf eines Gewerkschafters umhergeht, solche Gedanken überhaupt zu haben. Ach, ich vergaß: das Vermögen ist ja anscheinend futsch. Vielleicht mal nicht nur auf den deutschen Konten schauen...
Gott, wird Hirn vom Himmel! Diese ganzen ach so superschlauen Stammtischlaberer öden einfach nur an. Das Vermögen eines Inhabers eines Einzelunternehmens, darum handelt es sich bei Schlecker, definiert sich im wesentlichen aus dem Wert des Unternehmen. Unternehmen Pleite = Unternehmer Pleite, denn zusätzlich zum Verlust des Unternehmens kommt auch noch die uneingeschränkte persönliche Haftung des Inhabers.
inci2 25.02.2012
5.
Zitat von Dr. FuzziGott, wird Hirn vom Himmel! Diese ganzen ach so superschlauen Stammtischlaberer öden einfach nur an. Das Vermögen eines Inhabers eines Einzelunternehmens, darum handelt es sich bei Schlecker, definiert sich im wesentlichen aus dem Wert des Unternehmen. Unternehmen Pleite = Unternehmer Pleite, denn zusätzlich zum Verlust des Unternehmens kommt auch noch die uneingeschränkte persönliche Haftung des Inhabers.
und als einzelunternehmer hat er all das geschaffen? SCHLECKER.com (http://www.schlecker.com/) das wage ich dann doch zu bezweifeln. im übrigen sind die auslandstöchter allesamt nicht von der insolvenz betroffen. das müssten sie aber sein, wenn der herr einzelunternehmer schlecker pleite ist.
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