ArcelorMittal Hochrangiger Stahlmanager in Mexiko getötet

Der Drogenkrieg in Mexiko wird offenbar auch für Manager internationaler Konzerne zur Gefahr: In der Hafenstadt Lázaro Cárdenas wurde die Leiche eines hochrangigen Vertreters des Stahlriesen ArcelorMittal gefunden. Der Mann war in der Vergangenheit auch als Politiker aktiv gewesen.

Militärfahrzeug mit Marihuana-Pflanzen: Der Drogenkrieg in Mexiko fordert viele Opfer
REUTERS

Militärfahrzeug mit Marihuana-Pflanzen: Der Drogenkrieg in Mexiko fordert viele Opfer


Mexiko-Stadt - In Mexiko ist ein Manager des multinationalen Stahlkonzerns ArcelorMittal getötet worden. Die Leiche des Mannes sei mit einer Schusswunde am Kopf am Dienstag in der Hafenstadt Lázaro Cárdenas im Bundesstaat Michoacán entdeckt worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Laut einem Bericht der Tageszeitung "Excelsior" handelte es sich bei dem Opfer um den Direktor für institutionelle Beziehungen des Stahlproduzenten in der Region. Zudem habe der Mann in der Vergangenheit für die konservative Partei PAN als Abgeordneter kandidiert.

ArcelorMittal Chart zeigen ist der größte Stahlkonzern der Welt und unterhält ein Werk in Lázaro Cárdenas. Der Bundesstaat Michoacán ist besonders schwer von dem blutigen Drogenkrieg in Mexiko betroffen. Mehrere Kartelle kämpfen dort um die Vorherrschaft.

stk/dpa

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insgesamt 3 Beiträge
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steupperg45 10.04.2013
1. der Mann fürs schmieren?
Der Titel des armen Mannes scheint mir verdächtig. Klingt nach dem gut geölten Scharnier zu den empfänglichen lokalen Institutionen.
Dyke 10.04.2013
2. optional
Lázaro Cárdenas liegt, genau so wie Michoacán, im Westen von MX, nicht im Osten...
raber 10.04.2013
3. Job Description: Theorie und Realität
die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der Beauftragten für institutionelle Beziehungen der multinationalen Unternehmen sollte man sich besonders in Lateinamerika ansehen. Bei vielen ist es tatsächlich um besser als gewöhnlich oder normal Geschäfte zu ergattern. Bevorzugt werden dann auch lokale Spitzenkräfte direkt oder über Umwege engagiert, da sie besser vernetzt sind und eine geringeres Risiko für das Stammhaus sein sollten.
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