Bankenkrise: Commerzbank-Chef Blessing dämpft Erwartungen

Commerzbank-Chef Martin Blessing hat vor zu hohen Erwartungen an das Abschneiden seines Hauses im zweiten Quartal gewarnt. Im Juni habe es neue Rückschläge gegeben. Gerüchten über weitere Hilfen vom Bund trat Blessing entgegen.

Frankfurt - Zu Spekulationen und Gerüchten um eine neue Kapitalspritze des Bundes für die Commerzbank sagte Commerzbank-Chef Martin Blessing: "Nein, das sehe ich nicht. Wir sind komfortabel kapitalisiert." Dennoch warnte er vor allzu hohen Erwartungen an sein Haus.

Commerzbank-Chef Blessing (Archiv): "Komfortabel Kapitalisiert"
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Commerzbank-Chef Blessing (Archiv): "Komfortabel Kapitalisiert"

"Operativ ist die Entwicklung der Geschäftsbereiche im zweiten Quartal sehr unterschiedlich verlaufen", sagte Blessing dem "Handelsblatt". Man habe holprige Monate hinter sich.

Ganz ausschließen wollte der Commerzbank-Chef einen neuen Gang zum Finanzmarktstabilisierungsfonds Soffin aber ebenso wenig wie eine Umwandlung von Teilen der 16,4 Milliarden Euro schweren Einlage des Bundes in Aktien.

Momentan sei dies aber kein Thema. Die Zahl fauler Kredite werde zweifelsohne steigen, aber "noch sehen wir im Mittelstand keine Insolvenzwelle auf breiter Front".

cis/dpa/Reuters

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