Börse und Fußball Was erlauben Steinbrück?

Von der Aufregung sollte man sich nicht ablenken lassen: Während der Fußball-EM sollten Anleger die Börse unbedingt im Auge behalten. Schon allein, weil man beim Fußball einiges lernen kann, was auch für das Spiel am Aktienmarkt gilt.

Von Kai Lange


Hamburg - Sich im Sommer von der Börse verabschieden, entspannt drei Wochen Fußball-Europameisterschaft verfolgen, Urlaub machen und dann - vielleicht - im September wieder Aktien kaufen: Diese Strategie, die sich an der Floskel "Sell in May and go away" orientiert, ist in diesem Jahr hoch riskant.

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Denn im EM-Sommer 2008 ist alles anders. Die Märkte haben zu Jahresbeginn den stärksten Ausverkauf seit Jahrzehnten erlebt. Allein der Dax Chart zeigen verlor bis Mitte März rund 20 Prozent und liegt noch immer etwa zehn Prozent im Minus. Die Märkte sind wie der Fußball schneller geworden.

Im Sommer 2008 stehen entscheidende Weichenstellungen an: Erwischt uns die zweite Welle der Kreditkrise? Entkommen die USA der Rezession? Schafft die US-Wirtschaft in diesem Jahr die Rückkehr zum Wachstum? Wird die Fed bis Ende 2008 triumphieren oder kapitulieren?

Die Großwetterlage an der Börse ist in diesem Sommer so aufgeheizt, dass jeder Anleger, ebenso wie jeder Fußballprofi, einige wichtige Regeln beachten sollte. Sie lauten:



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