Chancen der Demografie Deutschland altert - na und?

Untergangsvisionen überall: Bücher und Fernseh-Talkrunden stellen den bevorstehenden Bevölkerungsschwund als soziale und wirtschaftliche Zeitbombe dar. In Wirklichkeit bietet der demografische Wandel viele übersehene Chancen. Ein Gastkommentar von Thomas Straubhaar.


Was ist das für ein Gejammer von wegen Schrumpfung und Alterung der Gesellschaft? Als stünde Deutschland vor dem Ende. Es ist richtig, und nichts und niemand wird es mehr ändern können, die deutsche Bevölkerung schrumpft und altert. Na und?

Das bedeutet doch zunächst einmal, dass die Zeiten der Plattenbauten und des Wohnungsmangels, der Staus und Wartezeiten, der zu kleinen Klassenzimmer und überfüllten Hörsäle vorbei sind. Bald schon wird man nicht mehr von Lehrstellenmisere sprechen, sondern Jugendlichen rote Teppiche auslegen. Man wird alles tun wollen und auch alles tun können, um Kinder und Jugendliche bestens für die Arbeitswelt vorzubereiten und ihnen den Einstieg in das Berufsleben zu erleichtern.

Das gilt besonders auch für junge Ausländer oder - politisch korrekt - für junge Menschen mit migrationspolitischem Hintergrund. Würden sie heute schon besser und damit erfolgreicher in Beruf und Gesellschaft integriert, müsste kaum jemand in Deutschland Sorgen vor den demographischen Veränderungen haben.

Vor allem aber bedeutet die Alterung der Gesellschaft, dass die Menschheit ihrem Urtraum ein kleines bisschen näher gekommen ist: dem Traum vom ewigen Leben. Wie kann man nur so anmaßend sein, Älterwerden als Problem zu bezeichnen? Wie (erb)ärmlich, wie phantasielos ist ein solches Urteil.

Das soziökonomische Triple-A "Alt, Arbeitslos, Arm" ist kein gottgegebenes Schicksal für die Zukunft. Eine oft zurecht als Jugendwahn bezeichnete Diskriminierung älterer Menschen ist politikgemacht. Eine zwar gut gemeinte, in ihren Ergebnissen aber eben kontraproduktive Sozialgesetzgebung will ältere Erwerbstätige schützen, raubt ihnen aber gerade mit dem Schutz die Beschäftigungschancen.

So kommt es, dass in Deutschland die Beschäftigungsquoten der 55- bis 64-Jährigen gerade einmal bei 45 Prozent liegt, in Schweden aber bei 70 Prozent. Ältere Erwerbstätige brauchen eben keinen besonderen Schutz. Auch ohne sind sie leistungswillig und leistungsfähig. Das muss die Botschaft sein, die es auszusenden gilt. Die volle Gleichstellung bringt Ältere in den Arbeitsmarkt zurück, wo sie mit Blick auf die Schrumpfung der Bevölkerung bald schon dringend gebraucht werden.

Ältere Arbeitnehmer brauchen keinen Schutz

Die Schrumpfung und die Alterung der Bevölkerung wird gerade den bisher vom Arbeitsmarkt benachteiligten "stillen Reserven" völlig neue Chancen eröffnen. Dazu zählen die Jungen, die Alten und vor allem auch die Frauen. Noch bleibt deren Erwerbstätigkeit weit hinter jener der Männer zurück. Noch immer bedeutet die Mutterrolle zu oft das Ende der beruflichen Karriere. Das ist nicht nur eine persönliche Tragödie. Es ist auch ein gesellschaftlicher Verlust. Denn keine frühere Frauengeneration war auch nur annähernd so gut ausgebildet wie die heutige.

Bei den Schulabschlüssen haben die Mädchen die Knaben bereits überholt. Sie stellen in den Realschulen und Gymnasien die Mehrheit. Frauen werden in Zukunft im Durchschnitt besser ausgebildet sein als Männer. Damit wird ein Verzicht auf eine spätere Nutzung ihrer Fähigkeiten nicht nur für die betroffenen Frauen, sondern auch für die Gesellschaft insgesamt immer kostspieliger.

Gerade die von vielen so beklagte Schrumpfung und Alterung wird die Berufs- und Karriereperspektiven von Frauen in einer noch nie da gewesenen Art und Weise verbessern. Wenn Unternehmen händeringend nach qualifizierten Beschäftigten suchen, werden sie immer mehr auf Frauen zurückgreifen. Damit steigen deren Löhne und vergrößern sich die Aufstiegschancen mit einer Dynamik, wie sie kein noch so strenges Gleichbehandlungsgesetz je geschafft hätte.

Sind es deshalb vor allem Männer, die über die Schrumpfung und Alterung der Bevölkerung so laut klagen? Oder sind es jene, die an einem Familienbild festhalten wollen, das dazu führt, dass sich ein vergleichsweise schlechter ausgebildeter Mann im Berufsleben im harten Überlebenskampf quält, um wenig mehr als das Nötigste nach Hause zu bringen, während seine wesentlich besser ausgebildete, vielleicht sogar deutlich klügere Lebensabschnittsbegleiterin ihre berufliche Erfolgskarriere unterbricht und damit gefährdet, um jene vergleichsweise einfacheren Hausarbeiten zu erledigen, für die ihr Partner wesentlich besser geeignet wäre?

Schrumpfung und Alterung der Bevölkerung werden diesen Missstand von alleine korrigieren. Ganz ohne Gesetze werden sich immer mehr Eltern dafür entscheiden, dass "klügere" Mütter Karriere machen und "dümmere" Väter zu Hause bleiben.

Deutschland steht an der Schwelle zu einem neuen demographischen Zeitalter voller neuer Möglichkeiten. Noch nie ist die Bevölkerung in Friedenszeiten geschrumpft. Erstmalig muss nicht immer mehr produziert werden, um immer mehr Menschen satt und zufrieden zu machen. Nicht mehr Quantität bestimmt das Denken. Qualität dominiert das Tun und Lassen. Eltern müssen sich nicht mehr mit wenig Zeit um viele Kinder kümmern, sondern können sich viel Zeit für wenige Kinder nehmen. Was soll daran schädlich sein, was soll uns da Sorgen machen?

Das Problem ist nicht das Schrumpfen, sondern die Angst

Das Problem ist nicht das Schrumpfen oder das Altern der Bevölkerung. Das Problem ist die Angst vor dem Schrumpfen und Altern der Bevölkerung. Die Angst lähmt die Menschen und lässt sie reflexartig an gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen festklammern, die in der Tat nicht zukunftstauglich sind. Was wir schleunigst ersetzen müssen, sind die verblichenen Bilder, wie wir im letzten Jahrhundert gelebt, gewohnt, gearbeitet haben und gealtert sind.

Neue Zeiten erfordern neue Formen des Zusammenlebens. Das Familienbild der Nachkriegszeit mit dem Vater als Alleinernährer, der Mutter als Erzieherin und den beiden Kindern zur demographischen Bestandessicherung entspricht schon lange nicht mehr der Realität.

Das viel weiter zurückliegende Modell der Mehrgenerationenfamilie wird Zulauf gewinnen. Ältere, die für jene Kinder da sind, deren Eltern unterwegs sind. Ältere finden so eine sinnstiftende Betätigung. Jüngere können von der Lebenserfahrung anderer profitieren. Mütter können gleichermaßen wie Väter ohne schlechtes Gewissen ihre eigenen Lebensziele verfolgen und die Erziehung der Kinder älteren Verwandten und Bekannten überlassen. Wieso sollte ein Mehrgenerationenmodell in Zukunft nicht funktionieren, war es doch über Jahrtausende gang und gäbe, bevor es kulturhistorisch nur für kurze Zeit verdrängt worden ist?

Einem modernen Land kann die Alterung wenig anhaben

Wer sich über schrumpfende Bevölkerungen beklagt, muss ein ganz bestimmtes Weltbild im Kopf haben. Es ist dominiert durch ein nationales Denken in geschlossenen Volkswirtschaften. Es folgt einer verengten Sicht, welche die Bevölkerungsgröße mit Macht und Einfluss in der Weltpolitik gleichsetzt. Vielleicht spielen hierbei mehr oder weniger unterschwellig außerdem nationalistische Gründe eine Rolle.

Oft scheint es, als würden bei der Bewertung künftiger demographischer Prozesse Argumente aus der längst vergangen geglaubten Perspektive des Merkantilismus die Optik verzerren. Im Zeitalter der Globalisierung verliert eine nationale Bevölkerungsentwicklung jedoch ihren Schrecken. Deutschland geht nicht dem Untergang entgegen, nur weil seine Bevölkerung in den kommenden 40 bis 50 Jahren um zehn Prozent oder mehr schrumpfen wird. Solange es in Asien, Afrika und Lateinamerika noch schnell wachsende Bevölkerungen gibt, was noch eine ganze Weile der Fall sein wird, können in einer hoch arbeitsteiligen Weltwirtschaft Ausländer anstelle der Inländer treten.

Damit ist nicht einmal ein für viele Deutsche unerwünschtes Szenario mit (noch) mehr Zuwanderung gemeint. Anstatt Güter und Dienstleistungen an Deutsche zu verkaufen, können die Produkte genauso gut nach China exportiert werden. Die Ersparnisse können anstatt in Deutschland irgendwo in den schnell wachsenden Weltregionen angelegt werden.

Anstatt im Ruhrgebiet oder im Osten Deutschlands zu investieren, kann das eigene Kapital in Südostasien hohe Renditen erzielen. Spätestens an dieser Stelle zeigt sich, dass der Vorwurf unbegründet ist, Produktionsverlagerungen ins Ausland seien unpatriotisch. Das Gegenteil ist richtig.

Je rascher alte sozio-ökonomische Strukturen modernisiert werden, je offener Deutschland wird und je stärker es sich in die globale Wirtschaft integriert, desto belangloser werden die ökonomischen Folgen einer schrumpfenden und alternden deutschen Bevölkerung sein.



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rolli 20.10.2006
1.
@sysop: Sie skizzieren ein Bild, das einseitig auf Deutsche zutrifft, nicht jedoch auf die Gesamtbevölkerung. So brutal das klingt, es ist aber die Realität: Die Demographie spricht dafür, dass die "Unterschicht" sich demographisch durchsetzt. Die Rechenmodelle, die von Eurostat oder dem Stat. Bundesamt zur Verfügung gestellt werden, sehen 3 Varianten in der Berechnung vor. Von einem "günstigsten Fall" über den "wahrscheinlichsten Fall" bis zum "ungünstigsten Fall. Die Zahlen sehen grob so aus: 1. 2050 hat die BRD 83 Mio. Einwohner 2. Fall 80 Mio. EInwohner 3. Fall 70 Mio. Einwohner Wobei in all diesen Zahlen die über 64 Jährigen nicht eingeschlossen sind, so dass grössere Abweichungen nach oben wahrscheinlich sind. Wenn die wahrscheinlichsten Fälle 1 oder 2 eintreten, dann gibt es den prophezeiten demographischen Wandel nicht. Ausschliesslich im unwahrscheinlichsten 3. Fall wäre ein Wandel hin zu einer überalterten Gesellschaft wahr. Es ist leicht durchschaubar, dass alle, die auf den Ängsten der Menschen ihr Süppchen kochen, und das ist ausnahmslos die Politik aller Lager, so tun, als ob nur der ungünstigste Fall der Entwicklung eintreten würde. Ich kann weder Katastrophe noch Chance sehen. Es iwrd alle bleiben wie es ist, nur, dass überall wo der "demographische Faktor" eingeführt wurde, dieser wieder entfernt werden wird. Viel wichter als diese Frage wäre zu diskutieren, wie die Einführung der Rente mit 67 wirkt ( auch ein dempgraphischer Faktor ), und weshalb damit mehr als 1 Mio. Arbeitsplätze wegfallen. rolli
inci 20.10.2006
2.
---Zitat von sysop--- Leere Kinderwiegen, volle Pflegeheime: Die Alterung und der Rückgang der deutschen Geburtenrate werden meist als unabwendbare soziale Katastrophe beschrieben. Dabei sind die demografischen Probleme lösbar. Wie sehen Sie die Risiken und Chancen des Bevölkerungswandels? ---Zitatende--- die chance: wenn bei anziehender wirtschaftslage endlich wieder auch die einstellungsmäßig zum zuge kommen, die vorher aufgrund ihres alters aussortiert wurden. das risiko: das mal wieder niemand aus allem was lernt und vor allem im gedächtnis behält. und die nächste krise wieder genauso "professionell" gemanagt wird.
jan06, 21.10.2006
3.
---Zitat von sysop--- Leere Kinderwiegen, volle Pflegeheime: Die Alterung und der Rückgang der deutschen Geburtenrate werden meist als unabwendbare soziale Katastrophe beschrieben. Dabei sind die demografischen Probleme lösbar. Wie sehen Sie die Risiken und Chancen des Bevölkerungswandels? ---Zitatende--- Das sind 'gefühlte' Ängste: http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:World_population_density_map.PNG
bianna, 21.10.2006
4.
---Zitat von sysop--- Leere Kinderwiegen, volle Pflegeheime: Die Alterung und der Rückgang der deutschen Geburtenrate werden meist als unabwendbare soziale Katastrophe beschrieben. Dabei sind die demografischen Probleme lösbar. Wie sehen Sie die Risiken und Chancen des Bevölkerungswandels? ---Zitatende--- Kleine Anmerkung am Rande : Die Kinderwiegen sind nicht leer, es gibt nur weniger ! Ansonsten halte ich diese derzeitige, an Hysterie grenzende Diskussion für völlig überzogen. Daß die Bevölkerungsentwicklung in die Richtung geht, die wir nun verstärkt unter die Nase gerieben bekommen, ist schon seit 30 Jahren bekannt. Ich habe schon vor meinem Abitur in der Schule diese "Entwicklungspilze" vorgelegt bekommen. Daher stellt sich für mich nur die Frage: Warum wurde dann 30 Jahre nichts vorbeugend unternommen ? Warum wurden Rentenkassen für Versicherungsfremde Leistungen geplündert ?? Was wir brauchen, werden Lebensmodelle sein, die Alt und Jung wieder mehr zusammenbringen, räumlich und im Denken. Diese Modelle gibt es z.B. in Dänemark oder Holland schon seit langer Zeit in Form von Siedlungen, in denen Wohnraumkomplexe entsprechend der Bedürfnisse von Alten, Familien und Jungen aufgeteilt ist, so daß sich quasi Formen von "Großfamilien" bilden können.
littlejon 21.10.2006
5. Demografischer Wandel - Katastrophe oder Chance? Teil 1
Demografischer Wandel - Katastrophe oder Chance? Das kommt auf den Blickwinkel an! Aus meiner persönlichen Sicht entwickelt sich der demographische Wandel für meine Generation als Mittdreißiger eher zur Katastrophe. Besonders, wenn ich an die gesellschaftliche und politische Situation bei uns denke, und hier speziell an die Zukunft der sozialen Sicherungssysteme: Wir leisten uns in fast allen Bereichen des Sozialstaates Systeme, die schon in ihrem Grundkonzept, der Umlagefinanzierung, an die Grenzen stoßen. Nicht zu schweigen vom Rentensystem, welches bei genauerer Betrachtung als bankrott zu bezeichnen ist (80 Mrd.-Zuschuss aus dem Bundesetat wg. diverser Ursachen). Das ganze führt zu ständig steigenden Rentenbeiträgen auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite seit geraumer Zeit nicht mehr zu angemessener Beteiligung der Rentnergeneration am produktiven Erfolg der Gesellschaft. Hier driftet die Schere zwischen einem gerechten Anspruch und der Realität sowie der Belastbarkeit der momentanen Leistungserbringer beängstigend auseinander und geht dennoch immer weiter auf. Wie sieht es im Gesundheitswesen aus ? Mit dem, was jetzt alles so als Reform verabschiedet werden soll, wird auch nur die bisherige Grundstruktur des Systems über die nächsten Bundestagswahlen gerettet. Resultat: Es wird für den Einzelnen immer teurer und das bei gleichzeitig sinkenden Standards und Leistungsumfängen. Die Probleme bei der Pflegeversicherung sollen demnächst mal angegangen werden! Die Arbeitslosenversicherung ist die Einzige, bei der nächstes Jahr die Beiträge wenigstens sinken werden. Kurz gesagt: An die Zukunftsfähigkeit der Sicherungssysteme in ihrer momentanen Konzeption glaubt in meiner Generation kaum noch jemand. Nur: Zwei Dinge sind uns allen klar: Wir sind momentan voll für die nachfolgenden Generationen verantwortlich und wir sind voll für die vorangehenden Generationen verantwortlich, sowohl finanziell, als auch mit persönlichem Engagement. Gleichzeitig erwartet man von uns private Vorsorge, räumliche und geistige Flexibilität sowie andauernde Fortbildung. Alles Dinge, die im Grunde für sich sprechen und die ich als positiv bewerte. Die Sache ist nur die: Irgendwann ist neben einer absoluten Frust- auch eine finanzielle Leistungsgrenze erreicht. Vor allem auch, weil wir, und hier komme ich zum zweiten Punkt, genau wissen, was noch durch die demographische Entwicklung für Belastungen auf uns zu kommen werden. Und nicht nur wir warten seit Jahren vergeblich darauf, dass die Politik endlich langfristig wirkende Reformen einleitet. Dann hätte meine Generation wenigstens einmal so etwas wie Planungssicherheit bei unseren weiteren Lebensentwürfen. Der momentane Umbruch der Gesellschaft wird überwiegend auf der Leistungsfähigkeit und zu Lasten meiner Generation betrieben. Darüber hinaus steigt auch ständig die Angst vor Hartz IV, ob berechtigt oder nicht, mag dahingestellt sein. Die äußerst kritikwürdige Hartz IV-Rhetorik in der politischen und gesellschaftlichen Debatte, nicht zu vergessen die journalistische Aufbereitung der Thematik, hat vor allem zu einer doppelten Stigmatisierung der Betroffenen geführt. Die einen stellen sie mit Schmarotzern uns Abzockern auf eine Stufe. Andere reden ihnen ein, sie seien entrechtet und sozial abgehängt. In diese Zwickmühle möchte niemand geraten. Von dieser Seite aus betrachtet ist die demographische Entwicklung durchaus als Katastrophe zu betrachten.
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