Wirtschaft


Atomkraft: China will in Großbritannien fünf AKW bauen

Das Auftragsvolumen ist riesig. Die China National Nuclear Corporation will einem Zeitungsbericht zufolge auf der britischen Insel fünf Atomkraftwerke bauen - für insgesamt rund 45 Milliarden Euro.

Hamburg/London - In der vergangenen Woche soll es bereits Gespräche des staatlichen chinesischen Kraftwerksbetreibers China National Nuclear Corporation (CNNC) mit britischen Behördenvertretern gegeben haben, meldet der "Guardian". Auch ein weiteres Staatsunternehmen, die China Guangdong Nuclear Power Corporation, habe Interesse signalisiert, in das Horizon-Konsortium zu investieren, das Wylfa in Wales und Oldbury in Gloucestershire Meiler errichten will. Zusätzlich, so der "Guardian", hätten die Chinesen auch Interesse am Bau von Anlagen in Bradwell in Essex, Heysham in Lancashire und Hartlepool in County Durham

"Die Chinesen haben das Geld und die Erfahrung", zitierte die Zeitung eine mit der Sache vertraute Person. China wolle in Großbritannien unter Beweis stellen, dass es in einem der weltweit am härtesten regulierten Umfelder arbeiten könne und danach andere Märkte etwa in Afrika oder im Nahen Osten ins Visier nehmen.

Auch der französische Energiekonzern EDF ist an dem Bau neuer Reaktoren in Großbritannien interessiert. Eine Sprecherin des Energieministeriums in London sagte, Großbritannien sei "offen für Geschäfte", sofern die Regulierungsbehörden zustimmten.

Greenpeace meldete Bedenken an. Es sei ein Zeichen von Verzweiflung, wenn die britische Regierung auf chinesische Staatsunternehmen setze, weil ein Abschluss mit anderen Investoren nicht gelinge. So würden britische Steuern an den chinesischen Staat fließen.

Zuvor waren die deutschen Stromkonzerne E.on und RWE als mögliche Investoren abgesprungen, nachdem die Bundesregierung in Folge der Fukushima-Katastrophehie hierzulande den Ausstieg aus der Atomenergie verordnet hat.

rüd/Reuters

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insgesamt 43 Beiträge
herr_kowalski 21.07.2012
warnen, dass britische Steuern nach China flössen ?? Wohin fließen denn massenhaft Steuern europäischer Arbeitnehmer ? In den Krieg in Irak, Lybien und Afghanistan. Vor allem sind da 48 MIA ein Tropfen auf den heissen [...]
Zitat von sysopDas Auftragsvolumen ist riesig. Die China National Nuclear Corporation will einem Zeitungsbericht zufolge auf der britischen Insel fünf Atomkraftwerke bauen - für insgesamt rund 45 Milliarden Euro. China will in Großbritannien fünf AKW bauen - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,845634,00.html)
warnen, dass britische Steuern nach China flössen ?? Wohin fließen denn massenhaft Steuern europäischer Arbeitnehmer ? In den Krieg in Irak, Lybien und Afghanistan. Vor allem sind da 48 MIA ein Tropfen auf den heissen Stein. Wir reden bei der Euromafia ja mittlerweile nur noch in Billiarden. Dazu habe ich von Greenpeace noch kein Wort gehört. Also, Klappe halten.
Ghanima22 21.07.2012
Erstaunliches Argument der Umweltlobby, als wenn es eine Rolle spielt, wohin die Steuergelder fliessen.
Zitat von sysopGreenpeace meldete Bedenken an. Es sei ein Zeichen von Verzweiflung, wenn sich die britische Regierung auf chinesische Statsunternehmen setze, weil ein Abschluss mit anderen Investoren nicht gelinge. So würden britische Steuern an den chinesischen Staat fließen. China will in Großbritannien fünf AKW bauen - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,845634,00.html)
Erstaunliches Argument der Umweltlobby, als wenn es eine Rolle spielt, wohin die Steuergelder fliessen.
wibo2 21.07.2012
Wenn es sehr kalt ist, dann gibt es eine Hochdruckwetterlage über Nordeuropa und das verursacht oft Windstille. Die britischen Windparks lieferten fast keinen Strom während der kältesten Zeit im Dezember. Als die [...]
Zitat von sysopDas Auftragsvolumen ist riesig. Die China National Nuclear Corporation will einem Zeitungsbericht zufolge auf der britischen Insel fünf Atomkraftwerke bauen - für insgesamt rund 45 Milliarden Euro. "Die Chinesen haben das Geld und die Erfahrung", zitierte die Zeitung eine mit der Sache vertraute Person. China wolle in Großbritannien unter Beweis stellen, dass es in einem der weltweit am härtesten regulierten Umfeldern arbeiten könne und danach andere Märkte etwa in Afrika oder im Nahen Osten ins Visier nehmen.
Wenn es sehr kalt ist, dann gibt es eine Hochdruckwetterlage über Nordeuropa und das verursacht oft Windstille. Die britischen Windparks lieferten fast keinen Strom während der kältesten Zeit im Dezember. Als die Temperaturen weit unter Null fielen und der Bedarf für Elektrizität steil anstieg, standen die meisten der 3000 Windräder still. Die Angst vor der Kernkraft hat eine bedeutende irrationale Komponente. Sie ist in Deutschland sehr viel größer als in anderen Ländern. siehe Alles Schall und Rauch: Windparks bringen nichts bei Kälte (http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/01/windparks-bringen-nichts-bei-kalte.html#ixzz21FG7IJ6U)
"Die Angst vor der Kernkraft hat eine bedeutende irrationale Komponente." Mag sein. Die Japaner hatten bis Fukuchima auch keine Angst. Was mir viel mehr ANgst macht als Tsunamis etc., isnd die Behörden und deren [...]
"Die Angst vor der Kernkraft hat eine bedeutende irrationale Komponente." Mag sein. Die Japaner hatten bis Fukuchima auch keine Angst. Was mir viel mehr ANgst macht als Tsunamis etc., isnd die Behörden und deren 'Willigkeit' und die Gier der AKW Betreiber. Hierzu empfehle ich www.fairewinds.com Die liegen alle miteinander im Bett.
kaiser-wilhelm 21.07.2012
@wibo2 - In England sind hohe Millionenbeträge an Betreiber von Windparks gegangen, damit sie diese abschalten. In England hat sich das Thema Windkraft erledigt und in den USA wurden auch bereits 14.000 Windkrafträder stillgelegt. [...]
@wibo2 - In England sind hohe Millionenbeträge an Betreiber von Windparks gegangen, damit sie diese abschalten. In England hat sich das Thema Windkraft erledigt und in den USA wurden auch bereits 14.000 Windkrafträder stillgelegt. Hatte dies schon einmal vor kurzem gemeldet mit Quellenangabe.
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  • Samstag, 21.07.2012 – 10:05 Uhr
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