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Dresdner Bank: Manager-Privilegien gekippt

Der Chef der Dresdner Bank, Bernd Fahrholz, hat ein traditionelles Privileg ausgeschiedener Vorstandsmitglieder abgeschafft: Er nahm ihnen ihre Zimmer im Vorstandstrakt und strich ihnen zudem Assistenten, Sekretärin und Fahrer.

Bernd Fahrholz: Vom Allianz-Chef zum Sparen angetrieben
REUTERS

Bernd Fahrholz: Vom Allianz-Chef zum Sparen angetrieben

Mit derartigen Statussymbolen versorgen deutsche Konzerne ­ manchmal lebenslänglich ­ ihre ehemaligen Top-Manager. Bei der Dresdner Bank durften die Ex-Vorstände bislang ihre Büros zwei Jahre lang nutzen. Betroffen sind laut einem Sprecher Gerhard Barth, Joachim von Harbou und Heinz-Jörg Platzek. Bernhard Walter, der ehemalige Vorstandsvorsitzende, musste lediglich in ein kleineres Büro umziehen, weil er für die Bank die Aufgabe des Beauftragten für die Stiftung Frauenkirche in Dresden wahrnimmt. Fahrholz will mit seinem Schritt Kosten senken: Allianz-Chef Henning Schulte-Noelle, der im vergangenen Jahr die Dresdner mit seinem Versicherungskonzern fusionierte, hat ihm einen strengen Sparkurs verordnet.

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