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Ranking: Elbphilharmonie gehört zu den zehn teuersten Wolkenkratzern der Welt

Hamburg wähnt sich gern als Weltstadt - aber in dieser globalen Rangliste wollen die Bewohner wohl nicht auftauchen: Die mehr als eine Milliarde Dollar teure Elbphilharmonie gehört zu den zehn kostspieligsten Wolkenkratzern der Welt.

Elbphilharmonie: Die teuersten Wolkenkratzer der Welt Fotos
DPA

Hamburg - Darauf können die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung in Hamburg sicher nicht stolz sein: Die Elbphilharmonie landet laut dem Hamburger Immobiliendienstleister Emporis auf Rang acht in der Liste der zehn teuersten Wolkenkratzer der Welt. Die Baukosten des Konzerthauses, im Sommer 2005 noch auf netto 186 Millionen Euro geschätzt, liegen mittlerweile bei 865 Millionen Euro.

Als Wolkenkratzer definiert Emporis ein Bauwerk, das mindestens 100 Meter oder 40 Stockwerke hoch ist - die Westspitze der Elbphilharmonie ragt an einer Stelle 110 Meter in die Höhe. Das Haus ist nicht nur erheblich teurer geworden als geplant, es wird auch wesentlich später fertig. Die Eröffnung des Konzerthauses der Schweizer Architekten Herzog & de Meuron wurde von 2010 auf 2017 verschoben.

Umgerechnet in Dollar haben die Kosten des Hamburger Bauwerks übrigens die Milliardengrenze durchbrochen - exakt sind es 1,07 Milliarden Dollar. Zum teuersten Wolkenkratzer der Welt ist der Abstand allerdings groß, mit 3,9 Milliarden Dollar kostete dieser fast das Vierfache. Wo dieses Gebäude steht? Eine Übersicht über eine Auswahl der teuersten Wolkenkratzer der Welt finden Sie in dieser Fotostrecke.

fdi/dpa

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