Brüssel - Das geplante Rekordbußgeld der EU-Kommission gegen
Microsoft
von 497 Millionen Euro wird in die EU-Kasse
fließen. Da diese zum größten Teil aus Beiträgen der bisher 15 und
bald 25 Mitgliedstaaten gefüllt wird, verringert das Strafgeld die
künftige Belastung der EU-Staaten ein klein wenig. Deutschland als
größter Nettozahler in Brüssel trägt mit knapp einem Viertel zum EU-
Haushalt von rund 100 Milliarden Euro im Jahr bei.
Der deutsche Bruttobeitrag dürfte sich deshalb einmalig um knapp ein Viertel des Microsoft-Bußgeldes verringern - also annähernd 100 Millionen Euro. Bundesfinanzminister Hans Eichel dürfte sich freuen.
Deutschland zahlt im laufenden Jahr laut Angaben der EU-Kommission vom Februar knapp 22 Milliarden Euro in die EU-Kasse. Da aus ihr auch Milliardenbeträge ins Land zurückfließen, ist die Nettobelastung wesentlich geringer.
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