Euro EU verschärft Strafen für Geldfälscher

Die EU-Kommission geht härter gegen Euro-Fälscher vor: EU-weit sollen laut einem Zeitungsbericht einheitliche Mindest- und Höchststrafen eingeführt werden. "Wir müssen dafür sorgen, dass Geldfälscher die Finger vom Euro lassen", sagt Justizkommissarin Viviane Reding.

Gefälschte 200-Euro-Scheine: Mehr Blüten im Umlauf
dapd

Gefälschte 200-Euro-Scheine: Mehr Blüten im Umlauf


Berlin - Rund 500 Millionen Euro Schaden haben Geldfälscher seit der Einführung des Euro 2002 angerichtet - jetzt will die EU-Kommission härter gegen Kriminelle vorgehen. Sie will einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge EU-weit einheitliche Mindest- und Höchststrafen für Geldfälschung einführen sowie den Einsatz von Telefonüberwachung und verdeckten Ermittlern gegen Tatverdächtige erlauben.

Geplant ist demnach, dass bei Fälschungen von mehr als 10.000 Euro EU-weit mindestens sechs Monate Haft drohen. Die Höchststrafe soll mindestens acht Jahre betragen. "Wir müssen dafür sorgen, dass Geldfälscher die Finger vom Euro lassen", sagt EU-Justizkommissarin Viviane Reding.

Die Polizei solle bei Verdächtigen EU-weit ähnliche Instrumente nutzen können wie bei anderen Schwerverbrechen. Dazu gehörten verdeckte Ermittlungen, Telefonüberwachung und Kontokontrollen. Außerdem sollten Ermittlungen über die EU-Grenzen hinweg erleichtert werden.

Im vergangenen Jahr hatten Fälscher auch in Deutschland mehr Blüten in Umlauf gebracht als im Vorjahr. Die Bundesbank registrierte gut 41.500 falsche Euro-Banknoten. Das war ein Zuwachs von 6,4 Prozent gegenüber 2011. Weil Kriminelle zunehmend auf kleine Scheine wie die 20-Euro-Note setzen, blieb der Gesamtschaden jedoch mit 2,2 Millionen Euro fast exakt auf dem Vorjahresniveau (2,1 Millionen Euro).

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insgesamt 31 Beiträge
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Gerüchtsvollzieher 05.02.2013
1. Die Schäden durch die EU...
am Geld der EU-Bürger liegen seit 2002 bei mindestens 500 Milliarden (oder sind es 500 Billionen?), aber auch die offiziellen Geldfälscher werden eines Tages ihre gerechte Strafe bekommen...
mirage122 05.02.2013
2. Versteh' ich nicht ...
Zitat von sysopdapdDie EU-Kommission geht härter gegen Euro-Fälscher vor: EU-weit sollen laut einem Zeitungsbericht einheitliche Mindest- und Höchststrafen eingeführt werden. "Wir müssen dafür sorgen, dass Geldfälscher die Finger vom Euro lassen", sagt Justizkommissarin Viviane Reding. http://www.spiegel.de/wirtschaft/eu-kommission-verschaerft-kampf-gegen-euro-faelscher-a-881506.html
Unser so rechtschaffender Altbundeskanzler Kohl hatte uns doch mit der Einführung des Euro ganz klar zugesichert, dass der Euro "absolut fälschungssicher" sei. Und nun das?
maliperica 05.02.2013
3. Geldfälscher - Finger weg vom €
Zitat von sysopdapdDie EU-Kommission geht härter gegen Euro-Fälscher vor: EU-weit sollen laut einem Zeitungsbericht einheitliche Mindest- und Höchststrafen eingeführt werden. "Wir müssen dafür sorgen, dass Geldfälscher die Finger vom Euro lassen", sagt Justizkommissarin Viviane Reding. http://www.spiegel.de/wirtschaft/eu-kommission-verschaerft-kampf-gegen-euro-faelscher-a-881506.html
Wenn diese Härte auch gegen Banken (too big to fail), anderen Finanzhaien des Marktes, insbesondere für die EZB und Landesbanken, aber ganz bestimmt gegen verschwenderischen Regierungen gelten würde, dann hätten wir noch eine Hoffnung.
Meckermann 05.02.2013
4. Peanuts
Zitat von sysopdapdDie EU-Kommission geht härter gegen Euro-Fälscher vor: EU-weit sollen laut einem Zeitungsbericht einheitliche Mindest- und Höchststrafen eingeführt werden. "Wir müssen dafür sorgen, dass Geldfälscher die Finger vom Euro lassen", sagt Justizkommissarin Viviane Reding. http://www.spiegel.de/wirtschaft/eu-kommission-verschaerft-kampf-gegen-euro-faelscher-a-881506.html
Wir müssen vor allem dafür sorgen, dass Mario Draghi seine Finger vom Euro lässt!
seiby 05.02.2013
5.
Zitat von mirage122Unser so rechtschaffender Altbundeskanzler Kohl hatte uns doch mit der Einführung des Euro ganz klar zugesichert, dass der Euro "absolut fälschungssicher" sei. Und nun das?
hatte der nicht auch irgendwas geschwafelt, dass der Euro an sich sicher sei?
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