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Exporte, Exporte, Exporte: Deutsche Firmen brechen eigene Rekorde

Damit hatte kaum ein Volkswirt gerechnet: Die deutschen Exporte sind im Vergleich zum Vorjahr um 16,1 Prozent gestiegen. Die Menge der Importe zog dagegen weniger deutlich an.

Wiesbaden - Die noch vorläufigen Zahlen stammen aus dem Monatsbericht des Statistischen Bundesamtes über den Juni. Demnach hat der deutsche Außenhandel einen Monatsüberschuss von 14,7 Milliarden Euro erzielt - ebenfalls mehr als erwartet. Für das gesamte erste Halbjahr kommt damit ein Aktivsaldo von 84,2 Milliarden Euro zusammen, nach 60,4 Milliarden in der ersten Jahreshälfte 2003.

Exportgut im Lager: Glänzende Leistungsbilanz
DPA

Exportgut im Lager: Glänzende Leistungsbilanz

Insgesamt wurden im Juni Waren für 63,0 Milliarden Euro ausgeführt. Der Wert der Einfuhren belief sich auf 48,3 Milliarden. Sie nahmen damit um 10,7 Prozent gegenüber dem Juni vorigen Jahres zu. Im ersten Halbjahr wurden insgesamt Güter für 362,6 Milliarden Euro importiert, nach 278,4 Milliarden Euro 2003.

Unter Berücksichtigung der Ergänzungen zum Warenverkehr - unter anderem Dienstleistungen, Erwerbs- und Vermögenseinkommen - schloss die Leistungsbilanz im Juni nach vorläufigen Berechnungen der Bundesbank mit einem Überschuss von 8,2 Milliarden Euro ab. Analysten hatten mit 7,4 Milliarden gerechnet.

Saisonbereinigt fielen allerdings im Juni Exporte und Importe um 5,8 beziehungsweise 4,7 Prozent zum Vormonat. Im Mai hatte der Saldo der Außenhandelsbilanz 14,1 Milliarden Euro betragen, im Juni vorigen Jahres 10,6 Milliarden Euro. Im Mai hatte die deutsche Leistungsbilanz einen Überschuss von 8,8 Milliarden Euro ergeben, im Juni 2003 ein Plus von 2,2 Milliarden.

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