Neubau der EZB Hier residieren die Herrscher des Euro

185 Meter hoch, 1,2 Milliarden Euro teuer, ein moderner Tempel des Geldes: Anfang November bezieht die Europäische Zentralbank ihr neues Hauptquartier im Frankfurter Ostend. Ein Rundgang in Bildern.

ECB / Robert Metsch

Frankfurt am Main - Von außen sieht der neue Glaskoloss schon fertig aus, innen wird noch letzte Hand angelegt. In zwei Wochen sollen die ersten Mitarbeiter in den Neubau der Europäischen Zentralbank einziehen. Auch EZB-Präsident Mario Draghi soll noch im November auf seinen neuen Arbeitsplatz im 40. Stock wechseln - eine Etage darüber wird der EZB-Rat tagen, der einmal im Monat über die Geldpolitik im Euroraum entscheidet.

Schon jetzt ist der 185 Meter hohe Doppelturm im Frankfurter Ostend ein neues Highlight in der Skyline der Stadt. Der vom Wiener Architektenbüro Coop Himmelb(l)au entworfene Bau bietet Platz für 2900 Mitarbeiter. Bisher habe man für Bau, Nebenkosten und Grundstück rund eine Milliarde Euro ausgegeben, sagt Projektmanager Thomas Rinderspacher. Die aktuelle Kostenschätzung belaufe sich auf 1,2 Milliarden Euro. Die endgültigen Baukosten stünden aber frühestens Ende nächsten Jahres fest. Das Geld dafür nimmt die EZB aus ihren Gewinnen.

Werfen Sie einen Blick in das neue Euro-Hauptquartier: in unserer Fotostrecke.

stk/dpa



insgesamt 110 Beiträge
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Seite 1
freespeech1 21.10.2014
1.
Und was passiert damit nach dem Ende des Euro?
radioeriwan 21.10.2014
2. Genug Fenster gibt es dort ja,
um die Steuergelder durch selbige rauszuschmeißen.
Heizing 21.10.2014
3. Abwicklungsbehörde
Zitat von freespeech1Und was passiert damit nach dem Ende des Euro?
Da kommt dann die Euro-Abwicklungsbehörde rein. Arbeit für mind. 100 Jahre
hubertrudnick1 21.10.2014
4. Geldzentrale
Wir kleckern nicht, wir klotzen.
diefreiheitdermeinung 21.10.2014
5. Es ist schon ok, dass die Leute ordentliche Arbeitsplätze haben
aber müssen es in einer Zeit wir dieser 1,2 Millarden Euro sein, die hineingebuttert werden ? Oder ist dies Teil der Invetitionsinitiative damit die deutsche Wirtschaft nicht abschmiert ? Und dann heisst es auch noch "aus Gewinnen". Na, wem gehören die wohl ? Doch eher jenen Zentralbanken und Staaten, die die EZB tragen. Man könnte auch fragen, ob die EZB nicht statt ein protzig teures Gebäude zu erstellen einen Teil des Geldes dorthin hätte schicken können wo selbst in Euroland die Not der Menschen gross ist. Übrigens: warum eigentlich war das "alte" Gebäude nicht gut genug ? Um Platz für weitere Heerschaften hoch bezahlter Bankbeamten zu schaffen die letzendlich alle von uns bezahlt werden ?
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