Feriensaison: Zahl der Arbeitslosen steigt um 68.000

Die Arbeitslosigkeit ist im Juli wieder leicht gestiegen. Insgesamt seien 4,77 Millionen Menschen ohne Job gewesen, 68.000 mehr als im Juni, meldet die Bundesagentur für Arbeit. Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement wertete die schlechten Zahlen als saisonbedingt.

Grund dafür sei, dass sich saisonbedingt viele Jugendliche nach Abschluss der Ausbildung arbeitslos meldeten, sagte Clement. Insgesamt fiel der Anstieg aber geringer aus als im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre unter Herausrechnung der jahreszeitlichen Einflüsse sei ein Rückgang um 40.000 Erwerbslose zu verzeichnen.

Clement räumte ein, dass sich derzeit die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung "auseinander entwickeln". Dies müsse geändert werden. Der Minister geht nach eigenen Worten davon aus, dass der Abbau der sozialversicherungspflichtigen Stellen "in nicht allzu ferner Zukunft" endgültig gestoppt sein werde. Zuletzt hatten vor allem Mini- oder Zusatz-Jobs und Ich-AGs für eine bessere Erwerbstätigkeit gesorgt, während die Zahl der voll sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten abnahm.

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