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Gennahrung: Nestlé nimmt "Butterfinger" aus dem Regal

Der Butterfinger schmeckte den Kunden offenbar nicht. Der Lebensmittelkonzern Nestlé stellt in Deutschland den Verkauf des aus genmanipuliertem Mais hergestellten Schokoriegels ein.

DPA

Hamburg - "Ab dem 1. Juli nehmen wir keine Bestellungen mehr an, das Produkt läuft aus", sagte Nestlé-Sprecherin Barbara Nickerson. Die Umsätze hätten nicht den Erwartungen entsprochen. Handelsketten hätten den Schokoriegel nicht ins die Regale aufgenommen. In den USA wird "Butterfinger" allerdings weiter verkauft.

"Das Beispiel 'Butterfinger' zeigt, daß selbst der weltgrößte Lebensmittelkonzern seine Genprodukte nicht gegen den Willen der Verbraucher auf dem Markt etablieren kann", erklärte Greenpeace-Mitarbeiterin Ulrike Brendel. Seit der Markteinführung im letzten Jahr hatte die Umweltschutzorganisation gegen den Schokoriegel protestiert. Schon im Mai hatte Nestlé angekündigt, mit Ausnahme des "Butterfingers" keine gentechnisch veränderten Lebensmittel mehr herzustellen.

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