Ecclestone-Affäre Ex-Vorstand Gribkowsky zahlt BayernLB elf Millionen Euro

Er selbst kassierte 44 Millionen Dollar Handgeld für windige Formel-1-Geschäfte. Jetzt zahlt der verurteilte Ex-BayernLB-Vorstand Gribkowsky seinem ehemaligen Arbeitgeber elf Millionen Euro zurück.

Von manager-magazin-Redakteur Tim Bartz

Ex-BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky (l): Elf Millionen Euro aus der Sonnenschein-Stiftung
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Ex-BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky (l): Elf Millionen Euro aus der Sonnenschein-Stiftung


Hamburg - Gerhard Gribkowsky hat seinem früheren Arbeitgeber elf Millionen Euro überwiesen. Der Ex-Risikovorstand der BayernLB war wegen Bestechlichkeit, Untreue und Steuerhinterziehung zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

Das Geld stammt aus dem Vermögen seiner Salzburger Sonnenschein-Stiftung. Das berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe, die am Freitag erscheint.

Der Betrag entschädigt die Bayerische Landesbank zumindest teilweise dafür, dass Gribkowsky die Rechte, die das Institut an der Formel 1 hielt, an die Investmentgesellschaft CVC günstig verkauft und dafür 44 Millionen Dollar Handgeld von Formel-1-Chef Bernie Ecclestone eingesteckt hatte.

Normalerweise ist Stiftungsvermögen unantastbar, außer, wenn mit Billigung des Stiftungsgründers ein neuer Vorstand gewählt wird, der das Geld auszahlt - so wie im Fall Gribkowsky.



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insgesamt 13 Beiträge
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Peter Eckes 18.02.2015
1. Stiftung
Was macht diese Sonnenschein-Stiftung sonst so?
derlabbecker 18.02.2015
2. hat er noch 33 Mio übrig...
gehen noch Anwalts- und Gerichtskosten ab.... also dafür würde ich mich auch verurteilen lassen... Arbeiten oder Hartz 4 braucht der nicht mehr...
Luna-lucia 18.02.2015
3. Sonnenschein-Stiftung
Was macht diese Sonnenschein-Stiftung sonst so? Sie existiert! Das reicht doch ;-)! Mennnno! Das weiß doch keiner! Ist doch ein großes Bankgeheimnis. Aber vielleicht bleibt das Geld ja garnicht in, oder bei der Bank? Wenn der schon soviel freiwillig "zurück zahlt", gibt's bestimmt eine Hintertür zum "Rückfluss". Wohin ist doch völlig egal - es gibt viele Inseln!
robert.c.jesse 18.02.2015
4. Fette Beute.
Die übliche Geschichte der oberen Zehntausend. Vom unehrlich erworbenen Gewinn wird ein kleiner Teil "öffentlich" Zurückgezahlt und danach ist man wieder ein "Ehrenmann". Es darf wieder gelacht und die Korken knallen lassen...
mobes 18.02.2015
5. Stiften und spenden !
Bei Stiftungen steht es ja schon im Namen - - Stiften..gehen (flüchten) .. Nämlich vor der Steuerpflicht. Hier und auch beim Spenden würde ich alle Steuerbegünstigungen sofort streichen. Wenn jemand spenden will, soll er das gerne machen. Er muss aber nicht die Allgemeinheit daran beteiligen, indem er mit seiner Großherzigkeit seine Steuerpflicht drückt. Aber so lange auch die Parteispenden fließen, ist alles gemeinnützig bzw. gemein und eigennützig und deshalb Steuerfrei.
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