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Giftpflanze entdeckt: Plus nimmt Rucola aus dem Sortiment

Kein Rucola mehr bei Plus: Der Discounter hat Konsequenzen gezogen, nachdem eine leberschädigende Giftpflanze in einer Salatmischung gefunden worden war. Bis auf weiteres verkauft die Kette bundesweit keinen Rucola mehr. Auch alle Netto-Filialen sind betroffen.

Bonn/Mainz - Giftgefahr gebannt: Der Discounter Plus hat bundesweit Rucola aus seinen Regalen genommen - nachdem ein Kunde vergangene Woche ein giftiges Greiskraut in einer Salatmischung gefunden hatte. Das betreffe alle Plus- und auch Netto-Märkte, sagte Plus-Sprecherin Christina Stylianou am Mittwoch.

Giftiges Jakobskreuzkraut: Gattung der Greiskräuter Zur Großansicht
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Giftiges Jakobskreuzkraut: Gattung der Greiskräuter

Ein fachkundiger Kunde hatte vergangene Woche in einer Hannoveraner Plus-Filiale die gefährlichen Blätter des gelb-blühenden Gemeinen Greiskrauts in einer Packung Rucola erkannt und sicherheitshalber sämtliche im Markt vorrätige Packungen gekauft, wie SPIEGEL ONLINE berichtet hatte. Zudem informierte er die zuständigen Behörden.

Das Gemeine Greiskraut kann bei Mensch und Tier nachweislich lebensbedrohliche Leberschäden verursachen. Im Tierversuch wirken die giftigen Substanzen gar krebserregend.

Für Rucola gebe es bei Plus verschiedene Lieferanten, deren Namen nach außen aber nicht genannt würden, sagte die Sprecherin weiter. Derzeit würden mit ihnen Gespräche geführt, um sicherzustellen, dass sich ein solcher Vorfall nicht mehr wiederhole. Wann der Discounter den Salat wieder ins Sortiment aufnehme, sei derzeit nicht absehbar.

yes/dpa

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