Handykauf als Beispiel T-Mobile will UMTS-Notebooks bezuschussen

Mehrere Mobilfunkanbieter wollen ihr UMTS-Geschäft durch Kooperationen mit Computerherstellern ankurbeln. Dafür sollen Laptops mit eingebautem UMTS-Modem ähnlich wie Handys beim Kauf subventioniert werden. Dem Magazin "Capital" zufolge könnte so ein Notebook für 100 Euro zu haben sein.


Köln/Bonn - Mit Beginn der CeBIT werde den Kunden eine Kombination aus Laptop und integriertem UMTS-Modem angeboten, sagte eine T-Mobile-Sprecherin zu einem entsprechenden Bericht des Wirtschaftsmagazins. Ähnlich wie bei Handys sollen die Notebooks subventioniert werden, allerdings müssen die Nutzer dafür einen UMTS-Vertrag abschließen.

Überall schnell ins Internet: Mit bezuschussten Notebooks das UMTS-Geschäft ankurbeln
DDP

Überall schnell ins Internet: Mit bezuschussten Notebooks das UMTS-Geschäft ankurbeln

Die Übertragungstechnik macht eine schnelle Internetverbindung überall dort möglich, wo es ein UMTS-Netz gibt. Das Modem sei neben UMTS auch für die Hochgeschwindigkeitsvariante HSDPA geeignet, hieß es bei T-Mobile.

Zu den Konditionen des UMTS-Vertrags wollte die Sprecherin keine Angaben mache. Darüber werde noch diskutiert. Dem Magazinbericht zufolge ist ein mögliches Modell die Subventionierung des Laptops mit bis zu 500 Euro, um einen Endpreis von rund 100 Euro anbieten zu können. Der Erwerb des Geräts solle an einen zweijährigen Vertrag geknüpft werden. Dieser enthalte zusätzlich zur UMTS-Gebühr einen Leasing-Zuschlag. Die monatlichen Kosten für den Benutzer lägen dann zwischen 50 und 100 Euro.

Auch das Mobilfunkunternehmen Vodafone bestätigte, dass über Kooperationen mit Laptop-Herstellern verhandelt werde. "Wir sind mit allen namhaften Herstellern von Notebooks im Gespräch und werden zur CeBIT auch entsprechende Angebote von Notebooks mit integriertem UMTS- oder HSDPA-Modem zeigen", sagte ein Sprecher von Vodafone Deutschland. Zu den möglichen Konditionen machte er keine Angaben.



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