Kaffeekrise: Starbucks-Gewinne brechen um 70 Prozent ein
Die weltgrößte Kaffeehauskette Starbucks gerät immer tiefer in die Krise. Der Gewinn brach im vergangenen Quartal um fast 70 Prozent ein, teilte der Konzern mit. Weltweit stehen Hunderte Filialen vor dem Aus.
Seattle - Einst expandierte Starbucks in Rekordgeschwindigkeit und eröffnete in den Innenstädten der Metropolen einen Kaffee-Tempel nach dem anderen. Doch die weltgrößte Kaffeehauskette gerät immer tiefe in die Krise. Der Gewinn brach im vergangenen Quartal um fast 70 Prozent auf 64 Millionen Dollar (umgerechnet 48 Millionen Euro) ein, teilte Starbucks am Mittwochabend in Seattle mit. Der Umsatz fiel um sechs Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar.
Starbucks-Angestellte: Harter Sparkurs für die Kaffeehauskette
Konzernchef und Mitgründer Howard Schultz fährt seit seiner Rückkehr an die Unternehmensspitze einen Sanierungskurs. In mehreren Wellen wurden bereits Stellenstreichungen und die Schließung von Läden bekannt gegeben sowie frühere Expansionspläne stark zurückgefahren.
Mit den Zahlen verfehlte das Unternehmen die Erwartungen der Analysten. Die Aktie lag in einer ersten nachbörslichen Reaktion leicht im Plus. Händler verwiesen auf die vom Unternehmen erwarteten Kosteneinsparungen durch die Einschnitte.
amz/dpa
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