Klötzchenkrise Finanzinvestor will Legoländer schlucken

Der taumelnde Spielwarenkonzern Lego braucht dringend Geld. Nun hat das dänische Traditionsunternehmen laut einem Zeitungsbericht einen Käufer für seine Freizeitparks gefunden.


Legoland in Günzburg: Verluste angehäuft
DPA

Legoland in Günzburg: Verluste angehäuft

Brüssel - Lego will seine Parks an den Finanzinvestor Blackstone verkaufen, berichtet das "Wall Street Journal Europe". Für die vier Vergnügungscenter sei ein Preis von 375 Millionen Dollar im Gespräch, hieß es. Die endgültige Entscheidung solle in den kommenden Tagen bekannt gegeben werden.

Die Legoland-Freizeitparks befinden sich im dänischen Billund, dem nordschwäbischen Günzburg sowie im englischen Windsor und im kalifornischen Carlsbad. Vor allem die drei teuer gebauten Parks im Ausland brachten im vergangenen Jahr ein Minus von 500 Millionen Kronen.

Der Verkauf von Legoland ist Teil des laufenden Restrukturierungs-Programms, mit dem das im Familienbesitz befindliche Unternehmen in die Gewinnzone zurückkehren will. Seit 2002 hat der viertgrößte Spielzeughersteller der Welt 30 Prozent seines Umsatzes eingebüßt.



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