Krisengewinner: McDonald's plant tausend neue Burgerbuden

Die weltgrößte Fast-Food-Kette profitiert von klammen Kunden: Menschen bei knapper Kasse greifen eher zu Fast Food, als in teure Restaurants zu gehen. Daher will McDonald's weiter expandieren und bis Ende des Jahres tausend neue Restaurants in aller Welt eröffnen.

Oak Brook - Die weltgrößte Schnellrestaurantkette McDonald's Chart zeigen kann der Wirtschaftskrise weiter trotzen. Negative Währungseffekte fressen aber die Gewinne zum Teil wieder auf. Nur durch den wieder stärkeren Dollar fielen Ergebnis und Umsatz im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr.

Hunger auf Fast Food: Marktführer McDonald's betreibt weltweit mehr als 32.000 Restaurants

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Der Überschuss sank um acht Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar, wie der US-Konzern am Donnerstag in Oak Brook im US-Bundesstaat Illinois mitteilte. Der Umsatz fiel um sieben Prozent auf 5,6 Milliarden Dollar, umgerechnet 3,9 Milliarden Euro. Beide Zahlen wären ohne den Wechselkurseffekt gestiegen, der Einnahmen außerhalb der USA beim Umrechnen niedriger ausfallen lässt.

Für Juli erwartet McDonald's ähnliche oder sogar bessere Verkaufszahlen als im Juni. Der Konzern erwies sich bisher als ein Profiteur der Wirtschaftskrise - auch weil die Menschen bei knapper Kasse eher zu einer Fast-Food-Kette als in teurere Restaurants gehen. Erzrivale Burger King konnte dies weniger gut in Gewinne ummünzen.

In Europa liefen die Geschäfte für McDonald's jüngst vor allem in Großbritannien, Frankreich und Russland gut. Der Konzern macht zudem mit neuen Kaffee-Angeboten zunehmend anderen Ketten wie Starbucks Chart zeigen Konkurrenz.

McDonald's will im laufenden Jahr weiterhin insgesamt rund tausend neue Restaurants in aller Welt eröffnen. Ende Juni gab es insgesamt rund 32.150 Filialen in 118 Ländern. In Deutschland waren es knapp 1350 Restaurants. Hierzulande ist McDonald's die mit Abstand größte Gastro-Kette. Mehr als 80 Prozent der Filialen weltweit gehören nicht dem Konzern selbst, sondern Lizenznehmern.

cha/dpa

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