Krisenopfer Elton John besitzt "nur" noch 175 Millionen Pfund

Auch Popstars leiden unter der Wirtschaftskrise: Elton John, Mick Jagger oder Amy Winehouse haben wegen der weltweiten Rezession Millionenbeträge verloren. Verhungern müssen sie trotzdem nicht - SPIEGEL ONLINE stellt die Liste der reichsten britischen Musiker vor.


London - Die Wirtschaftskrise macht auch vor Popstars nicht halt: Infolge der Rezession sind die Millionen weltberühmter Musiker sichtlich zusammengeschrumpft. Das geht aus der am Freitag veröffentlichten Liste der Zeitung "Sunday Times" hervor, die das Vermögen von 50 britischen Musikmillionären auflistet.

Demnach haben Künstler wie Elton John oder Robbie Williams im vergangenen Jahr einen beträchtlichen Teil ihres Vermögens verloren. Paul McCartney büßte 60 Millionen Pfund ein. Arm ist der Ex-Beatle dadurch allerdings lange nicht: Er besitzt noch immer ein Gesamtvermögen von 440 Millionen Pfund (490 Millionen Euro).

Elton Johns Geldberg schrumpfte dem Bericht zufolge um 26 Prozent auf 175 Millionen Pfund, der von Tom Jones um 24 Prozent auf 130 Millionen. Ex-Take-That-Star Robbie Williams hat es ebenfalls hart getroffen: Er verlor wegen der Wirtschaftskrise 25 Millionen Pfund und verfügt nun "nur" noch über 80 Millionen, schreibt die Zeitung weiter. Auch die skandalumwitterte Soulsängerin Amy Winehouse leidet unter der Krise: Ihr Vermögen verringerte sich um die Hälfte auf fünf Millionen Pfund.

Der Grund für die Millionen-Schmelze: Die Stars legen ihr Geld oft in Immobilien und Aktien-Portfolios an. Und der Wert dieser Investitionen ist durch die Talfahrt an den Börsen und an den Immobilienmärkten nach unten gerauscht.

Die Liste der Musikmillionäre wird angeführt vom ehemaligen Plattenfirma-Boss Clive Calder. Er verweist mit 1,3 Milliarden Pfund seinen nächsten Rivalen - den Musicalkomponisten Andrew Lloyd Webber - und dessen 750 Millionen Pfund auf Platz zwei. Auf Rang drei folgt dann McCartney. Ebenfalls in den Top Ten sind Mick Jagger und Keith Richards sowie Sting und die Erben des verstorbenen Ex-Beatles George Harrison.

mik/wal/dpa



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