Lebensmittel Jetzt iss mal richtig!

Fettleibigkeit im Norden, Hunger im Süden - und die Hälfte des Essens landet eh im Müll: Die Regeln, nach denen wir weltweit Nahrung produzieren, verkaufen und konsumieren, sind vielfach pervers. Gar nicht so einfach, daran etwas zu ändern. Immer mehr Menschen versuchen es trotzdem.

DPA

Von Bastian Henrichs


Essen, die tägliche Nahrungsaufnahme, das, was wir in Gesellschaft zelebrieren oder im Gehen erledigen, worauf wir uns freuen und was zur Sucht werden kann, wird immer mehr zum Problem. Nicht, weil es nicht genug Nahrung gibt, sondern weil sie ungleich verteilt ist. Und weil ihre Qualität Auswirkungen hat: auf unsere Gesundheit, die Umwelt, den Klimawandel, auf die Hungersnöte in den Entwicklungsländern. Die Ursachen sind vielfältig: Es geht um Wohlstandsernährung und Wegwerfmentalität, um unfaire Preise und falsche Politik.

Um dagegen aktiv zu werden, sind sie heute Abend gekommen, 24 Männer und Frauen, sie sitzen in der Kapelle des Diakonischen Werks in Rendsburg. In der Ecke steht eine kleine Orgel, davor ein Regal mit Gesangsbüchern, gepolsterte Stühle in Reihen. Vor einem Vorhang hängt eine Leinwand, auf die ein Beamer den Bildschirm eines Laptops projiziert, auf einem Tisch liegen Prospekte, Flyer und Unterschriftenlisten aus. Eingeladen haben zwei Frauen: Christine Weißenberg vom Verein Agrar Koordination, und Christel Kohnert von Brot für die Welt. Viele ihrer temperamentvoll vorgetragenen Sätze beginnen mit "Wir wollen..." oder mit "Wir wollen nicht..."

Zur Einstimmung zeigen sie den Dokumentarfilm "Essen im Eimer". Die Kernaussage: Fast 50 Prozent der produzierten Lebensmittel in Deutschland landen im Müll, weil sie nicht die richtige Größe, Form oder Farbe haben oder weil sie abgelaufen sind, obwohl sie noch genießbar wären. Der Film ruft Kopfschütteln und tiefes Ein- und Ausatmen hervor. Ein Gast sagt: "Meine Eltern wären rausgegangen, die hätten sich das nicht anschauen können. Früher ging es darum, hungernde Menschen satt zu machen. Heute sollen satte Menschen durch optische Reize hungrig gemacht werden."

Seit 1966 hat nach dem UN-Sozialpakt jeder Mensch das Recht auf Nahrung. 1990 erkannte die UNO, dass ein Recht allein nicht ausreicht und erklärte, die weltweit Hunger leidende Bevölkerung bis 2015 auf 400 Millionen Menschen zu drücken.

Das Ziel wird voraussichtlich weit verfehlt. Im vergangenen Jahr lag die Zahl bei knapp einer Milliarde Menschen, fast alle leben in Entwicklungsländern. Die Zahl der übergewichtigen Menschen liegt ebenfalls bei rund einer Milliarde. Fast alle leben in westlichen Industriestaaten.

Selbst wenn die Weltbevölkerung wie prognostiziert bis 2050 auf über neun Milliarden steigen sollte, wäre es theoretisch möglich, alle Menschen zu ernähren. Viele aber können sich die Lebensmittel schlicht nicht leisten. Wie kommt das Ungleichgewicht zustande?

Statt Menschen ernähren wir Tiere

Pauschal könnte man sagen: Wir ernähren uns falsch. Immer mehr Menschen ziehen vom Land in die Städte, was einen Einfluss auf den Lebensstil und damit auf die Ernährungsgewohnheiten hat. Doch die westliche Wohlstandsdiät, die viele tierische Produkte, viel mehr Fett, Zucker und stark behandelte Fertigprodukte bereit hält, schadet nicht nur der Umwelt und ist ungesund. Sie beeinflusst auch das Leben der Menschen in den Entwicklungsländern. Denn ein Großteil der Ernten wandert eben nicht auf den Teller, sondern in die Mägen der Tiere. Die Tierhaltung beansprucht inklusive der Weideflächen weltweit etwa 80 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzflächen, liefert aber nur 17 Prozent der Nahrungsenergie.

Es entsteht ein Flächenproblem. In den EU-Ländern beispielsweise werden deutlich mehr Agrarrohstoffe verbraucht, als auf den zur Verfügung stehenden Flächen produziert werden können. Das bedeutet für die exportierenden Länder, dass die für die Futtermittelproduktion verwendeten Flächen nicht mehr zur Produktion von eigenen Nahrungsmitteln zur Verfügung stehen. Und was übrig bleibt, können sich viele nicht leisten. In den letzten hundert Jahren hat sich der Fleischkonsum verdoppelt. Mittlerweile liegt er in den Industrieländern bei über 90 Kilo pro Person und Jahr.

Die EU will ihre Agrarpolitik neu ausrichten. Im Laufe des Jahres wird das Parlament einen Bericht vorlegen und bis Ende 2012 Entscheidungen treffen. Bis dahin ist Einflussnahme möglich. Die Kampagne "Meine Landwirtschaft", die von über 40 Verbänden, Initiativen und Vereinen aus Deutschland unterstützt wird, nimmt diese Möglichkeit wahr und hat Forderungen aufgestellt. Sie bringt die Produzenten und Verbraucher zusammen.

So wie in Rendsburg. Der Tenor ist eindeutig: Die Politik muss andere Regeln schaffen. Mit 60 Milliarden Euro subventioniert die EU jährlich den Agrarsektor, es ist der zweitgrößte Posten des EU-Haushalts. Doch regionale Wertschöpfungsketten, naheliegende Verbindungen von Produzenten, Verarbeitungsbetrieben, Händlern und Verbrauchern werden nur wenig gefördert. Im Gegenteil: Je größer ein Hof ist, desto mehr Geld erhält er, klagen die Diskutanten, die Bauern werden nicht zu mehr Qualität ermutigt, sondern zur Massenproduktion. "Ich will von meinem Produkt leben, nicht von den Subventionen", sagt ein Bio-Bauer in Rendsburg. Stefan Johnigk, der Geschäftsführer von Pro Vieh, sagt, dass der Handel den Verbrauchern nicht weismachen dürfte, dass ein Huhn nur drei Euro kostet und bekommt Applaus. Ein anderer weist auf die Verantwortung der Verbraucher hin. "Wir sind die Mächtigen", sagt er. Johnigk ergänzt: "Jeder hat Verantwortung."

"Wir brauchen einen Umbau der Agrar-Subventionen"

Wie es anders geht, zeigen 25 deutsche Bauernhöfe. Ihr Konzept kommt aus den USA, nennt sich "Comunity Supported Agriculture (CSA)" und ist ganz einfach: Konsumenten schließen sich zusammen und zahlen dem Bauern in ihrer Nähe einen monatlichen Betrag. Auf dieser Grundlage kann er wirtschaften, die garantierte Summe macht ihn frei von den üblichen Marktzwängen. Im Gegenzug bekommen seine Kunden alle Lebensmittel des Hofs. So viel sie brauchen, so viel wie da ist.

Karsten Hildebrandt führte das Modell 1988 ein, sein Buschberghof nahe Hamburg gilt als der erste CSA-Hof Europas. Der Landwirt schätzt seine Situation. "Wir produzieren nicht, um Geld zu verdienen, sondern nach den Bedürfnissen der Menschen, die uns finanzieren."

95 Familien oder 350 Personen kann der Demeter-Hof versorgen, jedes Mitglied der Kooperative zahlt etwa 1200 Euro im Jahr; 360.000 Euro benötigt der Hof für das Wirtschaftsjahr 2012. Die Gemeinschaft ist eine große Erleichterung für Bauer Hildebrandt. Der Landwirt hat keinen Druck mehr, seine Produkte verkaufen zu müssen, er muss sich nicht nach den Preisen und optischen Vorgaben des Handels richten, da die Mitglieder im Voraus für die Aufrechterhaltung des ökologischen Betriebs sorgen. Sie können Wünsche und Bestellungen abgeben, bekommen aber stets nur das, was der Hof produziert, je nach Saison. Der Buschberghof baut vor allem Gemüse an, hält aber auch Tiere und stellt unter anderem Käse und Brot her.

Felix Prinz zu Löwenstein, seit zwanzig Jahren Ökobauer in Hessen und Autor des Buchs "Food Crash", vertritt die These, dass es in Zukunft nur noch eine Möglichkeit geben kann, sich zu ernähren: so wie es die Mitglieder des Buschberghofes bereits tun. "Die zur Konvention gewordene Landwirtschaft verbraucht mehr Ressourcen als auf Dauer zur Verfügung stehen und beeinträchtigt die Biodiversität und die Bodenfruchtbarkeit. Das sind aber die Grundlagen der landwirtschaftlichen Produktion. Diese gilt es zu schützen für künftige Generationen", sagt zu Löwenstein.

Die nötigen Instrumente, um einen Paradigmenwechsel in der Landwirtschaft herbeizuführen, müsse die Politik liefern. Seine konkreten Vorstellungen von der Agrarreform der EU: "Wir brauchen einen Umbau der Subventionen. Das Geld muss gezielt eingesetzt werden, um Dinge zu bewirken, die der Markt von alleine nicht bewirkt", sagt er. Etwa achtzig Prozent der Subventionen würden bedingungslos mit der Gießkanne verteilt.

Jeder deutsche Steuerzahler unterstützt den Agrarsektor jährlich mit rund 100 Euro, ein Schnitzel vom Discounter ist vom Verbraucher also schon mal bezahlt worden, rechnet Richard Rickelmann in seinem Buch "Tödliche Ernte" vor. Kleinbauern profitieren von diesem Geld aber kaum. Nutznießer sind vor allem Konzerne - und Unternehmen, die mit gesunder Ernährung kaum etwas zu tun haben. Unter ihnen Ferrero, Hersteller des Schokoladenaufstrichs "Nutella", Lufthansa, RWE und der Panzerhersteller Rheinmetall. Dessen Tochter Forstverwaltung Rheinmetall Waffe Munition GmbH kassierte 2009 knapp 84.000 Euro für die Waldumwandlung auf ihrem Kanonenschießplatz Unterlüß in Niedersachsen. "Der Irrsinn deutscher Agrarsubventionen kennt keine Grenzen", schreibt Rickelmann.

Die Vorteile der ökologischen Landwirtschaft sind dagegen eindeutig: Weltweit werden durch die Herstellung von Nahrungsmitteln rund zwanzig Prozent der gesamten Treibhausgase freigesetzt, so viel wie durch den Verkehr. Biobetriebe setzen ein Viertel weniger Treibhausgase frei als konventionelle. Sie verbrauchen zudem weniger Energie und Ressourcen, die Ackerböden werden schonender behandelt, die Biodiversität erhalten und es wird auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel verzichtet. Warum also beträgt die ökologisch bebaute Agrarfläche in Deutschland gerade mal sechs Prozent?

Müssen Lebensmittel teurer werden?

Die einen sagen, die Verbraucher seien Schuld. Sie essen, was ihnen im Supermarkt vorgelegt wird, ohne sich Gedanken darüber zu machen, wie es sein kann, dass ein Huhn drei Euro kostet und dass dieser Ernährungsstil krank macht. Zu Löwenstein sagt, die Konsumenten müssten behutsam an einen Wertewandel herangeführt werden. Aber wie? Statt des Preises müsste die "Produktionsqualität mehr im Mittelpunkt stehen".

Mit der Produktionsqualität steigen auch die Preise. Kein Problem, sagt zu Löwenstein, konstant teure Lebensmittel würden dazu führen, dass sich die Verbraucher mehr Gedanken machten, was sie essen und wie sie verhindern, einen Teil ihrer Nahrung wegzuschmeißen. Im globalen Vergleich wären höhere Preise vertretbar. Während Menschen in Entwicklungsländern bis zu 80 Prozent ihres Einkommens für Nahrung ausgeben müssen, sind es bei den Deutschen gerade mal 12 Prozent.

Lebensmittel müssen bezahlbar sein, für alle Deutschen, lautet ein Argument der Politik. Die Massenhaltung von Tieren ist in der Gesellschaft allerdings stark umstritten. Die angelegten Tierschutzstandards hält kaum jemand für ausreichend. Jeder, der in diesem System produziert, ist mehr oder minder gezwungen, die Augen vor der Tierquälerei zu schließen. Weil er sonst auf dem Markt nicht bestehen kann - und weniger Subventionen kassiert. Das schlägt sich in den Preisen nieder.

Doch obwohl Bio-Produkte teurer sind, steigt der Umsatz der Branche stetig, im letzten Jahr auf 2,5 Milliarden Euro. Die Verbraucher haben begonnen, sich Gedanken über ihre Essgewohnheiten zu machen. Zusätzlich kommen immer mehr Produkte von Anbauverbänden wie Bioland und Demeter auf den Markt, deren Richtlinien strenger sind als die der EU- Öko-Verordnung und die gänzlich auf Zusatzstoffe verzichten. Und die es auch untersagen, Schweine, Rinder und Geflügel mit Antibiotika vollzupumpen.

Kann man all diese Probleme überhaupt lösen, den Hunger in Afrika, die fehlgeleiteten Subventionen, die Arzneimittel im Fleisch? Die 24 Diskutanten in Rendsburg sind skeptisch. "Diese Veranstaltung zeigt doch, dass sich nur wenige für das Thema interessieren", sagt ein Bauer aus Pinneberg. Das passt Christine Weißenberg, der Aktivistin von Agrar Koordination, nicht. Sie haut auf den Stehtisch und erschrickt kurz über sich selbst. Sie erklärt noch einmal, was "Meine Landwirtschaft" schon alles getan hat und wie man Einfluss nehmen könne, indem man Aufmerksamkeit erregt. "Mit diesen paar Hanseln kriegen Sie doch keine Bewegung hin", entgegnet der Bauer. Stefan Johnigk von Pro Vieh greift schlichtend ein: "Wenn wir uns als Saat betrachten, als erste Blüten, dann kann es etwas werden."


Dieser Text stammt aus dem Magazin "enorm - Wirtschaft für den Menschen"

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jockelano 18.08.2012
1. Moralische Bauchschmerzen
Der Artikel deutet schon an, dass es ein weiter Weg ist von der moralischen Entrüstung hin zu einer vernünftigen Lösung. Dazu kommt noch, dass sich erst allmählich die Weisheit durchsetzt, dass es keineswegs eine Lösung ist,. Nahrungsmittel von Europa ins "hungernde" Afrika zu schaffen, außer, man möchte gerne die dortigen Nahrungsmittelherstellung am Boden sehen.
Aquifex 18.08.2012
2.
Zitat von sysopdapdFettleibigkeit im Norden, Hunger im Süden - und die Hälfte des Essens landet eh im Müll: Die Regeln, nach denen wir weltweit Nahrung produzieren, verkaufen und konsumieren, sind vielfach pervers. Gar nicht so einfach, daran etwas zu ändern. Immer mehr Menschen versuchen es trotzdem. http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,843662,00.html
Ich finde die Betrachtungsweise der Situation ein wenig seltsam... Rein biologisch betrachtet ist der Mensch kein Vegetarier sondern ein Allesfresser. Fleisch ist kein Luxusgut, sondern ein Grundnahrungsmittel. Ein Löwe, als reiner Fleischfresser, frist ein vielfaches seines Körpergewichts im Jahr an Fleisch, was als naturgegeben hingenommen wird. Beim Menschen wird man den Fleischkonsum immer als Sabotage an der Menschheit wahrgenommen werden, wobei die 90 kg/a, die im Artikel genannt werden nicht mehr als das ca. 1.5fache Körpergewicht eines gesunden Mensche sind. Nur vermehren sich Löwen eben nicht "unkontrolliert". Ist schonmal wer auf die Idee gekommen, daß wir eher ein Problem mit viel zuvielen Menschen auf der Erde haben? Warum ist das eigentlich eine so unangenehme und politisch inkorrekte Betrachtungsweise? Man betrachte: Jeden Tag sterben etwa 100.000 Menschen aus allen möglichen Gründen - Hunger, Krankheit, Alter, Unfälle... ...aber mehr als 300.000 werden geboren...jeden Tag...
Liberalitärer 18.08.2012
3. Tote Inder
Zitat von sysopdapdFettleibigkeit im Norden, Hunger im Süden - und die Hälfte des Essens landet eh im Müll: Die Regeln, nach denen wir weltweit Nahrung produzieren, verkaufen und konsumieren, sind vielfach pervers. Gar nicht so einfach, daran etwas zu ändern. Immer mehr Menschen versuchen es trotzdem. http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,843662,00.html
Da läuft etwas schief, aber teure Nahrungsmittel sind wohl kaum die Lösung. Der Artikel beschreibt ja, dass 80 Prozent der Einkommen in der so genannten 3. Welt dafür aufgewendet. Jetzt machen wir unsere noch teurer? Häh? Wenn Indien das macht sind die alle nur eines, tot. Wir brauchen vielleicht auch nicht andere Subventionen, sondern vielleicht eben gar keine, damit der Markt überhaupt marktgerecht produzieren kann.
BSC 18.08.2012
4. Umstellung
Toller Artikel, wird Zeit, dass sich etwas ändert auf diesem Gebiet. Ich bin seit über einem Jahr ebenso CSA`ler, kaufe fast nichts mehr im Supermarkt, sondern nur noch auf meinem Ökohof und auf dem Wochenmarkt. Das Gemüse, frisch geerntet, hält sich länger, schmeckt besser, wegwerfen muss ich nichts, das spart Geld. Es gibt ebenso Brot, Käse, Eier, ab und zu Fleisch, und ansonsten alles saisonal, ich lerne täglich dazu, wann welches Gemüse seine Zeit hat, dass war schon fast vergessen, weil es im Supermarkt ja immer alles zu jeden Zeit gibt. Dadurch kann man sich das etwas mehr für Bioprodukte locker leisten, also mitmachen - in Münster Entrup119, die haben eine eigene Homepage.
schmidtchen123 18.08.2012
5. Huhn für drei Euro...
... Aber ein iphone für 600€...wo ist da das Verhältnis? (gilt natürlich auch für alle anderen smartphones, aber da Apple ja immer als Standard genommen wird...)
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