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Managergehälter: Abkassieren trotz Börsenflaute

Die deutschen Top-Manager spüren wenig von der Krise an der Börse - jedenfalls nicht in ihrem eigenen Portemonnaie. Springer-Chef Gus Fischer überholte alle in der Rangliste der Topverdiener.

Spitzenreiter unter den Topverdienern: August Fischer
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Spitzenreiter unter den Topverdienern: August Fischer

Hamburg - Offenbar haben die Unternehmenslenker das Ende der Bescheidenheit ausgerufen. Wie manager-magazin.de berichtet, kassieren sie ungeniert - einige auch dann, wenn sie das Geld ihrer Aktionäre kräftig vernichten. Die Spitzenleute der großen Aktiengesellschaften verdienen im Schnitt mehr als vier Millionen Mark.

Bei den Bezeichnungen für die diversen Arten der Gehaltsaufbesserung beweisen die Chefs enorme Kreativität. Prämien sind besonders beliebt: Es gibt Antrittsprämien, Bleibeprämien und Abtrittsprämien. In den von manager-magazin.de bezifferten Gehältern sind alle Bestandteile wie Jahresboni oder Gewinnbeteiligungen eingerechnet. Nicht berücksichtigt wurden Einkünfte aus Aufsichtsratsmandaten und Pensionsansprüche.

Weit vorn in der Liste der Spitzenverdiener stehen Springer-Chef Gus Fischer mit einem Einkommen von 23 Millionen Mark und Porsche-Lenker Wendelin Wiedeking mit rund 17 Millionen Mark. Bahn-Chef Hartmut Mehdorn bildet mit 1,5 Millionen Mark Einkommen das Schlusslicht der Skala.

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