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Manipulation von Aktienkursen: Ex-Börsenguru Frick muss ins Gefängnis

Markus Frick manipulierte Aktienkurse in großem Stil: Jetzt ist der einstige TV-Börsenexperte zu zwei Jahren und sieben Monaten Haft verurteilt worden.

Ex-Fernsehmoderator Frick: 1,9 Millionen Euro in bar erhalten Zur Großansicht
DPA

Ex-Fernsehmoderator Frick: 1,9 Millionen Euro in bar erhalten

Frankfurt am Main - Markus Frick sitzt seit seiner Festnahme am 4. Januar 2013 in Untersuchungshaft. Jetzt hat das Frankfurter Landgericht den ehemaligen Börsenjournalisten wegen vorsätzlicher Manipulation von Aktienkursen zu zwei Jahren und sieben Monaten Gefängnis verurteilt. Das Gericht sah es in seinem Urteil vom Dienstag als erwiesen an, dass Frick im Jahr 2012 mit Hilfe gezielter Empfehlungen die Kurse von drei Nebenwerten beeinflusst hat.

Frick hat dafür Geld von Hintermännern erhalten, die ihre Aktien zu überhöhten Preisen verkauften. Frick hatte im November 2013 zugegeben, 1,9 Millionen Euro in bar im Gegenzug für die Empfehlung eines Papiers erhalten zu haben. Von der Summe hatte er 660.000 Euro an seine ebenfalls angeklagten Geschäftspartner weitergeleitet, gestand der 41-Jährige.

Zudem erklärte das Gericht 42 Millionen Euro aus dem Vermögen einer Treuhandgesellschaft für verfallen, bei der Frick Aktienpakete besaß. Von der Anklage fallen gelassen wurde hingegen der Vorwurf des bandenmäßigen Betrugs, der Frick eine Höchststrafe von bis zehn Jahren hätte einbringen können

Frick war durch die TV-Sendung "Make Money - Die Markus Frick Show" auf N24 bekannt geworden. Es ist nicht der erste Prozess gegen ihn. Wegen strafbarer Aktienempfehlungen war er bereits im April 2011 vom Berliner Landgericht rechtskräftig zu einem Jahr und neun Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden.

bos/dpa/AFP

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insgesamt 35 Beiträge
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1. Auf einen Verurteilten kommen 100 reiche Betrüger
Herr_Peter 25.02.2014
Was Frick gemacht hat, war doch üblich zu Zeiten des Börsenbooms in Deutschland. Er hat wohl das elfte Gebot nicht eingehalten...
2. Die Neue Soziale Marktwirtschaft
Wladimir_Andropowitsch 25.02.2014
Zitat von sysopDPAMarkus Frick manipulierte Aktienkurse in großem Stil: Jetzt ist der einstige TV-Börsenexperte zu zwei Jahren und sieben Monaten Haft verurteilt worden. http://www.spiegel.de/wirtschaft/markus-frick-ex-boersenguru-muss-wegen-kursmanipulation-in-haft-a-955514.html
deren Realwirtschaft ja nun einmal die Finanzspekulations- und -anlagenbetrugswirtschaft ist, egal was die amtierende Bundeskanzlerin an Desinformation, Agitation und Propaganda dazu beisteuert, um der Bevölkerung die Einsicht in diese neuen Wirtschaftspolitkriminalität zu vernebeln, sie ist die direkte Folge und Konsequenz a) der geistig-moralischen Wende von 1982 durch die Koberer und Werber der Göttinger Gruppe b) die Reform- und Modernisierungspolitik der Gruppe Schröder-Fischer und die Herolde und Prätorianer der Agenda 2010. Eine Bevölkerung, die sich derart verhält, wie es in Deutschland seit 1990 Praxis ist, muss einfach auf diese Weise betrogen, geplündert und ausgenommen werden. Wer sich selbst so dumm und doof macht, der ist einfach das natürliche Betrugsopfer diese Neuen Eliten, Exzellenzen, Scheinleistungsträger, Führungs-, Leitungs- und Lenkungskräfte dieser Neuen Sozialen Marktwirtschaft und dieses Neuen Deutschlands der Dr. Angela Merkel & Co.
3. Und jetzt ...
gerdkonz 25.02.2014
... ab in den Bau und schnell unter die (Gemeinschafts-) Dusche! Da werden sich ein paar "Mädels" nicht nur die Hände reiben ... Viel Spaß und beste Grüße von G.K.
4. viel zu wenig...
matti99 25.02.2014
viel zu gering, viel zu wenig, für solch kapitalverbrechen, aber das sind ja in unserem rechtssystem, unserem rechtssinn eben keine kapitalverbrechen sondern nur geld- und wirtschaftsstraftaten.
5. Ja: In großem Stil!
prüderiegegner 25.02.2014
"In großem Stil" - so ist es korrekt (im Gegensatz zu "im großen Stil"). Endlich klappt es mit der Grammatik auch mal bei SpOn!
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