Mega-Mieten Die teuersten Einkaufsstraßen der Welt

Die Ladenmieten in den Shopping-Straßen steigen weltweit an. Besonders hoch sind Kosten laut einer aktuellen Studie in New York, Hongkong und Paris. Aber auch in Deutschland gibt es ziemlich teure Top-Lagen.


Frankfurt am Main - In Münchens Kaufinger Straße zahlen Ladenbesitzer im Monatsschnitt 250 Euro pro Quadratmeter. Im Mietranking "Main Streets Across the World" des US-Immobilienberaters Cushman & Wakefield Healey & Baker (C&W/H&B) liegen die Bayern damit auf Rang neun der weltweit teuersten Einkaufsstraßen.

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Mietranking: Teure Shopping-Straßen

An der Spitze stehen die 5th Avenue in New York (963,20 Euro pro Quadratmeter), die Causeway Bay in Hongkong (802,09 Euro pro Quadratmeter) und der Champs Elysées in Paris (552,30 Euro pro Quadratmeter).

Laut C&W/H&B sind die Mieten in den vergangenen zwölf Monaten weltweit im Schnitt um acht Prozent gestiegen. Nur an 18 der insgesamt 237 beobachteten Standorte seien die Quadratmeterkosten gefallen, hieß es

"Eine wachsende Anzahl von internationalen Marken möchte an den ersten Adressen der Welt vertreten sein. Das treibt die Mieten in die Höhe", begründet C&W/H&B-Analyst Darren Yates den Anstieg. Demnach suchen populäre Modemarken wie H&M oder Zara Anerkennung, indem sie ihre Filialen neben den Luxusboutiquen von Prada und Gucci eröffnen.

Den steilsten Anstieg legten die Mieten im asiatischen Raum hin. Im Vergleich zum Vorjahr markierte Hongkongs Einkaufsmeile Causeway Bay ein Mietplus von 90 Prozent und kletterte um einen Platz auf den zweiten Rang. C&W/H&B begründet das Plus mit der verbesserten wirtschaftlichen Lage in der Region.

In Europa verbuchte die Ströget in Kopenhagen mit 40 Prozent den höchsten Zuwachs. 178,92 Euro kostet dort der Quadratmeter. Ansehnliche Steigerungsraten gab es auch in Budapest, Moskau und London.



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