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Mitarbeiterbeteiligung: Einer für alle - oder viele für manche?

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Ein Deutschlandfonds für alle - oder viele Mitarbeiterbeteiligungen auf Betriebsebene? Mit welchem Modell fahren die Arbeitnehmer am besten? SPIEGEL ONLINE hat die Konzepte von SPD und Union verglichen.

Hamburg - Erst vor drei Tagen hat er für Wirbel gesorgt, der "Deutschlandfonds" der SPD. Mit dem Beteiligungsmodell will die SPD dafür sorgen, dass Mitarbeiter am Erfolg ihrer Unternehmen beteiligt werden. Die Gewerkschaften applaudierten, Union und Wirtschaft lehnen das Konstrukt als bürokratisches Monster ab.

Allerdings ist die Idee, die Arbeitnehmer am Unternehmenserfolg teilhaben zu lassen, populär. Deshalb hat die Union heute nachgezogen - und ihr eigenes Konzept vorgestellt: Die "Betrieblichen Bündnisse für Soziale Partnerschaften" heißt das Papier, das der bayerische Wirtschaftsminister Erwin Huber (CSU) und Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) präsentierten.

Mit massiven Steueranreizen will die Union eine stärkere Beteiligung von Arbeitnehmern erreichen - und steht damit im fundamentalen Widerspruch zum SPD-Konzept. Trotzdem behaupten beide Parteien, sie wollten sich einigen. Wo der Kompromiss liegen könnte, ist unklar. Denn die beiden Konzepte unterscheiden sich schon im Grundsatz, wie ein Vergleich von SPIEGEL ONLINE zeigt.

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