Model mit Finanzverstand Gisele Bündchen verschmäht US-Dollars – und will Euro

Der legendäre Investor Warren Buffett glaubt an einen Kursrutsch des Dollars - und auch Gisele Bündchen, das bestbezahlte Model der Welt, traut der US-Währung nicht mehr viel zu: Bei jüngsten Verträgen bestand sie auf Honorar-Zahlung in Euro.


Hamburg – Die Frau kennt sich aus mit Finanzen: Gisele Bündchen, 27, verdiente nach Berechnungen des US-Magazins "Forbes" zuletzt 33 Millionen Dollar pro Jahr. Damit ist sie das besthonorierte Model der Welt – und landet deutlich vor ihren Konkurrentinnen Kate Moss und Heidi Klum.

Millionärin Bündchen: Wichtig, dass die Währung stimmt
REUTERS

Millionärin Bündchen: Wichtig, dass die Währung stimmt

Neuerdings aber meidet Bündchen bei Vertragsabschlüssen die amerikanische Währung, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet. Die Brasilianerin lasse sich stattdessen bevorzugt in Euro bezahlen. So habe Bündchen im August, als sie einen Vertrag mit der Procter & Gamble-Marke Pantene ausgehandelt habe, ein Euro-Honorar eingefordert – obwohl P&G seinen Sitz in den USA hat. Auch ihr Werbeengagement für das Dolce & Gabana-Parfüm "The One" lasse sich Bündchen in Euro vergüten.

"Verträge, die jetzt anlaufen, sind in Euro attraktiver, weil wir nicht wissen, was mit dem Dollar passieren wird", sagte Patricia Bündchen, die Managerin und Zwillingsschwester des Models.

Seit Anfang 2001, als George W. Bush das Präsidenten-Amt übernahm, hat die amerikanische Währung mehr als ein Drittel ihres Wertes eingebüßt. Am Montagabend notierte der Euro bei 1,4474 Dollar weiter auf hohem Niveau - blieb damit allerdings unter dem Allzeithoch von 1,4531 Dollar aus der vergangenen Woche.

itz/ddp



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