Orange: Aktien billig ausgegeben

France Télécom hat den Ausgabepreis für die Aktie seiner Mobilfunktochter Orange auf 9,50 Euro festgelegt. Damit nimmt der französische Konzern weit weniger ein als geplant.

Paris/London - Unter dem Druck der Großinvestoren ist der französische Mutterkonzern gezwungen, den Einführungspreis deutlich niedriger zu gestalten als ursprünglich geplant. Der Unternehmenswert von Orange wurde nun auf 45,6 Milliarden Euro angesetzt. Durch den Börsengang von Orange fließen dem Mutterkonzern France Télécom inklusive der Mehrzuteilungsoption 7,2 Milliarden Euro in die Kassen.

Ab 14.00 Uhr werden die Orange-Aktien erstmals an den Finanzplätzen in Paris und London notiert. Im vorbörslichen Handel wurden die Anteilsscheine in Paris innerhalb der Spanne von 9,80 Euro und 10,50 Euro gehandelt.

Nach Angaben von France Télécom stieg der Umsatz von Orange im vergangenen Jahr um 82,4 Prozent auf 8,6 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr. Die Kundenzahl von Orange legte dabei um 136 Prozent von knapp 13 Millionen 1999 auf 30,5 Millionen zu.

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