Zürich - Am schlimmsten traf es das Investmentbanking: Allein dort fiel nach Angaben der Credit Suisse ein Vorsteuerverlust von 2,15 Milliarden Euro an. Zwar verbuchte die Schweizer Großbank in anderen Bereichen Gewinne, unter dem Strich aber blieb ein Verlust von umgerechnet rund 841 Millionen Euro.
Im entsprechenden Vorjahresquartal hatte die Bank noch rund 870 Millionen Euro Gewinn gemacht. Konzernchef Brady W. Dougan sagte, das Ergebnis sei angesichts der Marktentwicklung zwar keine Überraschung, aber dennoch enttäuschend.
Trotzdem habe man Maßnahmen ergriffen, um den Schaden einzudämmen. Nach Angaben der Bank wurden die Risikopositionen in Bereichen, die von den Verwerfungen an den Hypotheken- und Kreditmärkten besonders betroffen sind, weiter verringert. Die Finanz- und Bankenwelt habe im September beispiellose Verwerfungen in einer Reihe von Märkten erlebt, sagte Dougan.
Er rechne mit einem "weiterhin schwierigen Marktumfeld, und wir bleiben bei unserer Prognose für das vierte Quartal vorsichtig", sagte der Bankenchef.
ssu/AP/dpa/Reuters
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