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27.10.2009
 

Butter, Sahne, Quark

Milchprodukte werden deutlich teurer

Supermarkt (in Düsseldorf): Sechs Cent mehr für den Liter MilchZur Großansicht
ddp

Supermarkt (in Düsseldorf): Sechs Cent mehr für den Liter Milch

Für die Milchbauern ist es eine gute Nachricht, für die Verbraucher eine schlechte: Die Preise für Milchprodukte sollen ab kommender Woche kräftig steigen. Darauf haben sich Einzelhandel und Molkereien laut einem Pressebericht verständigt - es geht um Aufschläge von bis zu 20 Prozent.

Frankfurt am Main - Verbraucher müssen ab der kommenden Woche mehr für Milchprodukte zahlen. Die Molkereien hätten bei den Verhandlungen mit dem Einzelhandel Aufschläge von rund 20 Prozent durchgesetzt, berichtet die "Lebensmittel-Zeitung". Demnach werden Trinkmilch, Sahne, Quark und Kondensmilch teurer. Der Preis für den Liter Milch werde im Supermarkt ab Montag voraussichtlich um sechs Cent steigen.

Teurer werden könnte auch Butter. Nachdem der Preis für ein 250-Gramm-Päckchen erst kürzlich gestiegen war, stehe nun ein weiterer Aufschlag an. Noch aber verhandeln Milchindustrie und Supermärkte laut "Lebensmittel-Zeitung" über die genaue Höhe. Beide Seiten versuchen demnach, den Preis nicht über einen Euro zu heben, da sie befürchteten, die Verbraucher würden dann zögerlicher einkaufen. Im Gespräch seien deshalb Lieferverträge, mit denen der Preis für Butter von derzeit 85 Cent auf dann 99 Cent steige.

Die deutschen Supermärkte liefern sich seit Monaten einen Preiskampf. Sie geben die in der Krise gesunkenen Preise für Lebensmittel häufig an die Verbraucher weiter, um auf diese Weise Kunden in ihre Geschäfte zu locken. Dabei setzen sie besonders auf Grundnahrungsmittel wie Milch und Butter.

Die Milchbauern in Europa kämpfen hingegen seit Monaten um höhere Preise für Milchprodukte. Sie erhielten zuletzt rund 20 Cent pro Liter Milch - notwendig für das Überleben ihrer Höfe wären nach Angaben des Milchbauernverbands (BDM) etwa 40 Cent. In den vergangenen Wochen mussten Supermärkte und Molkereien ihre Lieferverträge neu aushandeln. Davon ist auch der Preis abhängig, den die Molkereien den Bauern zahlen.

wal/AFP

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15.11.2009 von Diomedes: Ein bürokratischer Moloch versteht eben nichts von Ackerbau und Viehzucht! III

Hm, dass hängt davon ab, was für eine Art von Markt man hat: Den idealen mit vielen Kunden und vielen Verkäufern, dann kann man ihn machen lassen, allerdings sollte man ihn nach wie vor beobachten, damit weder der Bolschewismus [...] mehr...

09.11.2009 von BossIron:

Man kann einen Markt steuern! Das sehen wir doch jeden Tag! Die Frage ist doch vielmehr ob man nicht besser fährt wenn man einfach mal rollen lässt ;-) mehr...

03.11.2009 von BossIron:

Richtig! leider stimmen dafür die Gesetzmäßigkeiten nicht. Die menge wird gesteuert, der preis soll sich am Markt bilden. Das kann nicht funktionieren! mehr...

03.11.2009 von BossIron:

Naja, all zu weit scheint es mit ihrem Wissen ja nicht her zu sein! Entscheidend ist was am ende unterm Strich stehen bleibt. Wenn sie 100 € mehr Förderung bekommen aber u.U. 200 € Mehrkosten haben dann ist der Blöd der [...] mehr...

03.11.2009 von Gebetsmühle:

wenn die preise stimmen, müssen sie steigen. sie wollen also, dass der verbraucher mehr bezahlt. dieser weg wäre viel leichter zu erreichen, wenn alle subventionen gestrichen würden und alle bauern auf biolandwirtschaft [...] mehr...

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