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02.12.2009
 

Insolvenzwelle

Firmenpleiten kosten mehr als 500.000 Arbeitsplätze

Die Zahl der Insolvenzen nimmt zu: Durch die Finanzkrise ist die Zahl der Unternehmenspleiten in Deutschland in diesem Jahr um 16 Prozent gestiegen. Jetzt erwarten Experten auch einen Anstieg der Privatinsolvenzen.

Frankfurt am Main - Die Wirtschaftskrise hat für einen deutlichen Anstieg der Firmeninsolvenzen gesorgt. Im laufenden Jahr schlitterten 34.300 Firmen in die Pleite, wie die Wirtschaftsauskunftei Creditreform am Mittwoch mitteilte. Das seien 16 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Im kommenden Jahr sei mit einem weiteren Anstieg auf bis zu 40.000 Fälle zu rechnen.

Die Insolvenzschäden für die Volkswirtschaft erreichten nach Angaben von Creditreform einen Rekordstand: Das Schadensniveau sei um zwei Drittel auf rund 49 Milliarden Euro gestiegen. Den Großteil des Geldes werden die Gläubiger demnach abschreiben müssen. Die Firmenpleiten hätten 521.000 Arbeitsplätze vernichtet.

Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen blieb 2009 mit 98.800 Fällen fast gleich. Wegen wachsender Arbeitslosigkeit werde sich aber auch die Lage der Privatpersonen verschlechtern.

Die größten Pleiten im ersten Halbjahr 2009

Insolvenzen und betroffene Mitarbeiter

Die größten Firmenpleiten im Deutschland im ersten Halbjahr 2009 nach einer Übersicht der Wirtschaftsauskunftei Creditreform mit der Zahl der betroffenen Mitarbeiter. Die Zahlen können von Unternehmensangaben abweichen. So sprach Arcandor bislang von rund 40.000 betroffenen Beschäftigten.

Arcandor

Woolworth

Qimonda

Wadan-Werften

Schiesser

Märklin

Rosenthal

Adessa

Kampa

ore/AP/dpa

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24.03.2011 von ef1987:

-- Was haltet ihr von der Abschaffung der sog. "Einzelwertberichtigungen" bei Banken ? -- Wenn Bankkunden ihre Zahlungsverpflichtungen eines Kredits / Darlehens nicht mehr erfüllen können und der Bank somit ein [...] mehr...

26.11.2010 von lupenrein:

Die deutschen Banken arbeiten derzeit noch mit 2-3% Eigenkapital. Alles andere sind Gelder der Einleger. Diese Gelder werden natürlich lieber für vielversprechende kurzfristige Spekulationen als für langfristige und weniger [...] mehr...

21.11.2010 von phoenix12: Banken - zu viele Fehler bei Kreditbewertung

Nach bitteren eigenen Erfahrungen behaupte ich heute, dass es keine Fehler sind, die einige Banken machen, es ist eiskalte Planung. Ein schlechterer Scorewert, hervorgerufen durch Falschmeldungen an die Schufa, berechtigt die [...] mehr...

20.06.2010 von karmamarga: Warum bei dieser Halbwelt

überhaupt anfragen? Wenn´s Schwierigkeiten mit der Bank gibt, bei der man schon lange ist und es hängt ein unausgesprochener Vertrauensverlust in der Luft ohne Grund, einfach den Raum verlassen und sofort eine andere eine [...] mehr...

20.06.2010 von karmamarga: So zahnlos ist der Wolf nicht

ich hatte mit Arcor oder jetzt Vodafone über Monate Rechnungsschwierigkeiten, weil die Rechnungen sich zum Teil verdoppelt hatten, um mir einen Vertrag aufzudrücken, wie ich das interpretieren muss. Eine Kündigung wurde mir [...] mehr...

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Insolvenz - nicht immer das Aus

Wann kommt es zu einer Insolvenz?

Es kommt zu einer Insolvenz, wenn die Zahlungsunfähigkeit droht oder eingetreten ist oder das Unternehmen überschuldet ist. Wenn kein Geld mehr in der Kasse ist, wird umgangssprachlich auch davon gesprochen, dass ein Unternehmen pleite ist. Das Unternehmen oder ein Gläubiger stellen dann nach der Insolvenzordnung beim Amtsgericht einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Umgangssprachlich sagt man auch: Sie melden Insolvenz an.

Welche Ziele werden mit dem Insolvenzverfahren verfolgt?

Warum muss Insolvenz nicht das Aus bedeuten?

Wie läuft das Insolvenzverfahren praktisch ab?

Wer kommt als Insolvenzverwalter in Betracht?






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