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23.01.2010
 

Rückrufaktion

Lidl warnt vor Bakterien in Käse

Lidl-Einkaufstüten: Vorsicht beim KäseZur Großansicht
ddp

Lidl-Einkaufstüten: Vorsicht beim Käse

Lidl zieht zwei Käsesorten aus dem Verkehr. In den untersuchten Proben seien hohe Konzentrationen von Listerien entdeckt worden, teilte die Handelskette mit. Die Bakterien können eine Infektionskrankheit hervorrufen, die in manchen Fällen sogar tödlich verlaufen kann.

Neckarsulm - Listerien können beim Menschen eine schwere Infektionskrankheit verursachen, die Listeriose genannt wird. Die Bakterien kommen in Milch- oder Fleischprodukten vor, die nicht ordnungsgemäß behandelt wurden.

Vor einer solchen Infektionsgefahr hat jetzt die Handelskette Lidl gewarnt: Bei zwei Käsesorten aus ihrem Sortiment war in einzelnen Proben ein Listerien-Wert festgestellt worden, der über dem zulässigen Höchstwert liegt. Konkret handelt es sich den Angaben zufolge um die Produkte "Reinhardshof, Harzer Käse, 200g" und "Reinhardshof, Bauernkäse mit Edelschimmel, 200g".

Von der Rückrufaktion sind alle deutschen Filialen betroffen. "Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes empfiehlt Lidl den Kunden, den Käse nicht zu verzehren, sondern die Produkte in einer der Lidl-Filialen zurückzugeben. Der Kaufpreis wird dort selbstverständlich erstattet", erklärte das Unternehmen. Nach Mitteilung der Firma werden die Produkte vom österreichischen Unternehmen Prolactal hergestellt.

Mit Listerien verseuchte Lebensmittel sind am Geruch oder Geschmack nicht als belastet zu erkennen. Nach einer Infektion kommt es beim Menschen in der Regel zunächst zu Durchfall und Bauchschmerzen. Im weiteren Verlauf lösen die Bakterien aber auch schwere Symptome aus, darunter hohes Fieber, starke Kopfschmerzen, Lähmungen und Benommenheit.

Zwischen der Ansteckung und dem Ausbruch der Infektion können bis zu zwei Monate vergehen. Für Risikogruppen, darunter Schwangere, Babys und ältere oder geschwächte Menschen, kann eine Listeriose tödlich sein. Wenn die Infektion rechtzeitig festgestellt wird, ist sie jedoch mit Antibiotika behandelbar. Im August 2008 waren zwölf Menschen aus Kanada nach dem Verzehr von Listerien-verseuchten Fleischprodukten gestorben.

cib/apn/dpa

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insgesamt 42 Beiträge zum Forum...
Die neuesten Beiträge:
16.02.2010 von h.loppmann: @japer

das liegt daran, dass die Spiegelredakteure einfach mal still und heimlich die Informationen in den Artikel eingefügt haben, nachdem es im Forum recht deutliche Kritik gehagelt hat. Natürlich hätte man im Forum auch darauf [...] mehr...

16.02.2010 von frau trallala: Vorher informieren erspart so manche Blamage

Schön dass Sie uns mit Ihrer Ideologie beehrt haben. Sinnvoller wäre es aber, wenn man sich vorher etwas besser über Listerien informieren würde um zu verhindern, dass die eigenen Argumente etwas lächerlich wirken. Dann wüsste [...] mehr...

16.02.2010 von frau trallala: Hahaha ich schmeiß mich weg.. ;)

Da haben Sie einigen Lesern nun sicher Angst gemacht, aber die Wahrheit ist doch sogar noch schlimmer: tatsächlich soll ja nahezu jedes Lebensmittel mit DHMO kontaminiert sein. Ein Skandal! Am Ende sind vielleicht auch noch [...] mehr...

29.01.2010 von japer: mangelndes Leseverständnis

Alle, die den Artikel tadel, weil dort angeblich die "vergifteten" Käsesorten nicht beim Namen genannt wurden, sollten sich lieber bessere Brille kaufen oder wieder Grundschule besuchen bzw diese verklagen, weil sie [...] mehr...

25.01.2010 von Umbriel: Harzer Käse giftig?

Meine Güte, den habe ich gekauft und gegessen, als fettarmer Brotbelag, kann mit Unmengen Paprikapulver genießbar gemacht werden. mehr...

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