Hamburg - Dieses Jahr werden vermutlich so viele Verbraucher pleite gehen wie noch nie. Das meldet der Schufa-Konkurrent Bürgel am Montag in Hamburg. Wegen der Wirtschaftskrise rechnet der Finanzinformations-Dienstleister mit insgesamt 140.000 Insolvenzen von Privatpersonen.
Damit könnte es dieses Jahr noch mehr Verbraucher treffen als im bisherigen Rekordjahr 2007. Damals mussten 137.000 Personen ihre Zahlungsunfähigkeit erklären. In den ersten sechs Monaten habe es fast 69.500 Fälle gegeben, teilte der Finanzdienstleister mit - ein Zuwachs von knapp 13 Prozent. Hauptursache sei unter anderem Arbeitslosigkeit, die krisenbedingt noch immer hoch sei, sagte ein Bürgel-Sprecher.
Besonders hart treffe es die nördlichen Bundesländer: In Bremen etwa kämen auf 100.000 Einwohner 167 Privatpleiten. In Niedersachsen seien es 115, in Schleswig-Holstein 114. Der Bundesdurchschnitt liege bei 85 Insolvenzen je 100.000 Einwohner.
In Bayern sind im Schnitt nur 63 je 100.000 Einwohner betroffen. Platz zwei teilen sich Baden-Württemberg und Thüringen. Zugenommen habe die Zahl der insolventen Verbraucher jedoch in allen Bundesländern.
kim/AFP
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Es stimmt schon, daß viele Leute auch nicht mit Geld umgehen können, aber für Geringverdiener - von denen es ja in D immer mehr gibt - reicht schon eine umfangreiche Zahnbehandlung, die dann nur in Raten abgestottert werden muß, [...] mehr...
Die ganze Sache der Privtinsolvenzen steht und fällt mit der ungeheuren Masse an Konsumkrediten, die ab den jungen Jahren aufgebaut werden. Ich finde es immer beängstigend, wi oft einem von Bekannten und Verwandten erzählt [...] mehr...
Die Feier läuft bei vielen halt auf Pump. Ist ja auch ganz einfach sowas. mehr...
wäre für mich persönlich noch sehr interessant zu erfahren, wie viele dieser Menschen erst im ALG und dann in H4 gelandet sind... Um die seinerzeit Verantwortlichen dafür zu enttarnen.... mehr...
Heutzutage wird aus jeder Statistik das rausgerechnet was stört, siehe die Arbeitslosenzahlen, und schon kann man erzählen wie gut oder schlecht es und geht. Mal haben wir Vollbeschäftigung, mal stehen wir vor eine [...] mehr...
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