Der große Vorweihnachtstest - Teil zwei Diese Adventskalender machen Spaß - oder wahnsinnig

Haben Sie schon einen oder sind Sie noch auf der Suche? Für die Mehrheit der Deutschen ist der Adventskalender fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit. Wir haben zwölf Exemplare getestet - hier kommt der zweite Teil unseres Checks.

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Im ersten Teil unseres Adventskalender-Tests haben wir Ihnen sechs Exemplare vorgestellt. Hier kommt nun der zweite Teil mit den nächsten sechs Kalendern. Klicken Sie sich durch. Wenn Sie am Computer-Bildschirm lesen, können Sie auch mit der Navigationsleiste am Anfang des Textes zu den einzelnen Produkten springen. Am Ende können Sie außerdem Ihren Lieblingskalender wählen. Für die sechs Kalender aus dem ersten Teil klicken Sie bitte hier.

Pixi-Bilderbuchkalender

Lindt-Pralinenkalender

Rätselkalender

Aldi-Schokokalender

Wellnesskalender

Bilderkalender

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Preis-Leistungs-Verhältnis: Der Kalender mit 22 Mini-Büchern und zwei Maxi-Büchern kostet 19,99 Euro. Im Einzelverkauf käme man auf 25,76 Euro. Bleibt nur die Frage, ob die Kinder am Ende auch jedes der Bücher lesen beziehungsweise anschauen wollen.

Zielgruppe: Kinder, die auf Schokolade verzichten müssen und Eltern, die gerne vorlesen.

Spaßfaktor: "Oh, ein Buch." - "Oh, ein Buch." - "Oh, schon wieder ein Buch. Mama, sind da nur Bücher drin?"

Was bleibt: Ein großes Reservoir an Mitbringseln für Kindergeburtstage und Besuche bei befreundeten Familien. Und die Kalenderhülle, die als riesiges Wimmelbuch fungiert.


 

Preis-Leistungs-Verhältnis: Der Kalender mit 265 Gramm Pralinen kostet 16,90 Euro. Macht pro 100 Gramm 6,37 Euro. Wer den Preisvergleich mit anderen Lindt-Pralinenschachteln macht, der sieht: Ohne Türchenverpackung bekommt man 100 Gramm Pralinen für 3,99 Euro oder 4,50 Euro. Und dabei zum Teil die gleichen Pralinés wie im Adventskalender.

Zielgruppe: Erwachsene, die genau wissen, dass Adventskalender eigentlich etwas für Kinder sind - und deshalb so tun, als ob es ihnen mehr um die Pralinen gehe.

Spaßfaktor: Die Pralinés werden morgens ehrfürchtig aus dem Türchen geholt und dann für abends aufgehoben. Und wehe, ein anderer klaut das Teil bis dahin.

Was bleibt: Ein paar Gramm mehr auf den Hüften und das Gefühl, irgendwie zu viel bezahlt zu haben.

Lisa Meinen


 

Preis-Leistungs-Verhältnis: Für 8,99 Euro gibt es jeden Tag eine Rätselfrage zu lösen - natürlich stets mit weihnachtlichem Bezug. Wem das zu eintönig ist, der ist mit einem günstigeren Rätselheft aus dem Zeitschriftenladen besser bedient.

Zielgruppe: Leute, die ausgerechnet im Advent weniger Süßigkeiten essen und ihren Kopf trainieren wollen.

Spaßfaktor: Besonders geeignet für den Schreibtisch. Mit den Rätselfragen lassen sich Besserwisser-Kollegen im Büro in Schach halten. Oder in den Kaffeepausen mal andere Themen setzen als die immer gleichen Lästereien über Kollegen.

Was bleibt: Die Hoffnung, dass man den Kalender noch mal nutzen kann, weil man die Lösungen bis zum kommenden Jahr schon wieder vergessen hat. Etwa zu dieser Frage: "Was ist beim Nikolaus vorne, bei der Tanne in der Mitte und beim Christstollen hinten?" - "Das N."


 

Preis-Leistungs-Verhältnis: Wir haben bei Aldi den günstigsten Kalender gesucht und diesen hier für 3,99 Euro gefunden. Statt den früher üblichen dünnen Schokofigürchen stecken inzwischen hinter den Türen mit Milchcreme gefüllte Schokobomber.

Zielgruppe: Eltern, die genervt sind, weil ihr Kind neben dem Pixi- oder Star-Wars-Kalender jetzt auch noch einen Schoko-Countdown bis Weihnachten will.

Spaßfaktor: Damit am 24. Dezember das Gebrüll nicht so groß ist, dass nun der Kalender leer ist, gibt's auf der Rückseite ein Bild zum Ausmalen.

Was bleibt: Die Erkenntnis, dass man nicht einmal mehr beim Discounter die einfachen Schokokalender bekommt, die man noch aus der eigenen Kindheit kennt.


 

Preis-Leistungs-Verhältnis: 24 Teile für 19,87 Euro? Klingt erst mal gar nicht schlecht. Aber wer wirklich auf Wellness steht, wird von glitzernden Nagelfeilen, Engelchen-Seife und Badekugeln in verschiedenen Variationen eher enttäuscht sein.

Zielgruppe: Männer, die ihren Frauen was schenken wollen und eigentlich keine gute Idee haben.

Spaßfaktor: Wer regelmäßig die Kosmetik-Kits aus Hotels mitgehen lässt, dürfte auch an diesem Kalender viel Freude haben.

Was bleibt: Eine klapprige Nagelschere, ein Duft-Potpourri im Badezimmer und kleine Shampoo-, Duschgel- und Cremetuben, die sich fürs Handgepäck eignen.


 

Preis-Leistungs-Verhältnis: Für 12,95 Euro würde man auch einen sehr leckeren Schokokalender bekommen. Das Häuserleporello (ein Faltkalender) lässt sich aber auch in den kommenden Jahren noch nutzen und macht außerdem nicht dick.

Zielgruppe: Fans von Serien wie Downton Abbey. Und Leute, die keine Scheu vor kitschigen Bildern haben und Weihnachten mal wieder (vermeintlich) ganz traditionell feiern wollen.

Spaßfaktor: Ach, haben die Kinder süße Engelsgesichter! Und die schönen Kleider! Oh, und hinter dem zwölften Türchen ist ein Weihnachtsmann!

Was bleibt: Ein Kalender für die kommenden Jahre - und viel Glitzer überall dort, wo er stand.




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  Nun kennen Sie die Inhalte der Kalender und die Preise - sie reichen von 3,99 Euro bis 44,39 Euro. Jetzt ist Ihre Meinung gefragt: Welcher Kalender ist sein Geld wert? Oder hat Sie einer der Kalender so beeindruckt, dass Ihnen der Preis egal ist? Stimmen Sie ab!

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Mitarbeit: Konzeption/Text: Jule Lutteroth, Maria Marquart; Programmierung: Aída Márquez, Michael Niestedt; Video: Anne Martin; Fotos: Lisa Meinen

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