Salmonellenfund Aldi ruft Salami-Stangen zurück

Beim Discounter Aldi Nord sind in Salami-Stangen Salmonellen nachgewiesen worden. Vom Verzehr der Wurst wird dringend abgeraten. Es ist nicht der erste Fund in einer Packung der betroffenen Marke.

Salami-Stangen von Hans Kupfer & Sohn
Aldi Nord

Salami-Stangen von Hans Kupfer & Sohn


Wegen eines Salmonellenfunds ist die bei Aldi verkaufte Salami Piccolini zurückgerufen worden. Von dem Verzehr des Produkts werde dringend abgeraten, teilte der Hersteller Hans Kupfer & Sohn mit.

Die Salmonellen waren demnach in einer der 100-Gramm-Packungen der Sorte "Mediterran" gefunden worden. Betroffen ist die Chargennummer HKS170671 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 09. November 2017. In Abstimmung mit den Behörden hat das Unternehmen veranlasst, dass die betroffene Ware aus dem Handel zurückgeholt wird.

Die Salami wurde bei Aldi Nord in Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen verkauft. Der Artikel kann in den Filialen gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden.

Wie die Salmonellen in die Wurst gelangten, ist nach Angabe des Herstellers noch unklar. Aktuell werde die gesamte Liefer- und Produktionskette untersucht, um die Ursache der Verunreinigung zu finden.

Es ist nicht der erste Fund von Salmonellen in einer Salami-Packung des Herstellers Hans Kupfer & Sohn. Bereits Ende September war das gleiche Produkt schon einmal zurückgerufen worden. Seither seien die bestehenden Maßnahmen zur Kontrolle verstärkt worden, sagte eine Sprecherin des Herstellers.

Sie verwies auf eigene Standards: "Vor Anlieferung des Fleisches muss ein Befund mit bestätigter Salmonellenfreiheit vorliegen. Erst dann erfolgt die Freigabe für den Verarbeitungsprozess." Zudem lasse das Unternehmen laufend mikrobiologische Proben untersuchen. Sämtliche rund 250 Kontrollen seit Beginn der Produktion der Salami 2008 seien unauffällig gewesen.

Eine Salmonellen-Erkrankung äußert sich einige Tage nach der Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen sowie gelegentlich Erbrechen und leichtem Fieber. Personen, die das Produkt gegessen haben und schwere Symptome aufweisen, sollten einen Arzt aufsuchen.

cop/ire/dpa

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