Beschwerderekord Banken verärgern so viele Kunden wie nie zuvor

Sehr viele Bankkunden sind offenbar unzufrieden mit ihren Geldinstituten: Die Zahl der Beschwerden bei den Schlichtungsstellen hat einem Medienbericht zufolge im vergangenen Jahr einen Rekordstand erreicht. Besonders betroffen: die privaten Banken.

Demonstration verärgerter Bankkunden: So viele Beschwerden wie nie
dpa

Demonstration verärgerter Bankkunden: So viele Beschwerden wie nie


Berlin - In den letzten Wochen des Jahres 2011 erreichte die Schlichtungsstellen der Sparkassen, Genossenschaftsbanken und privaten Geldinstitute eine wahre Flut von Beschwerden - der Höhepunkt eines Jahres mit verärgerten Kunden. Mehr als 13.500 unzufriedene Verbraucher meldeten sich bei den Ombudsleuten der Banken, schreibt "Welt Online" - ein Anstieg um 33 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Vor allem die Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken beschwerten sich deutlich häufiger: Die Zahl der an die Schlichter herangetragenen Streitfälle erhöhte sich gegenüber 2010 um 65 Prozent auf 2860 Fälle. Damit überholten die Genossenschaftsbanken dem Bericht zufolge die Sparkassen, bei denen mit 2430 Fällen 25 Prozent mehr Beschwerden eingingen. In absoluten Zahlen weit vorne bleiben aber die privaten Banken: Dort nutzten fast 8300 Kunden (plus 27 Prozent) die außergerichtliche Möglichkeit, ihrem Ärger Luft zu machen.

Die Zahlen seien das Ergebnis einer Umfrage bei den Verbänden der drei Bankengruppen, schreibt "Welt Online". Dem Bericht zufolge entfiel der Großteil der Beschwerden auf das Wertpapiergeschäft. Die Zahlen im Kreditgeschäft, beim Zahlungsverkehr und der Kontoführung verharrten auf hohem Niveau.

Einen Rückgang der Beschwerden habe es dagegen beim "Girokonto für Jedermann" gegeben. Unter dem Strich ging laut Zeitung bislang rund die Hälfte der von den Schlichtern zugelassenen Beschwerden zugunsten der Kunden aus. Bei privaten Banken seien es 66 Prozent gewesen, bei Genossenschaftsbanken 55 Prozent und bei den Sparkassen 26 Prozent.

Seit Anfang der neunziger Jahre haben Bankkunden die Möglichkeit, sich kostenlos an einen sogenannten Ombudsmann zu wenden, wenn sie mit ihrer Bank unzufrieden sind. Die Privatbanken machten damals den Anfang und sie sind bisher auch die einzigen, die einen Schlichterspruch bis zu einer Höhe von 5000 Euro als bindend ansehen. Bei Sparkassen und Genossenschaftsbanken ist die Umsetzung freiwillig.

nck/dapd

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insgesamt 24 Beiträge
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mischamai 09.05.2012
1. schlechte Sparkasse
Zitat von sysopdpaSehr viele Bankkunden sind offenbar unzufrieden mit ihren Geldinstituten: Die Zahl der Beschwerden bei den Schlichtungsstellen hat einem Medienbericht zufolge im vergangenen Jahr einen Rekordstand erreicht. Besonders betroffen: die privaten Banken. http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,832152,00.html
Es ist Thema in unserer Familie,so sind wir mit der Sparkasse als Institut immer wieder mit negativen Geschäftstätigkeiten konfrontiert.Ob Geldanlageverlust,schlechte Absprachen der Sacharbeitern untereinander,falsche und sehr schlechte Beratung,die Sparkasse hat uns viel Geld und Nerven gekostet.
lövgren 09.05.2012
2.
Zitat von sysopdpaSehr viele Bankkunden sind offenbar unzufrieden mit ihren Geldinstituten: Die Zahl der Beschwerden bei den Schlichtungsstellen hat einem Medienbericht zufolge im vergangenen Jahr einen Rekordstand erreicht. Besonders betroffen: die privaten Banken. http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,832152,00.html
Ist das Ihr Ernst? 13.500 Beschwerden in einem Jahr bei 60 Mio. Kunden? Das sind Sie wohl wieder auf die unsägliche Propaganda der "Verbraucherschützer" reingefallen, die unbedingt mehr Steuergelder benötigen, um ihren wuchernden Apparat finanzieren zu können.
waldos 09.05.2012
3.
Zitat von mischamaiEs ist Thema in unserer Familie,so sind wir mit der Sparkasse als Institut immer wieder mit negativen Geschäftstätigkeiten konfrontiert.Ob Geldanlageverlust,schlechte Absprachen der Sacharbeitern untereinander,falsche und sehr schlechte Beratung,die Sparkasse hat uns viel Geld und Nerven gekostet.
Auch wir hatten mit "unserer" Sparkasse sehr viel negative Erfahrungen sammeln müssen. Die haben uns aus reiner Willkür die Baufinanzierung gekündigt, die Sache war dann dort in der Rechtabteilung, deshalb haben wir bei der Anschlussfinanzierung (um eine Zwangsversteigerung zu vermeiden) Mehrkosten von fast 70000 EUR zu verkraften. Es ist wohl bezeichnend, dass die sich selber als "Anstalt" bezeichenen. Die als Bank zu bezeichen wäre schlicht falsch! Schöne Grüße aus der Oberpfalz Waldos
deus-Lo-vult 09.05.2012
4. ...
Zitat von mischamaiEs ist Thema in unserer Familie,so sind wir mit der Sparkasse als Institut immer wieder mit negativen Geschäftstätigkeiten konfrontiert.Ob Geldanlageverlust,schlechte Absprachen der Sacharbeitern untereinander,falsche und sehr schlechte Beratung,die Sparkasse hat uns viel Geld und Nerven gekostet.
Warum wechseln Sie dann nicht die Bank? Ich habe mit meiner Sparkasse noch NIE schlechte Erfahrungen gemacht. Ganz im Gegenteil!
UnitedEurope 09.05.2012
5.
Zitat von mischamaiEs ist Thema in unserer Familie,so sind wir mit der Sparkasse als Institut immer wieder mit negativen Geschäftstätigkeiten konfrontiert.Ob Geldanlageverlust,schlechte Absprachen der Sacharbeitern untereinander,falsche und sehr schlechte Beratung,die Sparkasse hat uns viel Geld und Nerven gekostet.
Dann haben Sie wohl das Pech, in einem schlechten Kreissparkassen Verband zu sein. Denn ich muss sagen, dass ich stets höchst zufrieden mit meiner Sparkasse war und bin (einer der größten Sparkassen in Deutschland, vielleicht liegts daran). Sie sind immer freundlich, kompetent und auch Termine bei meiner Finanzdienstleiterin bekomme ich recht zügig und flexibel. Außerdem machen sie auf mich einfach einen seriösen Eindruck, anders als Commerzbank und Co. Die können mir gestohlen bleiben.
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