8,2 Millionen Tonnen Deutsche Schlachthöfe produzierten so viel Fleisch wie nie

In Deutschland wurde im vergangenen Jahr eine so große Menge Fleisch produziert wie nie zuvor. 8,2 Millionen Tonnen wurden erzeugt. Die Nachfrage nach Geflügelfleisch stieg deutlich.

Rinderhälften in Schlachthof: Fleischproduktion gestiegen
DPA

Rinderhälften in Schlachthof: Fleischproduktion gestiegen


Wiesbaden - Auf deutschen Schlachthöfen wurden im vergangenen Jahr mehr Rinder, Schweine, Hühner, Enten und Truthühner geschlachtet. Dadurch stieg die produzierte Fleischmenge mit 8,2 Millionen Tonnen auf einen neuen Höchststand, teilte das Statistische Bundesamt mit. Gegenüber 2013 nahm sie um 102.800 Tonnen zu.

Mit 5,5 Millionen Tonnen bleibt Schwein die dominierende Fleischsorte in den Schlachthöfen. Es folgen Geflügel (1,5 Millionen Tonnen) und Rind (1,1 Millionen Tonnen).

Besonders bei Geflügel zog die Produktion deutlich an. Im Vergleich zu 2013 wurde 4,8 Prozent mehr Geflügelfleisch erzeugt. Laut der Statistik wurden 2014 rund 728,8 Millionen Hühner, Enten und Truthühner geschlachtet.

Die Zahl der geschlachteten Schweine stieg um 0,2 Prozent auf 58,7 Millionen Tiere. Erstmals seit drei Jahren nahm auch die Zahl der geschlachteten Rinder wieder zu: Im Vergleich zu 2013 stieg ihre Zahl um 65.200 auf 3,6 Millionen Tiere. Grund sei vor allem ein größeres Angebot an heimischen Rindern gewesen, erklärten die Statistiker.

Eine eher untergeordnete Rolle spielte der Statistik zufolge die Produktion von Schaf- und Lammfleisch mit 19.700 Tonnen. Dafür wurden 986.400 Schafe getötet. Zudem wurden 8300 Pferde und 20.500 Ziegen geschlachtet.

mmq/dpa/AFP

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insgesamt 31 Beiträge
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notbehelf 11.02.2015
1. Pferde
Schweine, Rinder, Geflügel, Ziegen, Schafe und Lämmer. Als gäbe es nichts anderes zu essen.
abc. 11.02.2015
2.
Jedes mal wenn die unvermeidbare vegane Welle durch die entsprechenden Redaktionen rollt, möchte man meinen, in unmittelbarer Zukunft nur noch auf herbivore Übermenschen zu treffen. Ganz zu schweigen von den großmundigen Zukunftsprognosen gewisser, einschlägig bekannter Vegan-Gurus, die von Mio.s an Veganern in Dt. (Tendenz immer steigend) zu berichten wissen. Wenn man sich dann aber die Produktionsmengen bzw. den Absatz von Fleisch und Tierprodukten anschaut, geht die Entwicklung scheinbar doch nicht ganz so schnell in Richtung Ersatzproduktkonsument. Kann es sein, dass bei der "veganen Berichterstattung" gerne mal übers Ziel hinausgeschossen wird?
karlsiegfried 11.02.2015
3. Wie wäre es mit einem Tierdanktag?
Muttertag, Valentinstag, Nichtrauchertag und so weiter. Ein Gedenktag jagt den den nächsten. Nur an die geschundene und dann verspeiste Kreatur wird nie gedacht. Absicht, Nachlässigkeit, Vergesslichkeit oder was?
Tevje 11.02.2015
4. Schade,
dass Deutschland noch immer so Schweine-fixiert ist; gerade Ziegen- und Pferdefleisch sind Delikatessen, die in anderen Ländern längst anerkannt sind, hier aber mangels Kenntnis der Zubereitung und Angebots selten oder nie gegessen werden. Auch Wild ist eine echte Alternative - auch da horrende Unkenntnis über die Verwertung einzelner Teile, weil es Konsumenten gibt, die meinen. dass nur Rücken, Filets (wo liegen die doch gleich noch?) und Keulen "gutes" Fleisch seien und alles andere "Abfall für die Wurst".
Peter St. Marc 11.02.2015
5. Der Kulturkreis
Zitat von notbehelfSchweine, Rinder, Geflügel, Ziegen, Schafe und Lämmer. Als gäbe es nichts anderes zu essen.
Hunde, Affen, Schlangen - nun, nicht gerade in unserem Kulturkreis, aber in dem mit der höchsten Bevölkerungszahl.
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