Glücksspiel Deutsche verzocken jährlich 70 Milliarden Euro

In der Hoffnung auf den großen Gewinn zahlen die Deutschen nach SPIEGEL-Informationen jährlich über 70 Milliarden Euro für Glücksspiele. Vor allem im Internet steigen die Umsätze.

Roulettetisch: Hohe Einsätze auf dem Schwarzmarkt
DPA

Roulettetisch: Hohe Einsätze auf dem Schwarzmarkt


Es ist eine stattliche Summe: Mehr als 70 Milliarden Euro haben die Deutschen 2013 für Glücksspiele aufgebracht. Das ergibt sich nach Informationen des SPIEGEL aus einer Untersuchung der Länder zur Bewertung des Glücksspielstaatsvertrags, den diese 2011 abgeschlossen haben.

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Heft 49/2014
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(Diese Meldung stammt aus dem SPIEGEL. Den neuen SPIEGEL finden Sie hier.)

Ziel der damaligen Vereinbarung war es, das Glücksspiel in Deutschland neu zu regeln und den Schwarzmarkt zu bekämpfen. Dies scheint nur teilweise gelungen. So wurden 2013 zwar etwa 48 Milliarden Euro im staatlich regulierten Markt verzockt. Darüber hinaus scheint aber der nicht regulierte Markt im Internet kräftig zu wachsen.

Boom der Internetcasinos

17 Milliarden setzten Spieler in Internetcasinos ein, mindestens drei Mal so viel wie zwei Jahre zuvor. Hinzu kommen Online-Poker und Internetlotterien. Rund drei Milliarden gaben Tipper zudem für Sportwetten aus.

Eigentlich wollten die Länder diesen Bereich mit Lizenzen regulieren. Doch die vorgesehene Vergabe von 20 Konzessionen an Wettanbieter scheiterte bisher. Rechtsstreitigkeiten blockieren das Verfahren auf unbestimmte Zeit.

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insgesamt 13 Beiträge
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Seite 1
supergrobi123 30.11.2014
1. Cool!
Und der Staat verdient fleißig dran. Glückspiele und Lotterien sind doch nur ein weiterer Weg, den Armen das Geld aus der Tasche zu ziehen.
demokroete 30.11.2014
2. 70 Milliarden verzocken die Deutschen eigenverantwortlich
weitere hundert Milliarden haben Banken fuer sie verzockt, das mussten wir nur noch bezahlen und mehrere hundert Milliarden verzockt unsere Regierung an Pleitestaaten. Bei der ersten dieser drei Varianten bestand wenigstens eine Gewinnchance !
shanghaijerk 30.11.2014
3. Nur so wenig
Da wird man doch bestimmt eine Lösung finden um diese Summe um zu verteilen.
Proggy 30.11.2014
4. Na und?
Wenn der Deutsche sein eigenes Geld selbst verzockt, hat er wenigstens seinen Spaß und macht es freiwillig. (bei dem extrem hohen Steuersatz für Glücksspiel, freut es nebenbei das Staatssäckel). Das, was unsere Politiker verzocken, verärgert meist und zahlen (fast) alle Deutschen gezwungenermaßen.
lalito 30.11.2014
5.
Peanuts, verglichen mit der Zockerei im Banken-Casino - nur ist da nix mit Systemrelevanz und Rumgerette, ist zum Schluss eben auch nur futsch.
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