Gold, Immobilien, Staatsanleihen: Welche Investments in der Krise sicher sind

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Gold nur als Krisenversicherung

Goldbarren als Krisenversicherung: Der Wert kann auch fallen Zur Großansicht
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Goldbarren als Krisenversicherung: Der Wert kann auch fallen

Am Gold Chart zeigen scheiden sich die Experten-Geister. Die einen sehen es als immer gültige Ersatzwährung für den Krisenfall, die anderen, wie Andreas Beck vom Institut für Vermögensaufbau, sprechen von "einer riesengroßen Spekulationsblase".

Recht haben wahrscheinlich beide Lager ein bisschen: Die Geschichte hat gezeigt, dass Gold alle anderen Währungen überlebt hat. Goldmünzen oder Goldbarren sind nie wertlos geworden und könnten in einer extremen Krise, zum Beispiel bei einer Währungsreform, als Notreserve dienen. So denken offenbar auch viele Experten bei den Notenbanken. Sie haben zuletzt ihre Goldbestände deutlich aufgestockt.

Das heißt allerdings nicht, dass Gold automatisch eine gute und risikofreie Anlage ist. Im Gegenteil: Man kann mit Gold auch sehr viel Geld verlieren, gerade weil der Preis zuletzt so stark gestiegen ist. Ein ähnliches Hoch wie in diesem Jahr hatte es zuletzt 1980 gegeben - kurz darauf war der Preis des Edelmetalls dramatisch eingebrochen. So etwas kann immer wieder passieren.

Wer trotzdem Gold horten und sich damit gegen Krisen versichern will, sollte das Edelmetall nach Ansicht von Experten am Besten physisch kaufen, das heißt in Form von Barren oder Münzen. Es gibt zwar auch zahlreiche Goldzertifikate, die den Preis nachbilden, doch nicht immer sind diese Papiere tatsächlich mit Gold gedeckt.

Außerdem besteht ein weiteres Risiko: Geht die Bank, die das Goldzertifikat anbietet, pleite, droht dem Anleger ein Totalverlust seines Einsatzes. Kapitalmarktexperte Vorndran drückt es so aus: "Wenn ich wirklich Gold als letzte Währung brauche, sind die meisten Zertifikate wahrscheinlich ausfallgefährdet." Vor allem Papiere, die von Banken herausgegeben werden, sollte man seiner Meinung nach deshalb meiden. "Wer nicht in physisches Gold investieren will oder kann, für den sind der Gold-Indexfonds der Zürcher Kantonalbank (ZKB) oder das Xetra-Gold der Deutschen Börse mögliche Alternativen."

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insgesamt 96 Beiträge
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1. Abgeltungssteuer
a.weishaupt 01.12.2011
Die Abgeltungssteuer macht aus 4,5% Rendite mal eben 3,3 und drückt damit selbst die Rendite des Aktiensparens in die Nähe der Inflationsrate. Andere Länder (z.B. Frankreich) haben zumindest hohe Freibeträge, in Deutschland sind diese (ehemals über 5000 DM / Jahr) immer weiter gesunken. Es zählt zu den großen Frechheiten in diesem Land, dass man selbst bescheidene Vermögen kaum noch gegen die (vom Staat selbst vorangetriebene) Inflation sichern kann.
2. Wie waer's mit...
antizins 01.12.2011
Zitat von sysopDie Euro-Krise lässt Politiker und Finanzexperten auf der ganzen Welt zittern. Auch Privatanlegern drohen dramatische Folgen, wenn Staaten pleitegehen, Banken wanken oder die Inflationsrate steigt. Eine Übersicht zeigt, wie Anleger ihr Geld dennoch sicher durch die Turbulenzen bringen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,800932,00.html
...Konserven voll mit Nahrung? Gold und Silber war auch noch nie verkehrt....vor allem ist das wenigstens nicht, im Gegensatz zu unserem Klopapiergeld unendlich... Immobilien? Hmm, da faellt mir immer die Zwangshypothek ein... Ach ja, wer Lebensmittel und Gold und Silber hat, der sollte vielleicht auch noch ein Gewehr mit reichlich Munition haben... Aber welche Turbulenzen? Gestern wurde doch der Markt mit frischem Geld ueberflutet. Ich dachte, jetzt geht's nur noch aufwaerts??? Gestern ist doch auch die Boerse dank der Geldflut explodiert...also, beste Idee, kauft Aktien, die sind echt sicher, inklusive staatlicher Gewinngarantie. Nicht zu vergessen sind auch die ganzen europaeischen Rettungsschirme und aehnliches. Bruessel und Berlin erklaert uns doch nach jedem woechentlichen Rettungsversuch auf's Neue, dass alles gut ist... ...wie, doch noch nicht? Wieviele Billiarden an Hebeln und Rettungsschirmen braucht's denn noch? Lese ich vielleicht am 22.01.2011 im Spiegel: "Ackermann FORDERT dass der europaeische Rettungschirm auf 1,5 Phantastilliarden aufgestockt wird"....
3. Keine sind sicher
hajo58 01.12.2011
Zitat von sysopDie Euro-Krise lässt Politiker und Finanzexperten auf der ganzen Welt zittern. Auch Privatanlegern drohen dramatische Folgen, wenn Staaten pleitegehen, Banken wanken oder die Inflationsrate steigt. Eine Übersicht zeigt, wie Anleger ihr Geld dennoch sicher durch die Turbulenzen bringen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,800932,00.html
Häuser können mit Zwangshypotheken belegt werden. Ist schon zweimal in Deutschland durchgezogen worden. Im Ernstfall dürfen die Bürger nur 50 Gramm Gold besitzen – siehe USA , Dreißiger Jahre. Aktien, in welcher Währung lautet der Nennwert? Bargeld, Bankguthaben nur Altpapier - Siehe 1923 und 1948. Aus dieser Nummer kommt keiner ungeschoren heraus.
4. Stimmt-leider !!
juergw. 01.12.2011
Zitat von a.weishauptDie Abgeltungssteuer macht aus 4,5% Rendite mal eben 3,3 und drückt damit selbst die Rendite des Aktiensparens in die Nähe der Inflationsrate. Andere Länder (z.B. Frankreich) haben zumindest hohe Freibeträge, in Deutschland sind diese (ehemals über 5000 DM / Jahr) immer weiter gesunken. Es zählt zu den großen Frechheiten in diesem Land, dass man selbst bescheidene Vermögen kaum noch gegen die (vom Staat selbst vorangetriebene) Inflation sichern kann.
Noch frecher war die Freibeträge für Ledige und Verheiratete einfach zu Halbieren-haben wir das den Sozis zu verdanken ?
5. .
Narn 01.12.2011
Zitat von antizins...Konserven voll mit Nahrung? Gold und Silber war auch noch nie verkehrt....vor allem ist das wenigstens nicht, im Gegensatz zu unserem Klopapiergeld unendlich... Immobilien? Hmm, da faellt mir immer die Zwangshypothek ein... Ach ja, wer Lebensmittel und Gold und Silber hat, der sollte vielleicht auch noch ein Gewehr mit reichlich Munition haben... Aber welche Turbulenzen? Gestern wurde doch der Markt mit frischem Geld ueberflutet. Ich dachte, jetzt geht's nur noch aufwaerts??? Gestern ist doch auch die Boerse dank der Geldflut explodiert...also, beste Idee, kauft Aktien, die sind echt sicher, inklusive staatlicher Gewinngarantie. Nicht zu vergessen sind auch die ganzen europaeischen Rettungsschirme und aehnliches. Bruessel und Berlin erklaert uns doch nach jedem woechentlichen Rettungsversuch auf's Neue, dass alles gut ist... ...wie, doch noch nicht? Wieviele Billiarden an Hebeln und Rettungsschirmen braucht's denn noch? Lese ich vielleicht am 22.01.2011 im Spiegel: "Ackermann FORDERT dass der europaeische Rettungschirm auf 1,5 Phantastilliarden aufgestockt wird"....
Ich wollt schon sagen! Blei, Salpeter, Schwefel und Kohle sind irgendwie praktischer als Gold und Silber. Vor allem kann man sich damit auch schön Konserven voll mit Nahrung besorgen... am besten bei den Bankern. :P
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