Gold, Immobilien, Staatsanleihen: Welche Investments in der Krise sicher sind

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Staatsanleihen ohne Euro-Probleme

Euro-Symbol vor der EZB: Teilweise immer noch sicherer Hafen Zur Großansicht
dapd

Euro-Symbol vor der EZB: Teilweise immer noch sicherer Hafen

Es mag angesichts der Schuldenkrise seltsam klingen, aber bei kaum einer Anlage sind sich die Experten so einig wie bei Staatsanleihen. Sie können risikoscheuen Investoren noch immer als sicherer Hafen dienen - wenn sie aus dem richtigen Land kommen.

Um den Turbulenzen der Euro-Zone zu entgehen, empfiehlt Andreas Beck vom Institut für Vermögensaufbau zum Beispiel Anleihen aus Norwegen, Australien oder Kanada. Diese Länder haben derzeit zwei Vorteile: Ihre Anleihen laufen weder auf Euro Chart zeigen noch auf US-Dollar - und sie haben deutlich geringere Schuldenprobleme als die meisten Euro-Staaten und die USA. Reich wird man damit zwar kaum: Die Renditen sind eher gering. Allerdings können Anleger darauf hoffen, dass sich der Wechselkurs der jeweiligen Landeswährung zum Euro verbessert.

Auch Vermögensverwalter Philipp Vorndran empfiehlt Fremdwährungsanleihen als Absicherung gegen die Krise. "Allerdings muss klar sein, dass die Länder die Anleihen zurückzahlen können und wollen." Russische oder chinesische Staatspapiere etwa seien in dieser Hinsicht nicht geeignet. "Das politische Risiko, dass der Rückzahlungswille fehlt, ist in solchen Ländern zu groß." Vorndran zählt neben Norwegen, Australien und Kanada auch Staatsanleihen aus Neuseeland, Chile, Schweden, Singapur oder Hongkong zu attraktiven und vergleichsweise sicheren Investitionen.

Wichtig sei jedoch, nicht alles Geld auf ein oder zwei Länder zu setzen, sondern das Risiko zu streuen. Bei Privatanlegern mit kleinem Vermögen dürfte das allerdings schwer sein. Sie müssen im Zweifelsfall auf Rentenfonds ausweichen, die in Anleihen mehrerer Länder investieren.

In einem bestimmten Szenario könnten auch italienische oder spanische Anleihen ein ungeahntes Comeback erleben: Wenn die Europäische Zentralbank (EZB) doch noch dem Drängen der Politik nachgibt und als großer Retter in der Not eingreift. "Wenn die Europäische Zentralbank einen künstlichen Markt schafft und damit die Refinanzierungsprobleme der Staaten löst, sind inflationsindexierte italienische Staatspapiere ein prima Geschäft", sagt Experte Beck. "Sie bieten hohe Zinsen und sichern gleichzeitig gegen eine drohende Inflation." Er rät deshalb, solche europäischen Hochzinsanleihen mit Papieren aus Währungsräumen ohne Schuldenprobleme zu kombinieren.

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insgesamt 96 Beiträge
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1. Abgeltungssteuer
a.weishaupt 01.12.2011
Die Abgeltungssteuer macht aus 4,5% Rendite mal eben 3,3 und drückt damit selbst die Rendite des Aktiensparens in die Nähe der Inflationsrate. Andere Länder (z.B. Frankreich) haben zumindest hohe Freibeträge, in Deutschland sind diese (ehemals über 5000 DM / Jahr) immer weiter gesunken. Es zählt zu den großen Frechheiten in diesem Land, dass man selbst bescheidene Vermögen kaum noch gegen die (vom Staat selbst vorangetriebene) Inflation sichern kann.
2. Wie waer's mit...
antizins 01.12.2011
Zitat von sysopDie Euro-Krise lässt Politiker und Finanzexperten auf der ganzen Welt zittern. Auch Privatanlegern drohen dramatische Folgen, wenn Staaten pleitegehen, Banken wanken oder die Inflationsrate steigt. Eine Übersicht zeigt, wie Anleger ihr Geld dennoch sicher durch die Turbulenzen bringen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,800932,00.html
...Konserven voll mit Nahrung? Gold und Silber war auch noch nie verkehrt....vor allem ist das wenigstens nicht, im Gegensatz zu unserem Klopapiergeld unendlich... Immobilien? Hmm, da faellt mir immer die Zwangshypothek ein... Ach ja, wer Lebensmittel und Gold und Silber hat, der sollte vielleicht auch noch ein Gewehr mit reichlich Munition haben... Aber welche Turbulenzen? Gestern wurde doch der Markt mit frischem Geld ueberflutet. Ich dachte, jetzt geht's nur noch aufwaerts??? Gestern ist doch auch die Boerse dank der Geldflut explodiert...also, beste Idee, kauft Aktien, die sind echt sicher, inklusive staatlicher Gewinngarantie. Nicht zu vergessen sind auch die ganzen europaeischen Rettungsschirme und aehnliches. Bruessel und Berlin erklaert uns doch nach jedem woechentlichen Rettungsversuch auf's Neue, dass alles gut ist... ...wie, doch noch nicht? Wieviele Billiarden an Hebeln und Rettungsschirmen braucht's denn noch? Lese ich vielleicht am 22.01.2011 im Spiegel: "Ackermann FORDERT dass der europaeische Rettungschirm auf 1,5 Phantastilliarden aufgestockt wird"....
3. Keine sind sicher
hajo58 01.12.2011
Zitat von sysopDie Euro-Krise lässt Politiker und Finanzexperten auf der ganzen Welt zittern. Auch Privatanlegern drohen dramatische Folgen, wenn Staaten pleitegehen, Banken wanken oder die Inflationsrate steigt. Eine Übersicht zeigt, wie Anleger ihr Geld dennoch sicher durch die Turbulenzen bringen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,800932,00.html
Häuser können mit Zwangshypotheken belegt werden. Ist schon zweimal in Deutschland durchgezogen worden. Im Ernstfall dürfen die Bürger nur 50 Gramm Gold besitzen – siehe USA , Dreißiger Jahre. Aktien, in welcher Währung lautet der Nennwert? Bargeld, Bankguthaben nur Altpapier - Siehe 1923 und 1948. Aus dieser Nummer kommt keiner ungeschoren heraus.
4. Stimmt-leider !!
juergw. 01.12.2011
Zitat von a.weishauptDie Abgeltungssteuer macht aus 4,5% Rendite mal eben 3,3 und drückt damit selbst die Rendite des Aktiensparens in die Nähe der Inflationsrate. Andere Länder (z.B. Frankreich) haben zumindest hohe Freibeträge, in Deutschland sind diese (ehemals über 5000 DM / Jahr) immer weiter gesunken. Es zählt zu den großen Frechheiten in diesem Land, dass man selbst bescheidene Vermögen kaum noch gegen die (vom Staat selbst vorangetriebene) Inflation sichern kann.
Noch frecher war die Freibeträge für Ledige und Verheiratete einfach zu Halbieren-haben wir das den Sozis zu verdanken ?
5. .
Narn 01.12.2011
Zitat von antizins...Konserven voll mit Nahrung? Gold und Silber war auch noch nie verkehrt....vor allem ist das wenigstens nicht, im Gegensatz zu unserem Klopapiergeld unendlich... Immobilien? Hmm, da faellt mir immer die Zwangshypothek ein... Ach ja, wer Lebensmittel und Gold und Silber hat, der sollte vielleicht auch noch ein Gewehr mit reichlich Munition haben... Aber welche Turbulenzen? Gestern wurde doch der Markt mit frischem Geld ueberflutet. Ich dachte, jetzt geht's nur noch aufwaerts??? Gestern ist doch auch die Boerse dank der Geldflut explodiert...also, beste Idee, kauft Aktien, die sind echt sicher, inklusive staatlicher Gewinngarantie. Nicht zu vergessen sind auch die ganzen europaeischen Rettungsschirme und aehnliches. Bruessel und Berlin erklaert uns doch nach jedem woechentlichen Rettungsversuch auf's Neue, dass alles gut ist... ...wie, doch noch nicht? Wieviele Billiarden an Hebeln und Rettungsschirmen braucht's denn noch? Lese ich vielleicht am 22.01.2011 im Spiegel: "Ackermann FORDERT dass der europaeische Rettungschirm auf 1,5 Phantastilliarden aufgestockt wird"....
Ich wollt schon sagen! Blei, Salpeter, Schwefel und Kohle sind irgendwie praktischer als Gold und Silber. Vor allem kann man sich damit auch schön Konserven voll mit Nahrung besorgen... am besten bei den Bankern. :P
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