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Krisen in Nah- und Fernost: Globale Unsicherheiten treiben Goldpreis in die Höhe

Goldbarren (Archivbild): Weltkrisen treiben Goldpreis Zur Großansicht
DPA

Goldbarren (Archivbild): Weltkrisen treiben Goldpreis

Nordkorea provoziert mit Atomtests, in Nahost wachsen die Spannungen, Chinas Wirtschaft schwächelt: Eine Reihe wirtschaftlicher und politischer Unsicherheiten halten die Welt in Atem - und lassen den Goldpreis kräftig steigen.

Gold ist im neuen Jahr wieder als "sicherer Hafen" bei Anlegern gefragt. Am Mittwoch stieg der Preis für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) auf 1089 Dollar - den höchsten Stand seit Mitte November. Seit Jahresbeginn ist der Goldpreis bereits um etwa 20 Dollar gestiegen.

"Der Goldpreis wird neben den geopolitischen Spannungen im Mittleren Osten auch vom heutigen Wasserstoffbombentest in Nordkorea unterstützt", erklärten Rohstoffexperten der Commerzbank den Anstieg des Goldpreises zur Wochenmitte. Viola Julien, Analystin bei der Landesbank Hessen-Thüringen, sprach von "Unsicherheiten rund um den Globus".

Neben den geopolitischen Risiken sorgt auch die Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung in China für ein stärkeres Interesse der Anleger am Gold, sagten Händler. Zuletzt gab es aus der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt eine Reihe von enttäuschenden Konjunkturdaten, die an den Finanzmärkten zu starken Kursreaktionen führten.

"Der Goldpreis hat nach viereinhalb Jahren Baisse gute Chancen, 2016 positiv zu überraschen", hieß es in einer Einschätzung des Bankhauses Metzler. Man erwarte eine "durchgreifende Erholung des Goldpreises". Viele andere Rohstoffexperte gehen im neuen Jahr indes nur von einem leichten Anstieg beim Preis für das Edelmetall aus.

Gold-Fakten

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ssu/dpa-AFX

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insgesamt 11 Beiträge
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1.
muellerthomas 06.01.2016
"Seit Jahresbeginn ist der Goldpreis bereits um etwa 20 Dollar gestiegen. " Also um weniger als 2%. Das ist ein "kräftiger" Anstieg?
2.
dazent20 06.01.2016
dafür dass das jahr noch keine Woche alt ist, sind 2% viel
3.
jupp78 06.01.2016
Gold ist immer nur noch ganz knapp über dem 5 Jahres Tief. Wie man da von "treiben Goldpreis in die Höhe" ist vollkommen daneben.
4.
günter1934 06.01.2016
Zitat von jupp78Gold ist immer nur noch ganz knapp über dem 5 Jahres Tief. Wie man da von "treiben Goldpreis in die Höhe" ist vollkommen daneben.
Richtig. Um das mal poetisch auszudrücken: Wenn wir uns den Goldchart der letzten 15 Jahre anschauen, sind wir nach der Überquerung des Mount Everest immer noch auf der tibetanischen Hochebene... ;)
5. Im
karl-felix 06.01.2016
Zitat von dazent20dafür dass das jahr noch keine Woche alt ist, sind 2% viel
letzten Jahr ist der Goldpreis um fast 20% gefallen . Er müsste also um gut 25% steigen , um den Stand von Januar 2015 wieder zu erreichen . Die 2 % sind im Chart des ersten Halbjahres vermutlich noch nicht einmal als Schwankung erkennbar. Das ist gar nichts. Wir befinden und in der Nähe eines 5 Jahrestiefs. Ich denke, da sollen nur Leute für dumm verkauft werden , damit sie rasch auf den Zug aufspringen . Mir soll das recht sein .
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