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Milder Winter: Millionen Mieter können mit Heizkosten-Rückzahlung rechnen

Gute Nachricht für Millionen Verbraucher: Laut einer Hochrechnung stehen teils dreistellige Rückzahlungen für Heizkosten an. Profitieren sollen alle Haushalte, egal ob sie mit Gas, Fernwärme oder Öl heizen.

Heizöllieferung: Sinkende Kosten für Verbraucher Zur Großansicht
DPA

Heizöllieferung: Sinkende Kosten für Verbraucher

Berlin - Heizen wird im laufenden Jahr billiger. Mieter können daher, je nach Wohnungsgröße und Heizungsart, mit Rückzahlungen von mehr als 200 Euro rechnen. Das sind die aktuellen Ergebnisse des Bundesweiten Heizspiegels 2014, der am Montag in Berlin von co2online und dem Deutschen Mieterbund veröffentlicht wurde.

Von Januar bis Juli sind die Preise für Heizöl demnach um 5,4 Prozent gesunken, die Fernwärme wurde um ein Prozent preisgünstiger, und der Gaspreis lag stabil auf Vorjahresniveau. Hauptgründe seien das milde Wetter im Winter und Frühjahr sowie die gesunkenen Heizölpreise.

Bewohner von Wohnungen mit Heizölheizungen können daher auf die höchsten Erstattungen hoffen: Bei einer 30-Quadratmeter-Wohnung werde es durchschnittlich 72 Euro zurückgeben. Bei einer 100-Quadratmeter-Wohnung seien es im Schnitt 239 Euro.

Etwas geringer fallen die Erstattungen demnach bei Gas und Fernwärme aus. Bei Gas werde die durchschnittliche Erstattung für das Jahr 2014 zwischen 42 und 140 Euro liegen, bei Fernwärme zwischen 51 und 171 Euro.

Ob der Heizenergieverbrauch, die Heizkosten und die CO2-Emissionen ihres Gebäudes angemessen oder zu hoch sind, können Mieter und Eigentümer auf einer entsprechenden Website selbst prüfen.

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ssu/dpa-AFX

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insgesamt 9 Beiträge
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1. Seltsame Aussage
Gregor Weißenborn 13.10.2014
Ob der Mieter eine Erstattung bekommt hängt auch von der Entwicklung der übrigen Nebenkosten und seinem Verhalten ab. I.d.R. bestehen die Nebenkosten ja nicht nur aus Heizkosten. Somit ist es ebenso möglich wie wahrscheinlich, dass der Mieter lediglich eine geringere Nachzahlung zu leisten hat, weil der Heizkostenanteil geringer war.
2. Hoffentlich
bluebill 13.10.2014
rücken die Hausverwalter und -Besitzer das auch heraus. Viele sind sehr kreativ, was das Erfinden von Kosten und Schönrechnen von Abrechnungen angeht. Und nicht jeder Mieter hat das Standing, sich gegen unrechtmäßige Forderungen oder eben Nicht-Zurückzahlen zu wehren. Mietervereine sind auch nicht allerorten aktiv, manche haben überwiegend mit sich selbst zu tun. Viele Mieter werden also per se eher nix rauskriegen, besonders in Ballungsgebieten, wo mancher fürchtet, bei Unstimmigkeiten die Wohnung zu verlieren. (Und ganz besonders in Schwaben, wo es als Delikt gilt, vom Vermieter irgendetwas zu fordern). - Tipp: Mit den anderen Hausbewohnern zusammentun und die Heizkostenabrechnung sehr genau nachrechnen, ggf. auch Belege einfordern. Und nicht vergessen, die monatlichen Abschlagszahlen müssen dann auch angepasst werden.
3. Energie-Effizientes Haus = kaum Effekt
tomsnap 13.10.2014
Den größten Effekt werden die Bewohner von schlecht gedämmten Häusern haben, bei gut gedämmten ist der Unterschied klein und wird von anderen steigenden Kosten mehr als aufgefressen. Die fragwürdige Legionellenprüfung mit dem einhergehenden Mehrverbrauch für die Warmwasserbereitung ist nur ein Beispiel wie auch Lobbyverbände die Nebenkosten in die Höhe treiben. Steigende Aufwände allein für die Verbrauchsmessung werden für höhere Kosten sorgen, ob dadurch der Verbrauch runter geht kann mehr als bezweifelt werden...
4. Heizkosten-Rückzahlung
schulzemanni 13.10.2014
Die Kommentare sind doch völlig daneben: Hier geht es ausschließlich um den messbaren Minderverbrauch der Heizungen und der daraus resultierenden Rückzahlungen und hat nichts mit anderen Umlagefaktoren zu tun. Ob insgesamt Rückzahlungen erfolgen ist doch eine ganz andere Sache. Da werden Romane geschrieben (bluebill,Gregor Weißenborn) völlig am Thema vorbei, welches explizit dei HEIZKOSTEN anspricht;
5.
the4thpip 13.10.2014
Zitat von schulzemanniDie Kommentare sind doch völlig daneben: Hier geht es ausschließlich um den messbaren Minderverbrauch der Heizungen und der daraus resultierenden Rückzahlungen und hat nichts mit anderen Umlagefaktoren zu tun. Ob insgesamt Rückzahlungen erfolgen ist doch eine ganz andere Sache. Da werden Romane geschrieben (bluebill,Gregor Weißenborn) völlig am Thema vorbei, welches explizit dei HEIZKOSTEN anspricht;
Ganz genau. Ich bekomme als Mieter meine Strom- und Gasabrechnungen direkt von den Stadtwerken (wie wohl die deutliche Mehrheit der Bevölkerung). Und da ich die immer schon im August bekomme, weiß ich, dass der Artikel recht hat: Ich habe über 100€ zurück bekommen, obwohl ich mit Erdgas und nicht mit Öl heize.
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