Mastbetriebe im Vergleich: Zwei Hühnerleben

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Antibiotika-Skandale und Proteste von Tierschützern haben Hähnchenmästern ein mieses Image beschert. Doch läuft es auf Biobetrieben anders? Ein Besuch auf zwei Höfen zeigt: Klasse und Masse müssen sich nicht ausschließen.

Bio versus konventionell: Zwei Hühnerleben Fotos
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Hamburg - Die Deutschen lieben Geflügel - zumindest auf dem Teller. Im vergangenen Jahr wurde in der Bundesrepublik so viel Federvieh gemästet wie nie zuvor. Im Schnitt verzehrte jeder Bürger rund 19 Kilogramm Geflügelfleisch. Besonders gefragt sind Hähnchen.

Auch Berichte über den massiven Einsatz von Antibiotika, gefährliche Keime im Fleisch oder Massentierhaltung scheinen die Verbraucher nicht zu schrecken. Beim Einkauf gehen sie laut Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) den günstigsten Weg: Mehr als die Hälfte des Geflügelfleisches wird von Discountern abgesetzt.

Der Preisunterschied zwischen Fleisch aus konventioneller Tierhaltung und Biobetrieben ist immens. Bei Edeka etwa kostet ein Kilogramm herkömmliches Hähnchenbrustfilet 10,99 Euro, bei der Biosupermarkt-Kette Basic zahlen Kunden für dieselbe Menge Bioware 29,90 Euro.

Doch warum ist Bio so viel teurer? Leben Hühner auf dem Biohof wirklich anders als Tiere in konventionellen Betrieben? Was steckt in den Tieren, deren Fleisch die Verbraucher auf den Tisch bekommen? SPIEGEL ONLINE hat sich bei zwei Hähnchenmästern umgeschaut und die Ergebnisse verglichen.

Die Testanordnung: Ein konventioneller Betrieb in Niedersachsen mit 37.550 Masthühnern und ein Biohof in Nordrhein-Westfalen mit gut 11.000 Tieren. Für einen Bioanbieter mit hohen Standards ist damit die Obergrenze erreicht. Ein konventioneller Hof mit weniger als 40.000 Hühnern dagegen ist im Schnitt eher klein.

Eine Bestandsaufnahme anhand der gängigsten Klischees:

Biohähnchen: Vier Tiere leben auf einem Quadratmeter Zur Großansicht
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Biohähnchen: Vier Tiere leben auf einem Quadratmeter

  • "Massentierhaltung gibt es nur auf konventionellen Höfen"

Berthold Grütters Hühner laufen überall frei herum, eins sitzt unter dem Traktor, eine Gruppe unter einem Busch, eine weitere drängt sich vor einer Hauswand. Die Küken hält der Biobauer auf dem Dachboden einer Scheune, 3000 an der Zahl. Die größeren Tiere sind auf vier weitere Ställe mit Auslauf verteilt, am anderen Ende des Hofes. Auf einem Quadratmeter im Stall leben im Schnitt vier ausgewachsene Hühner. Was auffällt: Die Tiere laufen auf dem Hof in Bocholt-Lankern frei herum, es herrscht Gewusel. Für Grütter ist das normal: "Die hauen schon nicht ab."

Tagsüber lässt er die Stalltore offen. "Ab dem 42. Lebenstag gehören die raus", sagt Grütter. Ein Teil der Tiere bleibe freiwillig drin, aber viele laufen draußen herum. Sie sollen scharren und picken können. "Mir ist wichtig, dass die Tiere ihre Grundinstinkte ausleben können."

Trotz solcher Sätze erfüllt Grütter die gängigen Klischees nicht. Er ist kein ideologischer Ökobauer. Eine besonders innige Beziehung zu den Tieren pflegt er nicht. "Hühner sind nicht besonders intelligent."

Noch pragmatischer geht indes Grütters konventioneller Gegenpart mit seinem Beruf um. Malte Eickhoff mästet seit einem Jahr Hühner. Seine Wahl begründet der 25-Jährige schlicht mit dem Verkaufsargument: "Wir machen das, was die Verbraucher wollen."

Vergleich Biohühnerbetrieb / konventioneller Betrieb
Konventioneller Hof Eickhoff Biohof Grütter
Anzahl Tiere im Betrieb 37.550 11.000
Zahl der Tiere pro Stall 37.550 ca. 3000
Tage bis zur Schlachtung 30 bzw. 42 70
Gewicht bei Schlachtung 1,6 kg und 2,5 kg 2,5 kg
Tiere pro Quadratmeter im Stall 15 4
Erzeugungskosten pro Tier 1,85 Euro 7,00 Euro
Verkaufspreis je Tier 2,10 Euro 7,50 Euro
Entfernung zum Schlachthof 100 km 50 km bzw. 150 km
Bewirtschaftete Fläche 220 Hektar 43 Hektar
Wenn der Jungbauer bei seinen Tieren nach dem Rechten sehen will, setzt er sich ins Auto und fährt etwa zwei Kilometer aus seinem Heimatort, dem niedersächsischen Sprötze, hinaus. Hinter einem großen Metallzaun steht der Stall, er gleicht von außen eher einer Messehalle. 37.550 Hühner hält Eickhoff hier in konventioneller Mast. Auf einen Quadratmeter kommen etwa 15 ausgewachsene Tiere - also fast viermal so viele wie auf dem Biohof. Anders als die Biohühner bleiben sie ihr Leben lang im Stall.

Eickhoff begründet das schlicht mit dem Kosten-Nutzen-Faktor. Er habe mal durchgerechnet, was ihn Aufwand und zusätzliche Fläche für einen Auslauf kosten würden. "Das Geld krieg ich nicht wieder rein", sagt er. Den Vorwurf der Tierquälerei hält er dennoch für abwegig: "Ich halte und mäste die Tiere vernünftig. Ich bin ja nicht Landwirt geworden, um Hühner zu quälen."

Hähnchen des konventionellen Mästers Eickhoff: 37.550 Tiere in einem Stall Zur Großansicht
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Hähnchen des konventionellen Mästers Eickhoff: 37.550 Tiere in einem Stall

  • "Konventionelle Hähnchen sind mit Antibiotika vollgestopft"

Eickhoff achtet streng auf Hygiene. Im Vorraum zum Stall riecht es nach Desinfektionsmitteln. Die aktuelle Herde ist 19 Tage alt. Bevor die Hühner eingestallt wurden, wurde die Halle gewaschen und desinfiziert. Mit Strohmehl wurde etwa zwei bis drei Zentimeter dick eingestreut. Diese Streu bleibt, bis die Tiere nach 42 Tagen geschlachtet werden.

Die jungen Küken brauchen eine Temperatur von 37 Grad, um sich gut zu entwickeln. Im Winter wurde der Stall zwei Mal nicht warm genug, einige Tiere bekamen eine Dottersackentzündung, eine Art Nabelentzündung. Eickhoff musste Antibiotika einsetzen - er sagt, das sei seit Dezember 2010 bei zwei von 13 Mastdurchgängen geschehen. Das Medikament dürfe nur der Tierarzt verschreiben, sagt der Landwirt. Zwei bis drei Tage wurde es über die Tränke an die Tiere gegeben. Ab sieben Tage vor der Schlachtung sei Antibiotika-Einsatz aber tabu, damit keine Rückstände im Fleisch bleiben.

Der Einsatz von Antibiotika sei grundsätzlich richtig, sagt Eickhoff. Denn wenn sich eine Krankheit ausbreite, bestehe für ihn die Gefahr, eine gesamte Kohorte zu verlieren. Doch Kollegen, die Medikamente präventiv oder gar als Wachstumsförderer einsetzen, könne er nicht verstehen. "Das ist auch ein Kostenfaktor", sagt er. "Das rechnet sich nicht." Noch schlimmer sei das negative Bild, das durch den flächendeckenden Medikamenteneinsatz beim Verbraucher entstehe.

Eickhoff sagt, er sei froh, dass seine Tiere immer im Stall sind. Das gebe ihm ein Gefühl von Kontrolle und Sicherheit. Draußen könnten ja Wildtiere die Hühner reißen oder gar Keime wie Salmonellen einschleppt werden, sagt er.

Solche Ängste hat Biobauer Grütter nicht. Bisher habe er kaum Probleme mit Raubvögeln oder Füchsen, sagt er. Auch Krankheiten seien kein Problem. Pro Herde habe er einen Verlust von etwa zwei Prozent - bei Eickhoff ist die Quote genauso niedrig. Der Biobauer ist aber nach eigenen Angaben bislang ohne Antibiotika ausgekommen. "Aus einzelnen kranken Tieren wird noch lange keine Epidemie", sagt er.

Klar ist aber: Im Ernstfall können auch Biolandwirte Antibiotika einsetzen. Grütter müsste vor der Schlachtung doppelt so lange Wartefristen wie konventionelle Mäster einhalten.

Hähnchenmäster Grütter: "Die Entscheidung für Bio war eine wirtschaftliche" Zur Großansicht
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Hähnchenmäster Grütter: "Die Entscheidung für Bio war eine wirtschaftliche"

  • "Der Biomäster ist ein Idealist"

Grütter wurde nicht als Biolandwirt geboren. Seine Eltern mästeten jahrelang Bullen in konventioneller Haltung. "Im Studium habe ich angefangen, über extensive Landwirtschaft nachzudenken", sagt Grütter. "Dabei wurde mir klar, dass das auf Dauer nicht gut gehen kann. Wir hatten zu viel Vieh und zu wenig Fläche."

Die BSE-Krise und der rapide Niedergang der Rindfleischpreise veranlassten ihn dann zum Umstellen auf Bio. Ab 2001 mästete Grütter Bioschweine und Hühner, inzwischen setzt er nur noch auf Geflügel. "Die Entscheidung war eine wirtschaftliche", sagt Grütter. Der Schweinemarkt sei weitgehend gesättigt, Geflügel dagegen gefragt. Auch den Futterbedarf könne er mit einer Fläche von 43 Hektar leichter stemmen.

Pro Hektar bekommt Grütter eine Ökoprämie. Gedüngt wird mit Mist. Der Biolandwirt verwendet keine Pestizide und Düngemittel. Die Folge: Beim Getreideanbau hat er etwa 20 Prozent weniger Ertrag als konventionell wirtschaftende Kollegen. Doch Grütter sieht sich auf dem richtigen Weg: "Der Biolandbau hat die Möglichkeit zur ausgeglichenen Ökobilanz."

Auch Eickhoff, der konventionelle Mast betreibt, sieht sich nicht als Umweltausbeuter. Er müsse ebenfalls Regeln beachten, sagt er. Für seinen Stall musste er entsprechend der Tierzahl und des Düngers 60 Hektar Fläche vorweisen. Der Jung-Landwirt plant derzeit einen zweiten Maststall. "Das Arbeiten mit diesen Tieren macht mir einfach Spaß", sagt er. Und die Masthähnchen garantieren sichere Erträge.

Die Familie hat neben der Geflügelmast auch 3000 Legehennen in Bodenhaltung und mästet Schweine und Rinder. In einem Hofladen werden Produkte direkt verkauft. Der Landwirt will Verbrauchern auch die Möglichkeit geben, seine Geflügelmast direkt zu begutachten. In einem Raum direkt neben dem Stall hat Eickhoff ein Infozentrum mit Schautafeln eingerichtet. Wer sich vorher anmeldet, kann von dort auch einen Blick in den Stall werfen. "Die meisten Besucher sagen mir hinterher, sie verstünden nicht, warum das Tierquälerei sein solle."

Bioküken von Grütter: Nach 42 Tagen kommen die Tiere in einen Stall mit Außenbereich Zur Großansicht
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Bioküken von Grütter: Nach 42 Tagen kommen die Tiere in einen Stall mit Außenbereich

  • "Biohühnchen sind im Vergleich zu teuer"

Der enorme Preisunterschied zwischen Biohühnern und konventionell gemästeten Tieren zeigt sich bereits bei den Küken: Biolandwirt Grütter zahlt für ein Jungtier einen Euro, Bauer Eickhoff nur 32 Cent. Während Eickhoff den Nachwuchs bei seinem Vermarktungspartner kauft, hält Grütter eigene Zuchthennen und -hähne. Die Eier lässt er dann in einer Brüterei ausbrüten. Wenn die Küken geschlüpft sind, kommen sie auf den Biohof zurück.

Ein zentraler Unterschied zwischen Grütters und Eickhoffs Hühnern ist die Lebensdauer: Die Biotiere leben rund 70 Tage und erreichen ein Gewicht von etwa 2,5 Kilogramm. Auch der größte Teil von Eickhoffs Hühnern wird bei diesem Gewicht geschlachtet - sie sind dann aber nur 42 Tage alt. 10.000 Tiere von Eickhoffs Hof gehen sogar bereits nach 30 Tagen mit 1,6 Kilogramm auf den Schlachthof.

Grütters Tiere wiegen nach 42 Tagen gerade mal 1,2 Kilogramm. Das heißt: Die Biohühner wachsen rassebedingt deutlich langsamer. Grütter steckt viel mehr Futter in seine Tiere. Um ein Kilogramm Fleisch zu erzeugen, gibt er drei Kilogramm Futter. Eickhoff erzeugt mit 1,6 Kilogramm Futter ein Kilogramm Fleisch. Grütter sagt, das merke man am Geschmack. Seine Hähnchen hätten ein deutlich kräftigeres Aroma als konventionell gemästete Tiere. "Wenn man Kinder hat, bleibt es ja nicht aus, dass man auch mal zu McDonald's geht", sagt Grütter und grinst. Aber lecker sei das ja wirklich nicht. Eickhoff sagt, er habe noch nie Biogeflügelfleisch gegessen. Aber er könne sich nicht vorstellen, dass es da beim Geschmack große Unterschiede gebe.

Von der Aufzucht bis zur Schlachtung frisst ein Biohuhn Futter im Wert von vier Euro. Die Kosten für den Stall und seinen Arbeitseinsatz beziffert Grütter auf zwei Euro. Mit dem Preis für ein Küken von einem Euro kommt er auf Gesamtkosten von sieben Euro je Tier. Der Schlachter zahlt ihm 7,50 Euro je Hühnchen. Grütter hat bei der Vermarktung Glück gehabt. Er liefert zentral an einen Großhändler - und spart sich somit weitere Kosten. Jede Woche werden auf dem Biohof 1000 Hühner abgeholt, Grütter sammelt die Tiere selbst mit Helfern ein.

Wenn bei Eickhoff die Laster auf den Hof rollen, holen professionelle Fänger die Tiere aus dem Stall. Denn dann müssen zwischen 10.000 und 27.000 Tiere eingesammelt werden. Eickhoff bekommt 2,10 Euro pro Hähnchen. Den Gewinn je Tier beziffert er auf 25 Cent. Der Landwirt verkauft den überwiegenden Teil seiner Tiere an einen Vermarkter, der Discounter, Supermärkte und eine Fast-Food-Kette beliefert.

Doch egal ob Verbraucher im Bioladen oder im Discounter einkaufen: In Deutschland verkaufen sich vom Hähnchen als Frischfleisch nur Filet und Brust richtig gut. Der Rest des Hühnchens wird verarbeitet oder geht an Verbraucher im Ausland.

  • Fazit

Verbraucher müssen sich bewusst machen, dass Biofleisch nicht zum Billigtarif zu haben ist. Die Tiere leben länger, haben im Stall in kleineren Herden mehr Fläche zur Verfügung und bekommen Auslauf. Das alles fordert aber auch mehr Arbeitsaufwand, mehr Futter und damit höhere Kosten. Und die Standards können je nach Bio-Verband variieren.

Umgekehrt bedeutet konventionelle Mästung nicht automatisch Tierquälerei. Aber die Hühner leben kürzer, bleiben ihr Leben lang im Stall und haben viel weniger Platz. Daher gilt: Wer günstiges Fleisch möchte, kann nicht zugleich erwarten, dass die Tiere wie im Bilderbuch groß werden. Die deutschen Verbraucher bekommen, was sie verlangen.

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insgesamt 61 Beiträge
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    Seite 1    
1. da werden Sachen gesagt...
drsteffenkleinlich 13.09.2012
"Eickhoff sagt, er sei froh, dass seine Tiere immer im Stall sind. Das gebe ihm ein Gefühl von Kontrolle und Sicherheit. Draußen könnten ja Wildtiere die Hühner reißen oder gar Keime wie Salmonellen einschleppen, sagt er." tja, deswegen sind Menschen, die ihre Wohnung nicht verlassen, deutlich gesünder als die, die ab und zu mal frische Luft an die Nase kriegen...
2. optional
cabeza_cuadrada 13.09.2012
Schmecken denn Bio Hühner tatsächlich besser? Oder sind sie nur glücklicher?
3.
lug&trug 13.09.2012
Zitat von cabeza_cuadradaSchmecken denn Bio Hühner tatsächlich besser? Oder sind sie nur glücklicher?
Tja, über Geschmack lässt bekanntlich (nicht) streiten. Meine Küchenerfahrung ist, dass teureres (nicht unbedingt nur Bio-) Hähnchenfleisch sich besser zubereiten lässt als Billigfleisch: Hähnchen vom Discounter wässert beim Anbraten oft stark, das erlebe ich bei Fleisch vom Metzgergeschäft fast gar nicht. Besser gekocht schmeckt in der Regel auch besser. Und dann bin auch ich (nicht nur das Hähnchen) glücklicher.
4. instinkte??
deichschaf1 13.09.2012
der fleischverzehr beim menschen hat sich kulturell und nicht instinktiv entwickelt,d.h.er kann und muß sich auch zurückentwickeln, denn die folgen von fleischkonsum,bio oder nicht, sind im negativen sinne enorm. da nützt auch ein bißchen streichelhühnerfarm mit wohlfühlfaktor nix, nach 42 tagen ist der kopf ab! für mich ist das ein zwischenschritt auf dem weg zum ethisch/moralischen ausstieg aus der fleischproduktion. die postmoderne leidet am neandertal!
5. Selbst wenn
restauradores 13.09.2012
Zitat von sysopSPIEGEL ONLINEAntibiotika-Skandale und Proteste von Tierschützern haben Hähnchenmästern ein mieses Image beschert. Doch läuft es auf Bio-Betrieben anders? Ein Besuch auf zwei Höfen zeigt: Klasse und Masse müssen sich nicht ausschließen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,854356,00.html
Bio nicht besser schmeckt so enthält es doch durch die strengeren Vorschriften weniger oder gar keine Rückstände von Medikamenten/Antibiotika oder sind nicht mit ihnen gross geworden. Und ich glaube schon, das die Haltung mit der Möglichkeit nach draussen zu gehen, Sonne, Schatten, Regen, Luft, Wind zu spüren, eine natürliche Umgebung zu spüren, zu ertasten, zu sehen, zu riechen, ein Huhn mit dem Huhn gut tut und gefällt. Sie haben ja jederzeit die Möglichkeit nach drinnen zu gehen. Warum aber kommen sie denn bloß raus? ;-). Wem das für die Tiere egal ist, DEM ist es eben egal!
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