Gefahr von Plastikteilen Iglo ruft Rahm-Spinat zurück

Der Tiefkühlkost-Hersteller Iglo ruft Rahm-Spinat zurück. Plastikteile könnten in bestimmte Packungen geraten sein, teilte der Hersteller mit und warnt vor dem Verzehr.

Iglo


Wegen der Gefahr von Plastikteilen ruft der Tiefkühlkost-Produzent Iglo Rahm-Spinat zurück. Kleine schwarze Plastikteile könnten sich in einer Produkt-Charge befinden, teilte das Unternehmen mit. Die Plastikteile stammten vermutlich vom Freilandanbau auf dem Feld. Sie könnten scharfe Kanten aufweisen, darum gebe es beim Kauen oder Schlucken ein gewisses Verletzungsrisiko, teilte Iglo mit. Deshalb werde vor dem Verzehr gewarnt.

Betroffen sei die 800-Gramm-Packung Iglo Rahm-Spinat ("der mit dem Blubb") mit dem Haltbarkeitsdatum 09.2019 sowie dem Code L7257AJ005. Da nur ein bestimmter Produktionszeitraum in Frage komme, sei auch die aufgedruckte Uhrzeit wichtig: 23 Uhr bis 3 Uhr. Die Angaben befinden sich seitlich auf der Verpackung.

Die betroffenen Packungen wurden laut Iglo in die Bundesländer Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg geliefert.

Wer eine Packung der betroffenen Charge gekauft habe, solle den Verpackungsabschnitt mit der entsprechenden Codierung an Iglo senden und das Produkt wegwerfen, teilte das Unternehmen mit. Iglo erstatte den Kaufpreis und Portokosten.

Die Adresse lautet: iglo GmbH, Verbraucherservice "800g - iglo Rahm-Spinat" Osterbekstr. 90c, 22083 Hamburg. Die gesamte Mitteilung zu dem Rückruf finden Sie hier.

Das Unternehmen teilte weiter mit, alle anderen Produkte könnten bedenkenlos verzehrt werden.

mmq/dpa

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insgesamt 4 Beiträge
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Seite 1
koves 29.01.2018
1. wegen Plastikteile...
...müssten die Reiseveranstalter ja fast sämtliche Urlaubsflüge ans Meer streichen...
duplomat 29.01.2018
2. seltsam
, dass IGLO noch immer nicht vor dem zweifellos vorhandenen Mikroplastik in seinem Seefisch warnt.
dasfred 29.01.2018
3. Zu Diplomat Nr.2
Wie Iglo immer wieder betont, möchte der Verbraucher immer mehr Panade und weniger Fisch in der Packung. Von daher ist das Risiko von Plastik in Seefisch sehr gering und wird sich wohl bald ganz erübrigen, wenn es gelingt, Schlemmerfilet zu hundert Prozent aus Bröseln herzustellen.
bratworst 29.01.2018
4. @duplomat
das liegt daran, dass iglo keinen seefisch, sondern tiere aus thailändischen inlandzuchtfarmen verarbeitet! ;)
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